Beauftragung · Stand 4. August 2026
Werbespot produzieren lassen: Ablauf, Zulieferungen und Freigaben
Diese Seite ist für den Moment nach der Budgetfrage. Sie beschreibt, was Du bekommst, wenn Du einen Werbespot beauftragst: den Lieferumfang, den Ablauf mit Terminen und Freigabepunkten, die Liste dessen, was aus Deinem Haus kommen muss, und die Prüfungen, die vor der Ausspielung erledigt sein sollten. Was ein Spot am Markt kostet, steht auf der Kostenseite und wird hier nicht wiederholt.

Beauftragt wird ein Ergebnis, nicht ein Drehtag: Kernaussage, Skript, Storyboard, Produktion, Ton und Musiklizenz, dazu der Hauptspot plus die Zuschnitte für die Kanäle, auf denen er wirklich läuft. Der Ablauf hat sechs Schritte und drei Freigabepunkte — Skript, Storyboard, Feinschnitt. Aus Deinem Haus kommen fünf Dinge: eine entscheidungsberechtigte Person, die Werbeaussage samt Belegen, Bild- und Produktmaterial, die Markenvorgaben und die Kanalliste mit Kampagnentermin. Die Regel-Produktionszeit liegt bei 14 Tagen ab Kickoff, zwei Korrekturschleifen und bis zu drei Fassungen desselben Spots in einer Sprache gehören zum Netto-Projektpreis. Was ein Spot kostet, steht mit Marktbelegen auf Werbespot Kosten.
Werbespots verzögern sich fast nie in der Produktion. Sie verzögern sich, weil eine Aussage nicht belegt ist, weil die Rechtsabteilung erst am Feinschnitt mitliest oder weil niemand entscheiden darf, während drei Abteilungen mitreden. Das ist die Erfahrung aus Vorhaben, die aus dem Termin gelaufen sind — und der Grund, warum diese Seite mit dem Lieferumfang beginnt und nicht mit dem Ergebnis.
Ein Werbespot unterscheidet sich dabei von jedem anderen Format in einem Punkt: Für die Ausspielung wird bezahlt. Deshalb steht am Anfang nicht die Frage, wie der Spot aussieht, sondern wo er läuft. Aus der Kanalliste folgen Länge, Seitenverhältnisse, Untertitel und die technische Abnahme — und alle vier lassen sich später nur teuer ändern.
Was im Lieferumfang steht
Ein Angebot ist vergleichbar, wenn zu jedem dieser Punkte eine Zeile darinsteht. Fehlt eine, ist sie nicht inbegriffen, sondern ungeklärt — und wird später als Nachtrag verhandelt.
- Kernaussage und Kampagnenziel. Ein Satz, der die Werbebotschaft trägt, und die Angabe, was der Zuschauer danach tun soll. Ohne diesen Satz entsteht ein schöner Film ohne Wirkung.
- Skript und Storyboard. Der Text in Sprech- und Bildfassung, mit der Reihenfolge der Bilder. Das ist der erste Freigabepunkt und die günstigste Stelle für jede Änderung.
- Produktion des Bildmaterials. Aufgenommen, erzeugt oder beides — was der Spot braucht. Die Wahl folgt dem Motiv, nicht einer Hausregel.
- Ton, Stimme, Musik. Sprecher oder synthetische Stimme, Musiklizenz mit benannten Kanälen und Zeiträumen, Geräuschebene, Mischung.
- Hauptspot und Zuschnitte. Ein Master in der Hauptlänge, dazu die Fassungen für die Kanäle Deiner Liste — andere Seitenverhältnisse, kürzere Längen, Fassung mit eingebrannten Untertiteln.
- Rechte und Kennzeichnung. Nutzungsrecht für die vereinbarten Kanäle, Musiklizenz, Einwilligung der abgebildeten Personen und, für den erzeugten Anteil, der Transparenzhinweis.
Zwei Punkte gehören ausdrücklich nicht dazu, und das ist keine Lücke, sondern Zuschnitt. Wir buchen keine Werbeplätze und planen kein Media — dafür ist eine Mediaagentur zuständig, und die Trennung ist im Sinne des Auftraggebers, weil sonst dieselbe Firma Reichweite verkauft und deren Wirkung bewertet. Und wir übernehmen keine Kampagnensteuerung nach der Auslieferung; was wir liefern, ist das Material, mit dem sie arbeitet.
Zum Lieferumfang gehört dagegen eine Sache, die selten im Angebot steht: die Rohfassungen der Zuschnitte in bearbeitbarer Form für die Kanäle Deiner Liste. Wer später eine Länge braucht, die nicht vereinbart war, soll dafür nicht die ganze Produktion neu beauftragen müssen.
Der Ablauf in sechs Schritten
Die Zeitangaben sind Regelwerte für einen Spot mit üblichem Umfang. Sie verschieben sich durch eine Sache zuverlässig: eine ausstehende Freigabe. Deshalb steht neben jedem Schritt, wer am Zug ist.
| # | Schritt | Was passiert | Wer am Zug ist |
|---|---|---|---|
| 1 | Erstgespräch, 30 Minuten | Ziel, Kanäle, Termin, Budgetrahmen. Danach ist klar, ob das Vorhaben zu uns passt und welche Machart in Frage kommt. | beide |
| 2 | Angebot, 1 bis 2 Werktage | Fester Umfang mit allen sechs Punkten aus Abschnitt 1, benannten Zusatzposten und Terminplan bis zur Auslieferung. | wir, dann Deine Entscheidung |
| 3 | Kickoff, 60 bis 90 Minuten | Werbeaussage und Belege, Zulieferungen, Markenvorgaben, Kanalliste. Hier werden die Freigabeperson und die Fristen festgeschrieben. | beide |
| 4 | Skript und Storyboard, Tag 2 bis 5 | Text und Bildfolge. Erster und zweiter Freigabepunkt. Inhaltliche Änderungen sind hier ein Satz, später ein Termin. | wir, Freigabe bei Dir |
| 5 | Produktion, Tag 5 bis 11 | Bildmaterial entsteht, danach Schnitt, Stimme, Musik, Mischung. Ein Realdrehtermin liegt in diesem Fenster. | wir |
| 6 | Feinschnitt und Auslieferung, Tag 11 bis 14 | Dritter Freigabepunkt, zwei Korrekturschleifen, dann Master und alle Zuschnitte samt Rechteübersicht. | wir, Abnahme bei Dir |
Drei Dinge zu diesem Plan, die in der Praxis den Unterschied machen. Erstens: Die Fristen für die Freigaben werden im Kickoff mitvereinbart, nicht später erfragt. Eine Freigabe, die vier Tage liegt, verschiebt den Liefertermin um vier Tage — das ist keine Drohung, sondern Arithmetik.
Zweitens: Ein Realdrehtermin verlängert den Plan nicht. Er liegt in Schritt fünf und wird auf einen Tag verdichtet; zum Termin kommen wir bundesweit. Ob überhaupt gedreht wird, entscheidet das Motiv — was dafür und was dagegen spricht, ist unter KI-Filmproduktion mit den Motivklassen aufgeschlüsselt.
Drittens: Wer nach Tag elf noch inhaltlich eingreifen will, ändert nicht den Schnitt, sondern das Vorhaben. Solche Änderungen sind möglich und werden als Zusatzposten benannt, bevor sie umgesetzt werden — nicht danach.

Was Du zulieferst
Die Liste ist kurz, aber alle fünf Punkte sind Voraussetzung. Wir können ein Skript schreiben, aber wir können keine Werbeaussage belegen, die es im Haus nicht gibt.
1. Eine entscheidungsberechtigte Person. Eine, nicht drei. Sie darf Skript, Storyboard und Feinschnitt freigeben, ohne für jede Runde eine Abstimmung zu brauchen. Wenn mehrere Abteilungen mitreden — Vertrieb, Technik, Recht —, sammelt diese Person die Rückmeldungen und gibt eine Fassung zurück.
2. Die Werbeaussage samt Belegen. Alles, was der Spot behauptet, muss stimmen und belegbar sein. Für Zahlen heißt das: Grundlage, Zeitraum, Messmethode. Für Aussagen über Wettbewerber heißt es zusätzlich, dass sie objektiv nachprüfbar sein müssen. Wir schreiben nichts in ein Skript, was wir nicht auf eine Quelle stützen können, die Du geliefert hast.
3. Bild- und Produktmaterial. Was vom beworbenen Gegenstand schon vorliegt: Produktaufnahmen, technische Zeichnungen, Verpackungsdateien, dazu Aufnahmen der Standorte, falls sie im Spot auftauchen. Vorhandenes Videomaterial nehmen wir gern — dann brauchen wir die Angabe, für welche Kanäle und Zeiträume die Rechte daran reichen.
4. Markenvorgaben. Logo als Vektordatei, Farbwerte, Schriften, dazu die Regeln, wo das Logo stehen darf und wo nicht. Wenn ein Markenhandbuch existiert, ersetzt es diese Aufzählung.
5. Kanalliste und Kampagnentermin. Wo der Spot läuft, in welcher Länge und ab wann. Diese Liste bestimmt den Lieferumfang stärker als jede andere Angabe — sie entscheidet über Seitenverhältnisse, Längen, Untertitel und technische Abnahme.
Was Du nicht zuliefern musst: ein fertiges Konzept, einen Sprechertext, Musik oder eine Vorstellung davon, wie der Spot am Ende aussieht. Das ist unsere Arbeit. Wer mit einem fertigen Skript kommt, bekommt es geprüft, nicht ersetzt — und in dem Fall wird der Umfang kleiner, nicht größer.
Freigaben und Prüfungen vor dem Start
Werbung ist der Formattyp mit der dichtesten Regeldecke, und die Prüfungen kosten am Ende nur dann Zeit, wenn sie am Ende stattfinden. Die folgende Aufstellung ist keine Rechtsberatung; sie benennt die Punkte, die vor Schritt fünf geklärt sein sollten, damit die Rechtsabteilung nicht am Feinschnitt zum ersten Mal mitliest.
| Prüfpunkt | Worum es geht | Wann geklärt |
|---|---|---|
| Sachliche Richtigkeit | Jede Aussage über Eigenschaften, Wirkung, Ersparnis oder Verfügbarkeit muss stimmen und belegbar sein. Irreführung liegt auch bei objektiv richtigen Angaben vor, wenn der Gesamteindruck täuscht. | vor Skriptfreigabe |
| Aussagen über Wettbewerber | Vergleichende Werbung ist erlaubt, aber gebunden: gleicher Bedarf, objektiv nachprüfbare Eigenschaften, keine Herabsetzung. Superlative ohne Beleg gehören nicht in ein Skript. | vor Skriptfreigabe |
| Preise und Konditionen | Wo ein Preis genannt wird, gilt die Preisangabenverordnung: Endpreis inklusive Steuern, bei Bedarf Grundpreis, Angaben zu Zusatzkosten. | vor Skriptfreigabe |
| Personen im Bild | Einwilligung jeder erkennbaren Person, und zwar für dieselben Kanäle und Zeiträume, für die der Spot lizenziert wird. Bei eigenen Mitarbeitern schriftlich. | vor Produktion |
| Fremde Rechte | Fremde Marken, Logos, Gebäude, Kunstwerke, Musik. Die Machart ändert an der Rechtslage nichts: Ein gesperrtes Motiv bleibt gesperrt, auch wenn es am Rechner entsteht. | vor Produktion |
| Kennzeichnung des erzeugten Anteils | Enthält der Spot erzeugte Bilder, eine synthetische Stimme oder eine erzeugte Figur, greift die Transparenzpflicht nach Artikel 50 der KI-Verordnung. | vor Auslieferung |
| Werbekennzeichnung im Umfeld | Bei redaktionellem Umfeld und bei Beiträgen über Dritte muss Werbung als solche erkennbar sein. Das betrifft die Ausspielung, nicht den Spot selbst. | vor Ausspielung |
In regulierten Feldern kommt eine eigene Ebene hinzu. Aussagen zu Gesundheit, Lebensmitteln, Finanzprodukten und Arzneimitteln unterliegen zusätzlichen Vorgaben, die nicht verhandelbar sind. Wenn Dein Spot in eines dieser Felder fällt, holen wir die Rechtsprüfung vor die Skriptfreigabe und nicht danach — sonst wird die Prüfung zur Neuproduktion.
Für die Zusammenarbeit hat das eine praktische Folge: Die Person aus Punkt 1 der Zulieferungsliste sollte die Rechtsprüfung anstoßen können. Wo Marketing freigibt und Recht später widerspricht, ist der Termin schon verloren.
Abnahme: wo der Spot laufen soll
Die Kanalliste entscheidet über die technische Lieferung. Ein Spot, der für einen Feed gebaut ist, funktioniert im Fernsehen nicht und umgekehrt — nicht wegen der Bildqualität, sondern wegen Länge, Format, Ton und Untertitel.
Feed und Stories. Hier wird ohne Ton angesehen, bis der Zuschauer sich entscheidet. Also: Aussage in den ersten Sekunden sichtbar, eingebrannte Untertitel, hochkant und quadratisch als eigene Zuschnitte, nicht als Beschnitt aus dem Querformat. Was in der Mitte des Bildes steht, bleibt erhalten; was am Rand steht, ist in einer Fassung weg.
YouTube und Pre-Roll. Überspringbare Plätze verlangen, dass die Aussage vor dem Absprungpunkt gefallen ist. Für nicht überspringbare Plätze gelten feste Längen, die vom Vermarkter vorgegeben werden — sie stehen in der Kanalliste, damit der Schnitt sie trifft und nicht nachträglich gekürzt werden muss.
Fernsehen und CTV. Hier gibt es echte Abnahmekriterien. Sender und Vermarkter geben Länge, Bildstandard, Tonspurbelegung und eine Lautheitsvorgabe vor; im deutschsprachigen Raum ist die Empfehlung EBU R 128 mit einem Zielwert von −23 LUFS der übliche Bezugspunkt. Was genau gefordert ist, steht in der Spezifikation des jeweiligen Vermarkters — wir arbeiten sie ab, brauchen sie aber als Dokument.
Messe und Point of Sale. Endlosschleife ohne Ton, oft auf ungewöhnlichen Bildverhältnissen und aus großer Entfernung gelesen. Hier zählen Schriftgrößen und Kontrast mehr als Feinheiten im Bild.
Aus dieser Aufzählung folgt eine Empfehlung, die Geld spart: Die Kanalliste gehört ins Angebot, nicht in die Auslieferung. Jede Fassung, die vorher bekannt ist, wird im Schnitt mitgebaut. Jede Fassung, die nachträglich dazukommt, ist ein eigener Vorgang. Wo dauerhaft Material für Kanäle gebraucht wird, ist ohnehin eine Serie das wirtschaftlichere Vorgehen als der einzelne Spot — beschrieben unter Social-Media-Videos.

Wann Du uns nicht beauftragen solltest
Wenn Media und Kreation aus einer Hand kommen sollen. Wir buchen keine Werbeplätze und planen keine Kampagne über Kanäle hinweg. Wenn Du diese Bündelung willst, ist eine Agentur der richtige Anbietertyp; welche Typen es gibt und was sie leisten, steht in der Übersicht über Videoproduktion und Anbietertypen.
Wenn ein Prominenter oder ein bekanntes Gesicht die Idee trägt. Casting, Verhandlung, Buy-out und Vertragsgestaltung mit Talents sind ein eigenes Geschäft mit eigenen Risiken. Wir arbeiten mit Menschen aus Deinem Haus oder mit erzeugten Figuren.
Wenn der Spot aus einer laufenden Kampagne fortgeschrieben wird, deren Bildwelt bei einer anderen Agentur liegt. Dann brauchst Du entweder deren Material samt Nutzungsrechten oder die Freiheit, eine eigene Fassung zu bauen. Ohne eines von beidem entsteht ein Spot, der neben der Kampagne steht.
Wenn die Ausspielung noch nicht entschieden ist. Ohne Kanalliste sind Länge, Format und Abnahme offen, und damit auch der Umfang. Das ist kein Ausschluss, sondern eine Reihenfolge: erst die Kanäle, dann die Produktion.
Wenn das Budget für die Ausspielung schon aufgebraucht ist. Ein Spot ohne Reichweite wirkt nicht. Bei knapper Kasse ist die bessere Aufteilung ein einfacherer Spot mit ausreichendem Mediabudget als ein aufwendiger ohne. Was welche Machart kostet, steht auf Werbespot Kosten.
Wenn niemand freigeben darf. Ohne die benannte Person aus Punkt 1 verschiebt sich jeder Termin, und der Kampagnenstart ist ein Termin, der sich nicht verschieben lässt.
Take-aways
- Beauftragt wird ein Ergebnis mit sechs benannten Bausteinen: Kernaussage, Skript und Storyboard, Bildmaterial, Ton mit Musiklizenz, Hauptspot samt Zuschnitten, Rechte und Kennzeichnung.
- Der Ablauf hat sechs Schritte und drei Freigabepunkte: Skript, Storyboard, Feinschnitt. Die Fristen dafür werden im Kickoff vereinbart, nicht später erfragt.
- Die Regel-Produktionszeit liegt bei 14 Tagen ab Kickoff. Ein Realdrehtermin verlängert sie nicht; zum Termin kommen wir bundesweit.
- Aus Deinem Haus kommen fünf Dinge: eine entscheidungsberechtigte Person, die Werbeaussage samt Belegen, Bild- und Produktmaterial, Markenvorgaben, Kanalliste mit Termin.
- Die Kanalliste bestimmt den Lieferumfang. Sie entscheidet über Längen, Seitenverhältnisse, Untertitel und technische Abnahme — und gehört deshalb ins Angebot, nicht in die Auslieferung.
- Rechtsprüfung gehört vor die Skriptfreigabe. In regulierten Feldern ist eine spätere Prüfung praktisch eine Neuproduktion.
- Aussagen über Wettbewerber sind erlaubt, aber gebunden: objektiv nachprüfbare Eigenschaften, gleicher Bedarf, keine Herabsetzung. Superlative ohne Beleg gehören nicht ins Skript.
- Für Fernsehen und CTV gelten echte Abnahmekriterien. Die Lautheitsempfehlung EBU R 128 mit −23 LUFS ist im deutschsprachigen Raum der übliche Bezugspunkt; die verbindliche Vorgabe steht in der Spezifikation des Vermarkters.
- Media und Talent-Verhandlungen gehören nicht zu unserem Angebot. Wir liefern das Material, mit dem eine Kampagne arbeitet.
Häufige Fragen
Wie lange dauert es, einen Werbespot produzieren zu lassen?
In der Regel 14 Tage ab Kickoff bis zum fertigen Master, beide Korrekturschleifen eingerechnet. Davor liegen Erstgespräch und Angebot, zusammen ein bis zwei Werktage. Ein Realdrehtermin liegt im Produktionsfenster und verlängert den Plan nicht. Verschoben wird ein Liefertermin fast immer durch eine ausstehende Freigabe, nicht durch die Produktion — deshalb werden die Fristen dafür im Kickoff festgeschrieben.
Was müssen wir liefern, damit Ihr anfangen könnt?
Fünf Dinge: eine Person mit Freigaberecht, die Werbeaussage mit Belegen, Bild- und Produktmaterial, die Markenvorgaben und die Liste der Kanäle mit dem Kampagnentermin. Nicht nötig sind Konzept, Sprechertext, Musik oder eine Vorstellung vom fertigen Bild. Wer ein eigenes Skript mitbringt, bekommt es geprüft — dann wird der Umfang kleiner.
Wie viele Fassungen sind enthalten?
Zwei Korrekturschleifen und bis zu drei Fassungen desselben Spots in einer Sprache gehören zum Netto-Projektpreis. Zuschnitte für die Kanäle Deiner Liste — andere Seitenverhältnisse, kürzere Längen, eine Fassung mit eingebrannten Untertiteln — sind Teil des Lieferumfangs, wenn die Liste im Angebot steht. Jede weitere Sprache ist ein benannter Zusatzposten.
Kommt Ihr zum Drehen, oder wird alles erzeugt?
Beides ist möglich, und die Wahl folgt dem Motiv. Soll die eigene Halle, die eigene Anlage im Betrieb oder ein Mitarbeiter zu sehen sein, wird aufgenommen; zum Termin kommen wir bundesweit. Alles, wofür kein Motiv zum Abfilmen existiert — ein Bauteil im Inneren, eine Variante, die noch nicht gebaut ist —, entsteht am Rechner. Welche Motive in welche Klasse fallen, ist unter KI-Filmproduktion aufgeschlüsselt.
Dürfen wir im Spot sagen, dass wir besser sind als ein Wettbewerber?
Grundsätzlich ja, aber gebunden. Vergleichende Werbung verlangt, dass derselbe Bedarf verglichen wird, dass die verglichenen Eigenschaften objektiv nachprüfbar sind und dass der Wettbewerber nicht herabgesetzt wird. Praktisch heißt das: Ein Vergleich braucht eine Quelle, einen Zeitraum und eine Messmethode. Ohne Beleg schreiben wir die Aussage nicht ins Skript. Für die Bewertung im Einzelfall ist Deine Rechtsabteilung zuständig, nicht wir.
Wer klärt die Rechte an Musik und an den Personen im Bild?
Die Musiklizenz besorgen wir und weisen die abgedeckten Kanäle und Zeiträume aus. Die Einwilligung erkennbarer Personen holst Du ein, weil es Deine Leute sind — schriftlich und für dieselben Kanäle und Zeiträume, für die der Spot lizenziert wird. Fremde Marken, Gebäude und Kunstwerke prüfen wir gemeinsam vor der Produktion.
Muss der Spot als KI-Werbung gekennzeichnet werden?
Für den erzeugten Anteil ja. Die Transparenzpflicht nach Artikel 50 der KI-Verordnung greift, wirksam seit dem 2. August 2026, sobald der Spot erzeugte Bilder, eine synthetische Stimme oder eine erzeugte Figur enthält. Der Hinweis bezieht sich auf diese Passagen und nicht auf den gesamten Spot. Davon getrennt ist die Werbekennzeichnung im redaktionellen Umfeld — die betrifft die Ausspielung.
Können wir den Spot auch im Fernsehen ausspielen?
Ja, dann brauchen wir die Spezifikation des Senders oder Vermarkters als Dokument. Sie gibt Länge, Bildstandard, Tonspurbelegung und die Lautheitsvorgabe vor; im deutschsprachigen Raum ist EBU R 128 mit −23 LUFS der übliche Bezugspunkt. Die Abnahme läuft technisch und ohne Ermessen: Was die Vorgabe verfehlt, wird abgewiesen. Deshalb gehört die Spezifikation ins Angebot.
Bucht Ihr auch die Werbeplätze?
Nein. Wir produzieren das Material, planen aber kein Media und buchen keine Plätze. Die Trennung ist gewollt: Wer Reichweite verkauft, sollte deren Wirkung nicht selbst bewerten. Mit Mediaagenturen arbeiten wir zusammen und liefern die Fassungen, die deren Plan verlangt — dafür brauchen wir die Kanalliste, nicht die Buchung.
Was kostet ein Werbespot bei Euch?
Eine Produktion ohne Dreh beginnt bei 8.000 Euro netto, mit einem Realdrehtermin liegt sie bei 15.000 bis 20.000 Euro netto. Was den Betrag im Einzelfall bestimmt, ist nicht die Länge, sondern die Zahl der Fassungen, die Zahl der Sprachen und ob aufgenommen wird. Die Marktpreise aller Machart-Varianten stehen mit Quellen auf Werbespot Kosten.
Quellen und Stand der Zahlen
- Rein KI-basierte Produktion ab 8.000 Euro netto, hybrider Weg mit einem Realdrehtermin 15.000 bis 20.000 Euro netto, zwei Korrekturschleifen und bis zu drei Fassungen desselben Films in einer Sprache im Netto-Projektpreis, in der Regel 14 Tage Produktionszeit ab Kickoff bis zum fertigen Master: KI-Video-Preisreport 2026 der KI Video Manufaktur, Datenbasis 76 abgeschlossene Kundenprojekte mit über 5.000 produzierten Videominuten, Stand Juli 2026.
- Marktpreise für Werbespots über alle Machart-Varianten, mit Herausgebern und Abrufdaten: Werbespot Kosten. Diese Seite führt bewusst keine eigene Preistabelle fremder Anbieter.
- Irreführende geschäftliche Handlungen und die Anforderungen an vergleichende Werbung: §§ 5 und 6 des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG). Preisangaben gegenüber Verbrauchern: Preisangabenverordnung (PAngV). Die Aufstellung in Abschnitt 4 benennt Prüfpunkte und ist keine Rechtsberatung.
- Lautheitsvorgabe im deutschsprachigen Fernsehen: Empfehlung EBU R 128 der European Broadcasting Union, Zielwert −23 LUFS Programmlautheit. Verbindlich ist jeweils die Spezifikation des Senders oder Vermarkters.
- Nutzungsrechte nach den Allgemeinen Geschäftsbedingungen: einfaches, nicht übertragbares, nicht ausschließliches und zeitlich unbegrenztes Nutzungsrecht im vertraglich vereinbarten Rahmen, Weitergabe und Bearbeitung mit schriftlicher Zustimmung, AGB §7, abgerufen am 30.07.2026.
- Transparenzpflicht für KI-generierte Inhalte, wirksam seit dem 2. August 2026: Artikel 50 der Verordnung (EU) 2024/1689 über künstliche Intelligenz.
- Sitz der Gesellschaft: sensified AI GmbH, Metzingen, Landkreis Reutlingen; vollständige Anschrift im Impressum.
Projektanfrage stellen
Beschreib in drei Sätzen, wofür der Spot werben soll und wo er laufen wird. Du bekommst in der Regel innerhalb eines Werktags eine Einschätzung zu Umfang, Ablauf und Terminen.
Termin vereinbaren
Wähl Dir einen freien Slot. Unverbindlich, 30 Minuten, zu Deinem Vorhaben.
Transparenz: Die Bilder und das Videobeispiel auf dieser Seite wurden mit KI erstellt und gemäß Art. 50 EU AI Act gekennzeichnet. Fremde Preisangaben sind mit Quelle und Abrufdatum genannt, eigene Angebotsvergleiche als solche gekennzeichnet, eigene Preise sind Netto-Projektpreise; Stand 31.07.2026.
