Preisvergleich · Stand 31. Juli 2026

Eventfilm Kosten 2026: Anbieterpreise, Tagessätze und was im Angebot fehlt

Ein Eventfilm kostet in Deutschland ab 1.200 Euro netto für einen kompakten Aftermovie mit einer Kamera und ab 4.490 Euro netto für eine mehrtägige Produktion mit drei bis vier Kameras. Diese Seite nennt veröffentlichte Anbieterpreise mit Quelle, rechnet die Nebenkosten dazu, die in fast keinem Grundpreis stehen, und sagt offen, ab wann wir für diese Aufgabe nicht die richtige Adresse sind.

DRDavid Rudolph · Produzent, KI Video Manufaktur·23 Min. Lesezeit·Aktualisiert: 31.07.2026
Ein Kameramann filmt von der Seite eine Rednerin auf einer Firmenbühne, im Vordergrund unscharf die Rückenlehnen der besetzten Stuhlreihen
Der Termin ist der Fixpunkt: Ein Eventfilm lässt sich nicht wiederholen, und genau das bestimmt seinen Preis (Bild: KI-generiert, gekennzeichnet nach Art. 50 EU AI Act)

Kurzantwort

Ein kompakter Aftermovie mit einer Kamera und einem halben Drehtag beginnt bei deutschen Anbietern bei 1.200 bis 1.490 Euro netto. Ein voller Drehtag mit zwei Kameras liegt bei rund 2.490 Euro netto, eine mehrtägige Produktion mit drei bis vier Kameras ab 4.490 Euro netto. Der Drehtag selbst wird von einem Berliner Anbieter offen mit 1.000 Euro netto für das Filmteam ausgewiesen, ab der neunten Stunde kommen 150 Euro pro Stunde dazu. Teuer wird es an drei Stellen, die selten im Grundpreis stehen: Tempo, Reise und Rechte. Ein Schnitt noch am Veranstaltungstag kostet bei demselben Anbieter 1.000 Euro netto extra, Express in 48 Stunden je nach Haus 300 Euro netto pauschal oder 30 Prozent Aufschlag. Wenn Du nur einen Rückblick brauchst, ist ein lokaler Eventfilmer günstiger als wir, und weiter unten steht, ab welchem Punkt sich das dreht.

Vorweg zur Begriffslage, weil sie die Preisvergleiche verzerrt: Eventfilm, Eventvideo und Aftermovie meinen bei den meisten Anbietern dasselbe, nämlich einen Film über eine Veranstaltung. Wo es einen Unterschied gibt, ist er der Länge geschuldet. Ein Aftermovie ist der kurze Rückblick von sechzig bis neunzig Sekunden, ein Eventvideo oder eine Eventdokumentation läuft drei bis fünf Minuten und enthält Interviews. Die Preisseiten benennen das selten, deshalb steht bei jedem Preis auf dieser Seite dabei, welche Länge und welcher Umfang dahinterstehen.

Angebote für dieselbe Veranstaltung liegen regelmäßig um den Faktor fünf auseinander. Das liegt fast nie an der Qualität der Kameraarbeit und fast immer daran, dass vier Angaben fehlen: wie viele Stunden vor Ort abgedeckt sind, wie viele Kameras laufen, wann der Film geliefert wird und was mit ihm danach passieren darf. Diese Seite liefert diese vier Angaben zu jedem zitierten Preis und nennt die Quelle dazu.

Damit klar ist, aus welcher Position hier gerechnet wird: Unser Geschäft ist der vollständige Unternehmensfilm ab 8.000 Euro netto, in dem generative Verfahren den Großteil der Bilder tragen. Ein Eventfilm funktioniert anders herum. Er dokumentiert ein Ereignis mit Datum, und dieses Ereignis muss jemand mit einer Kamera aufnehmen. Für einen reinen Aftermovie bist Du deshalb bei einem lokalen Eventfilmer günstiger bedient. Wo wir ins Spiel kommen, steht in Abschnitt 7, und die Grenze ist dort mit Zahlen benannt.

Was ein Eventfilm kostet, kurz gerechnet

Der Preis eines Eventfilms entsteht aus vier Größen, und alle vier stehen vor dem Termin fest. Die Zahl der Stunden vor Ort, die Zahl der Kameras, die Zahl der Menschen im Team und das Tempo, in dem geliefert wird. Alles Weitere sind Zuschläge auf diese Basis.

1.200 bis 1.490 € nettoEinstieg für einen kompakten Aftermovie, eine Kamera, halber bis ganzer Drehtag (drei deutsche Anbieter, 07/2026)
1.000 € nettoOffen ausgewiesener Drehtag für das Filmteam vor Ort, bis acht Stunden (Hill Productions, 07/2026)
1.000 € nettoAufschlag, wenn der Film noch am Veranstaltungstag geschnitten und gezeigt wird (Hill Productions, 07/2026)

Die untere Kante des deutschen Marktes ist gut belegt und liegt enger beieinander, als es das Bauchgefühl vermuten lässt. Drei unabhängige deutsche Anbieter nennen für den Einstieg 1.200 bis 1.490 Euro netto: film-produktion.tv aus Frankfurt mit einem Starter-Paket zu 1.490 Euro netto, Schwarzekreide Media aus Düsseldorf mit „ab 1.200 Euro netto“ und dieselbe Frankfurter Adresse mit „ab 1.200 Euro netto“ für den kompakten Aftermovie. Diese Übereinstimmung über drei Häuser hinweg macht den Korridor zum belastbarsten Wert dieser Seite.

Nach oben ist die Kante unschärfer, weil fast alle Anbieter mit „ab“-Preisen arbeiten. Der höchste in dieser Recherche belegte Paketpreis eines deutschen Hauses lautet „ab 4.490 Euro netto“ für zwei bis drei Drehtage mit drei bis vier Kameras. Derselbe Anbieter beantwortet die Frage nach der Spanne in seinem eigenen Fragenteil mit 1.490 bis 10.000 Euro. Das ist die Selbstauskunft eines Hauses und keine erhobene Marktzahl, und so wird sie hier auch behandelt. Als belegte obere Kante dieser Seite gilt deshalb der Paketpreis von 4.490 Euro netto.

Die Grundrechnung an einem echten Beispiel

Ein Firmenjubiläum, ein Abend, 200 Gäste, zwei Kameras, Lieferung in zehn Werktagen. Nach den offen veröffentlichten Einzelposten von Hill Productions sieht die Rechnung so aus: ein Drehtag für das Filmteam mit 1.000 Euro netto, weil eine Abendveranstaltung mit Aufbau und Ausklang die acht Stunden überschreitet, zwei Überstunden zu 150 Euro, macht 300 Euro. Das Haus liegt in derselben Stadt, Reisekosten entfallen. Ohne weitere Zubuchungen steht die Basis bei 1.300 Euro netto plus Postproduktion.

Dieselbe Veranstaltung mit einem Team aus einer anderen Stadt: dreiköpfiges Team, eine Reisekostenpauschale von 100 Euro pro Person, eine Übernachtung zu 120 Euro pro Person und Tag. Das sind 660 Euro nur für Logistik, bevor eine einzige Einstellung gedreht ist. Der Anbieter rechnet dieses Beispiel selbst vor und kommt bei zwei Drehtagen in München auf 720 Euro. Er weist die Gesamtsummen seiner Beispielrechnungen als Netto-Richtwerte aus, kennzeichnet die einzelnen Nebenkostenposten aber nicht gesondert. Für den Vergleich zweier Angebote heißt das: Der Sitz des Dienstleisters ist ein Preisfaktor in der Größenordnung eines halben Drehtags.

Veröffentlichte Paketpreise im Vergleich

Das Eventsegment veröffentlicht mehr Preise als jedes andere Videoformat. Der Grund liegt in der Standardisierbarkeit: Eventdauer und Kameraanzahl bestimmen den Aufwand weitgehend, es gibt kein Drehbuch und keine Ausstattung, die den Rahmen sprengen. Alle folgenden Werte stammen von öffentlich abrufbaren Anbieterseiten, abgerufen am 31.07.2026.

Anbieter Preis Steuer Umfang laut Quelle
Schwarzekreide Media, Düsseldorf ab 1.200 € netto Aftermovie in 16:9 und 9:16, zwei Korrekturschleifen, Nutzungsrechte schriftlich geklärt, keine Fahrtkosten innerhalb Düsseldorf
film-produktion.tv, Frankfurt, „Starter“ 1.490 € netto Bis vier Stunden Dreh, eine Kamera, ein Drehort im Rhein-Main-Gebiet, Highlight-Film 60 bis 90 Sekunden, eine Social-Kurzversion, Musiklizenz, zwei Revisionsrunden, Online-Nutzungsrechte
film-produktion.tv, „Professional“ 2.490 € netto Bis acht Stunden Dreh, zwei Kameras für Bühne und Publikum, Licht für Abendveranstaltungen, 90 Sekunden bis zwei Minuten, zwei bis drei Social-Versionen, drei Revisionsrunden, Online- und Paid-Media-Rechte
film-produktion.tv, „Premium“ ab 4.490 € netto Zwei bis drei Drehtage, drei bis vier Kameras, mehrere Locations, Hauptfilm zwei bis vier Minuten, Interview-Schnipsel, sechs und mehr Social-Formate, unbegrenzte Revisionsrunden, Broadcast-Rechte
Aero Timelapse, Ulm, „Event Highlights“ ab 590 € netto Bis zwei Stunden reine Luftaufnahmen, Social-Cut 45 bis 60 Sekunden, sechs bis zehn Luftfotos, Lieferung in 72 Stunden, alle Flug-Genehmigungen inklusive. Kein Bodenkamera-Team
nanoware media, Wien 950 bis 2.500 € netto Drei Stufen: drei Stunden mit zwei Kameras, fünf Stunden mit zwei Kameraleuten, sechs Stunden mit drei Kameras. Anreise bis 80 Kilometer um Wien enthalten
Viennamotion, Wien 2.400 € netto Bis acht Stunden Einsatzzeit, ein Kameramann mit Licht und Ton, ein Redakteur, Film bis fünf Minuten, ein lizenzfreies Musikstück
eventfilme.ch 2.000 bis 6.000 CHF keine Steuerangabe Drei Stufen vom halben Drehtag mit einer Kamera bis zwei Drehtage mit drei Kameras, Regie und Assistenz. Musikbudget gedeckelt auf 50, 100 oder 200 Franken

Zwei Dinge fallen an dieser Tabelle auf. Erstens: Die österreichischen Preise liegen bei vergleichbarem Umfang unter den deutschen, und der Abstand ist mit rund 500 Euro auf der mittleren Stufe deutlich. Zweitens: Die Schweizer Angebote nennen weder netto noch brutto. Bei einem Mehrwertsteuersatz von 8,1 Prozent ist der Unterschied kleiner als in Deutschland, für einen sauberen Vergleich fehlt die Angabe trotzdem.

Der Ulmer Wert von 590 Euro netto ist der niedrigste dieser Recherche und taugt nicht als Einstiegsanker. Dahinter steht ein reines Drohnenpaket über zwei Stunden ohne jede Bodenkamera. Wer einen Redner auf einer Bühne braucht, kauft damit nichts.

Vorsicht bei Preisen aus der Suchergebnisliste

Bei der Prüfung für diese Seite wichen zwei Anbieterseiten von dem ab, was der Suchindex zeigte. Bei einem Düsseldorfer Haus führte der Index eine Staffelung nach Halb- und Ganztag samt eigenem Social-Clip-Preis, die auf der abgerufenen Seite nicht mehr stand. Bei einem Basler Anbieter hießen dieselben Produkte im Index anders als live. Übernommen sind hier nur Werte, die am 31.07.2026 auf der Anbieterseite selbst standen.

Tagessätze, und warum die kursierende Zahl falsch ist

Für Kamera-Tagessätze in Deutschland kursiert eine Zahl, die in diesem Zusammenhang nicht stimmt. Das Tarifbarometer der Freelancer-Plattform Malt weist für die Kategorie Ton- und Bildexperten einen Durchschnitt von 666 Euro aus, Fotografen liegen bei 762 Euro, Regisseure bei 688 Euro und Motion Designer bei 579 Euro. Die Plattform macht zu keinem dieser Werte eine Angabe zur Umsatzsteuer. Der Wert 579 Euro taucht in Preisdiskussionen häufig als Kameramann-Tagessatz auf. Er gehört zu den Motion Designern. Eine Kategorie für Kamera, Videografie oder EB gibt es in dieser Erhebung überhaupt nicht.

Wer einen Plattform-Referenzwert für Kameraarbeit braucht, liegt mit dem Regisseur-Wert von 688 Euro oder dem Kategorie-Durchschnitt von 666 Euro näher an der Sache. Belastbarer sind zwei andere Quellen.

Position Satz Steuer Grundlage und Einschränkung
Drehtag Filmteam vor Ort 1.000 € netto Offen veröffentlichter Anbieterpreis eines Berliner Hauses, bis acht Stunden vor Ort. Ab der neunten Stunde 150 Euro pro Stunde, ab dreizehn Stunden wird ein zweiter voller Tagessatz berechnet
EB-Team, Drehtag rund 1.100 € netto Umfrage des Bundesverbands der Fernsehkameraleute unter rund 150 Kameraleuten. Bezug sind Sender und Produktionsfirmen, nicht Firmenveranstaltungen. Der Verband schreibt selbst, die Umfrage sei nicht repräsentativ
Single-EB-Einsatz rund 795 € netto Dieselbe Umfrage. Die Spannweite der Einzelnennungen reichte von 300 bis 1.839 Euro netto, also um das Sechsfache
Personal-Tagessatz Livestream 500 € netto Anbieterpreis, gilt bis acht Stunden. Halbtagessatz 300 Euro netto bis vier Stunden, jede weitere Stunde 75 Euro netto. Aufbau sowie An- und Abreise zählen zur Dauer
Reisetag 500 bis 600 € keine Angabe Erhebungswert derselben Verbandsumfrage, die zu dieser Einzelposition keine Steuerangabe macht. Kilometerpauschale dort 0,50 bis 0,55 Euro

Der Abstand zwischen der Plattformzahl und den Verbandswerten beträgt rund vierzig Prozent. Wer ein Angebot gegen 579 Euro rechnet, rechnet gegen eine Zahl aus einem anderen Beruf. Und noch ein Hinweis zu allen Plattformwerten: Sie sind rollierend. Im Verlauf der Recherche für diese Seite waren am selben Tag drei unterschiedliche Wertesätze sichtbar, der Sound-Designer-Wert schwankte um 4,6 Prozent. Ein Plattformwert ohne Abrufdatum ist deshalb keine Marktzahl.

Das Liefertempo kostet mehr als die zweite Kamera

Der Markt zerfällt in zwei Lieferzeit-Regime, und der Unterschied ist nicht graduell. Entweder arbeitet ein Editor parallel zum Dreh, oder er arbeitet danach. Dazwischen gibt es wenig.

Lieferung Aufschlag Was dahintersteht
Noch am Veranstaltungstag, Vorführung vor Ort 1.000 € netto Ein Editor arbeitet parallel zum Dreh. Der Anbieter kalkuliert das als eigenen Posten, weil eine zweite Person den ganzen Tag gebunden ist
48 Stunden nach dem Event 300 € netto pauschal Aufpreis eines Ulmer Anbieters gegenüber der Standardlieferung in 72 Stunden
48 Stunden, anderer Anbieter 30 Prozent Prozentualer Express-Aufschlag statt Pauschale. Bei einem Paket zu 2.490 Euro netto sind das 747 Euro netto
Fünf bis sieben Werktage im Preis Standard bei kompakten Aftermovies mit einer Kamera
Sieben bis zehn Werktage im Preis Der belegte Median für einen Aftermovie. Nach Format gestaffelt: Eventdokumentation sieben bis vierzehn, Multi-Kamera zehn bis vierzehn, Kongress und Gala vierzehn bis einundzwanzig Werktage

Für die Budgetplanung ist das die wichtigste Zeile dieser Seite. Eine zweite Kamera hebt ein Paket typischerweise von 1.490 auf 2.490 Euro netto, also um tausend Euro. Ein Schnitt am selben Abend kostet bei dem Anbieter, der ihn offen ausweist, exakt denselben Betrag. Tempo ist damit genauso teuer wie eine zweite Perspektive, wird aber in Ausschreibungen deutlich seltener beziffert.

Die Frage, die vor der Ausschreibung geklärt gehört

Muss der Film wirklich am selben Abend laufen? Wenn er nur schnell auf LinkedIn soll, reicht oft ein Clip von dreißig Sekunden aus dem Rohmaterial, während der Hauptfilm in Ruhe entsteht. Diese Trennung senkt den Express-Aufschlag auf einen Bruchteil, weil nur ein kurzer Schnitt unter Zeitdruck steht.

Was im Grundpreis fast nie enthalten ist

Sieben Positionen tauchen in Angeboten regelmäßig erst in der Schlussrechnung auf. Alle folgenden Beträge stammen von Anbietern, die sie ausnahmsweise offen ausweisen. Wo eine Quelle ihre Einzelposten nicht als netto oder brutto kennzeichnet, steht das hier ausdrücklich dabei; erfunden wird die Angabe nicht.

Reise und Übernachtung

Ein Berliner Anbieter beziffert 100 Euro Reisekostenpauschale pro Person und 120 Euro Übernachtung pro Person und Tag. Bei einem dreiköpfigen Team und zwei Drehtagen sind das 720 Euro. Beide Posten stehen in einer Kalkulation, deren Gesamtsummen als Netto-Richtwerte ausgewiesen sind, ohne eigene Steuerkennzeichnung je Position. Die gute Nachricht: Im eigenen Einzugsgebiet ist die Anfahrt Marktstandard und kostenfrei. Belegt ist das bei sieben von neun geprüften Anbietern, mit Radien von vierzig bis achtzig Kilometern.

Ton

Genau ein Anbieter dieser Recherche beziffert Tontechnik als eigene Position: 800 Euro pro Drehtag, ebenfalls ohne eigene Steuerkennzeichnung der Position. Bei allen anderen ist Ton entweder pauschal im Paket enthalten oder er steht gar nicht im Angebot. Bei einer Veranstaltung mit Bühne, Mikrofonen und Podiumsrunde ist die Tonabnahme aber die Position, an der ein Film scheitert oder trägt. Wer sie nicht im Angebot findet, sollte danach fragen, bevor unterschrieben wird.

Drohne, und die Gebühr dahinter

Die Zubuchung selbst ist überschaubar: 250 Euro pauschal für einen lizenzierten Piloten bei einem deutschen Anbieter, der diese Position nicht gesondert nach Steuer kennzeichnet, und 500 Franken netto bei einem Schweizer Haus. Was daneben steht, ist die amtliche Gebühr, denn bei Veranstaltungen ist eine Genehmigung praktisch immer nötig. Die Deutsche Flugsicherung nennt unter anderem einen Abstand von weniger als 150 Metern zu Menschenansammlungen als Auslöser, und genau das ist bei einem Event der Regelfall.

Genehmigung Gebühr Bearbeitungsdauer
Geographische Allgemeinerlaubnis, Erstausstellung, zwei Jahre gültig (Baden-Württemberg) 200 € 2 bis 14 Tage
Anerkennung in einem weiteren Bundesland 50 €
Geographische Einzelerlaubnis in der Regel 250 € 2 bis 6 Wochen
Betriebsgenehmigung, Erstantrag ab 250 €, in der Regel 600 € 4 bis 16 Wochen
Aufstiegserlaubnis Mecklenburg-Vorpommern, nach Aufwand 50 bis 3.500 €

Diese Beträge sind Verwaltungsgebühren der Landesluftfahrtbehörden und damit nicht umsatzsteuerbar; die Frage nach netto oder brutto stellt sich hier nicht. Die Bearbeitungsdauer ist wichtiger als der Betrag. Eine Einzelerlaubnis mit sechs Wochen Vorlauf entscheidet darüber, ob Drohnenaufnahmen bei einer in vier Wochen stattfindenden Veranstaltung überhaupt möglich sind. Ein Ulmer Anbieter rechnet die Genehmigungen vollständig in seine Pakete ein und nennt zehn bis vierzehn Tage Vorlauf. Wer eine Drohne will, klärt diesen Punkt zuerst und den Preis danach.

Musiklizenz, die unterschätzte Position

Die verbreitete Annahme, Musik koste rund 200 Euro im Jahr, trifft für Eventfilme nicht zuverlässig zu. Bei einem der großen Abo-Anbieter deckt der Creator-Plan zu 9,99 US-Dollar monatlich bei Jahreszahlung nur private Inhalte ab, der Pro-Plan zu 16,99 US-Dollar Kundenarbeit, und der Business-Plan zu 30 US-Dollar ausdrücklich interne Veranstaltungen. Externe Veranstaltungen fallen nach der Auflistung desselben Anbieters erst unter Enterprise, dessen Preis nicht veröffentlicht wird und dessen Mindestlaufzeit zwölf Monate beträgt.

Praktisch heißt das: Ein Aftermovie, der auf der Folgeveranstaltung öffentlich gezeigt wird, kann außerhalb des Standard-Abos liegen. Kommt bekannte Musik ins Spiel, greift zusätzlich die GEMA. Für ein Video mit Musik auf der eigenen Website ist der Tarif VR-OD 10 zuständig, für den Livestream einer Veranstaltung VR-OD 15. Bei einem hybriden Event laufen beide parallel, weil die Öffentlichkeit vor Ort und die Öffentlichkeit online zwei verschiedene Nutzungen sind. Ehrenamtlich geführte Vereine bekommen 15 Prozent Nachlass. Die konkreten Vergütungssätze stehen in Tarifblättern und werden fallbezogen berechnet, deshalb steht hier keine Zahl.

Formate, Untertitel und Sprachfassungen

Drei bis fünf Lieferformate sind typischerweise enthalten, jedes weitere kostet bei einem Frankfurter Anbieter 80 bis 150 Euro netto. Untertitel in zwei bis drei Sprachen liegen dort bei 200 Euro netto, Motion Graphics bei 300 bis 800 Euro netto, Sounddesign mit Sprecherstimme bei 400 bis 900 Euro netto. Eine Off-Sprache inklusive Studio schlägt bei einem Schweizer Anbieter mit 1.000 Franken netto zu Buche. Wer für Sponsoren eigene Schnittfassungen braucht, zahlt bei einem Ulmer Haus 200 Euro netto pro Sponsor-Version.

Zweiter Drehort und Format-Komplexität

Zwei Standorte kosten laut einem Anbieter zwanzig bis dreißig Prozent mehr, weil Transport, Auf- und Abbau doppelt anfallen. Ein anderes Haus arbeitet mit offen ausgewiesenen Komplexitätsfaktoren: Standard 1,0, moderiertes Format 1,2, Reportage mit Interviews 1,5. Diese Faktoren sind die ehrlichste Darstellung im ganzen Segment, weil sie zeigen, dass ein Interview-Format den Aufwand um die Hälfte hebt, ohne dass eine einzige zusätzliche Stunde gedreht wird.

Livestream und Aufzeichnung als eigener Posten

Bei Veranstaltungen mit externen Teilnehmern kommt fast immer die Frage nach der Übertragung dazu. Das ist eine eigene Leistung mit eigener Technik und eigenem Personal, kein Zusatz zum Filmteam.

Leistung Preis Steuer Umfang laut Quelle
Livestream mit einer Kamera ab 125 € keine Angabe Pro Event-Tag, Mindestpreis, inklusive Mobilfunk-Anbindung, Einrichtung und Projektabwicklung
Livestream mit mehreren Kameras ab 600 € keine Angabe Für Pressekonferenzen, Produktvorstellungen und Kongresse, pro Event-Tag
Aufzeichnung ohne Stream ab 600 € keine Angabe Mehrere Kameras, laut Anbieter ohne nachgelagerte Postproduktion
Regie-Paket S ab 2.500 €/Tag keine Angabe Zwei feste 4K-Kameras, Bildregie, bis zwei Bauchbinden, zwei Mikrofone, eine Person führt Regie
Regie-Paket L ab 6.000 €/Tag keine Angabe Drei Kameras davon zwei bemannt, bis zehn Bauchbinden, Regie, Ton, Kamera und Bühnenhilfe, fünf externe Quellen, Beleuchtung, Backup-Stream, Aufzeichnung in 4K

Keiner der beiden Livestream-Anbieter kennzeichnet seine Produktpreise als netto oder brutto. Bei Beträgen dieser Größenordnung sind das im Zweifel neunzehn Prozent Unterschied, also frag das vor der Beauftragung ab.

Hinter der Spanne von 125 bis 6.000 Euro pro Tag stehen zwei verschiedene Leistungen. Am unteren Ende steht eine Kamera, die ein Signal ins Netz schickt. Am oberen Ende steht eine Bildregie, die live zwischen Perspektiven schneidet, Grafiken einblendet und externe Zuspieler einbindet. Wer beides vergleichen will, muss die Zahl der bemannten Kameras und die Zahl der eingebundenen externen Quellen nebeneinanderlegen.

Ein Detail für die Kalkulation: Bei dem Anbieter mit dem Personal-Tagessatz von 500 Euro netto zählen Aufbau sowie An- und Abreise zur Einsatzdauer. Ein vierstündiger Workshop mit zwei Stunden Aufbau und einer Stunde Abbau ist damit kein Halbtag mehr.

Wo KI beim Eventfilm hilft und wo nicht

Hier ist die ehrliche Einordnung, und sie fällt gegen uns aus, solange es nur um den Rückblick geht. Ein Eventfilm dokumentiert ein Ereignis mit Datum. Die Menschen im Saal, die Bühne, die Übergabe des Preises, die Reaktion im Publikum: Das ist genau das Material, das jemand mit einer Kamera aufnehmen muss. Generative Verfahren können es nicht erfinden, und sie sollen es auch nicht.

Für einen kompakten Aftermovie mit einer Kamera und einem Rückblick von neunzig Sekunden ist ein lokaler Eventfilmer zu 1.200 bis 1.490 Euro netto deshalb die richtige Wahl. Diese Aufgabe liegt vollständig unter unserem Einstieg von 8.000 Euro netto, und daran ändert kein Werkzeug etwas.

Die Rechnung dreht sich an vier Punkten, und alle vier haben mit dem zu tun, was nach der Veranstaltung passiert:

Anlass Warum der Realdreh allein nicht reicht
Was am Tag nicht gefilmt wurde Das Produkt im Einsatz, die Anlage im Betrieb, der Standort aus der Luft bei schlechtem Wetter. Solche Szenen entstehen nachträglich generativ und werden mit dem Drehmaterial zusammengeführt, statt einen zweiten Termin zu erzwingen
Mehrere Sprachfassungen Sprache und Einblendungen werden ohne zweiten Termin ersetzt. Jede Sprachfassung bleibt ein benannter Zusatzposten, verlangt aber keinen neuen Sprecher im Studio
Ein Teaser vor dem Termin Wer Anmeldungen will, braucht Bilder, bevor die Veranstaltung stattgefunden hat. Die kann es aus der Sache heraus noch nicht geben, generativ dagegen schon
Weiterverwendung im Imagefilm Aus dem Drehmaterial eines Jubiläums wird die Realbasis für einen Unternehmensfilm, ergänzt um Szenen, die kein Eventtag liefert. Das ist der hybride Weg

Für diesen hybriden Weg aus einem Realtermin und generativen Szenen liegt unser Rahmen bei 15.000 bis 20.000 Euro netto, geliefert zwei bis drei Wochen nach dem Realtermin. Darin stecken bis zu drei Fassungen desselben Films in einer Sprache, etwa für Startseite, Recruiting und Vertrieb. Ein rein generativ produzierter Unternehmensfilm ohne Realtermin beginnt bei 8.000 Euro netto und wird in der Regel 14 Tage nach dem Kickoff geliefert. Zum Vergleich: Eine klassische Produktion mit Drehteam über mehrere Standorte braucht vier bis acht Wochen.

Die Grenze in einem Satz: Solange die Veranstaltung selbst der Film ist, buchst Du eine Kamera. Sobald die Veranstaltung nur der Anlass ist und daraus etwas entstehen soll, das länger steht, lohnt das Gespräch mit uns. Was wir bei den Formaten ohne Termin liefern, steht auf Imagefilm Kosten.

Kennzeichnung nicht vergessen

Sobald generierte Szenen im Film stecken, greift die Transparenzpflicht aus Artikel 50 der KI-Verordnung, anwendbar ab dem 2. August 2026. Wir kennzeichnen solche Szenen standardmäßig und dokumentieren das pro Projekt. Für einen rein gefilmten Aftermovie spielt der Punkt keine Rolle, für den hybriden Weg schon.

Was im Angebot stehen muss

Zwei Eventfilm-Angebote werden erst vergleichbar, wenn diese neun Punkte in beiden stehen. Fehlt einer, misst die Differenz zwischen den Summen den Umfang und nicht den Preis.

  • Stunden vor Ort. Ab welcher Stunde greift ein Überstundensatz, und ab welcher Stunde wird ein zweiter Drehtag berechnet? Ein Haus nennt neun und dreizehn Stunden. Bei einer Abendveranstaltung ist das der entscheidende Punkt.
  • Zahl der Kameras und ob sie bemannt sind. Eine feste Kamera auf einem Stativ und eine geführte Kamera sind zwei verschiedene Leistungen.
  • Zählt Aufbau zur Einsatzzeit? Bei mindestens einem Anbieter zählen Aufbau sowie An- und Abreise zur Dauer.
  • Lieferzeit als Datum, nicht als Spanne. Und der Aufpreis für schneller, beziffert in Euro oder Prozent.
  • Zahl der Korrekturschleifen. Zwei sind Marktstandard, ein Haus wirbt mit unbegrenzten bei seinem größten Paket.
  • Enthaltene Lieferformate. Drei bis fünf sind üblich, jedes weitere kostet 80 bis 150 Euro netto.
  • Musiklizenz und ihr Geltungsbereich. Nicht nur ob, sondern wofür. Öffentliche Vorführung auf einer Folgeveranstaltung ist eine andere Nutzung als die eigene Website.
  • Nutzungsrechte mit Laufzeit und Kanälen. Online, Paid Media und Broadcast sind bei einem Anbieter drei verschiedene Pakete.
  • Einwilligungen der gefilmten Personen. Wer holt sie ein, in welcher Form, und was passiert mit Aufnahmen von Gästen, die nicht gefragt wurden?

Der letzte Punkt wird am häufigsten übersehen und ist der einzige mit rechtlicher Konsequenz. Bei einer Veranstaltung mit dreihundert Gästen sind Übersichtsaufnahmen des Saals unproblematisch, eine Nahaufnahme eines einzelnen Gastes am Buffet ist es nicht. Ein sauberes Angebot benennt, wer den Hinweis am Eingang aufstellt und wer die Einwilligungen der Personen einholt, die im Film erkennbar sprechen.

Zum Steuersatz noch ein offener Punkt, weil er in Vergleichen Verwirrung stiftet: Ein Anbieter rechnet offensiv mit sieben Prozent und beruft sich auf die Ermäßigung für Filmproduktionen, ein anderer weist für Livestreams neunzehn Prozent aus, ein dritter nennt nur „zzgl. MwSt.“ ohne Satz. Die Ermäßigung setzt einen künstlerischen Charakter und die Einräumung urheberrechtlicher Nutzungsrechte voraus, was bei einer reinen Dokumentation nicht selbstverständlich ist. Zwischen sieben und neunzehn Prozent liegen zwölf Prozentpunkte. Ein Bruttovergleich ohne Kenntnis des angewandten Satzes ist deshalb wertlos.

Take-aways

  • Der belastbare Einstieg für einen kompakten Aftermovie liegt bei 1.200 bis 1.490 Euro netto, belegt durch drei unabhängige deutsche Anbieter. Ein voller Drehtag mit zwei Kameras liegt bei rund 2.490 Euro netto, eine mehrtägige Multi-Kamera-Produktion ab 4.490 Euro netto.
  • Tempo kostet so viel wie eine zweite Kamera: Der Schnitt am Veranstaltungstag wird mit 1.000 Euro netto ausgewiesen, Express in 48 Stunden mit 300 Euro netto pauschal oder 30 Prozent Aufschlag.
  • Der oft zitierte Tagessatz von 579 Euro gehört zur Kategorie Motion Design, nicht zur Kamera. Belastbare Werte für Kameraarbeit sind rund 795 Euro netto für einen Einzeleinsatz, rund 1.100 Euro netto für ein Team und 1.000 Euro netto als offen veröffentlichter Anbieterpreis pro Drehtag.
  • Die drei am häufigsten vergessenen Posten sind Reise und Übernachtung mit 100 und 120 Euro pro Person aus einer Netto-Kalkulation, die amtliche Drohnengenehmigung mit 200 bis 600 Euro Verwaltungsgebühr und mehreren Wochen Vorlauf, und die Musiklizenz, die bei öffentlicher Vorführung über das Standard-Abo hinausgehen kann.
  • Für einen reinen Rückblick ist ein lokaler Eventfilmer günstiger als wir. Sobald mehrere Sprachfassungen, ein Teaser vor dem Termin, nicht gefilmte Szenen oder eine Weiterverwendung im Unternehmensfilm dazukommen, trägt der hybride Weg zu 15.000 bis 20.000 Euro netto.

Häufige Fragen zu Eventfilm-Kosten

Was kostet ein Eventfilm 2026?

Ein kompakter Aftermovie mit einer Kamera beginnt bei deutschen Anbietern bei 1.200 bis 1.490 Euro netto. Ein voller Drehtag mit zwei Kameras, Licht für Abendveranstaltungen und mehreren Social-Versionen liegt bei rund 2.490 Euro netto. Eine mehrtägige Produktion mit drei bis vier Kameras und mehreren Locations beginnt bei 4.490 Euro netto. Alle Angaben sind Netto-Preise für Geschäftskunden, abgerufen im Juli 2026.

Was kostet ein Aftermovie für ein Firmenevent?

Für einen Aftermovie von 60 bis 90 Sekunden mit einer Kamera und einem halben bis ganzen Drehtag liegt der belegte Korridor bei 1.200 bis 1.490 Euro netto. Darin enthalten sind bei den geprüften Anbietern der Schnitt, Farbkorrektur, Sounddesign, eine lizenzierte Musikspur, ein bis zwei Social-Versionen im Hochformat und zwei Korrekturschleifen. Nicht enthalten sind in der Regel Reisekosten außerhalb des Einzugsgebiets, Drohnenaufnahmen und Express-Lieferung.

Wie schnell kann ein Eventfilm geliefert werden?

Am selben Abend, wenn ein Editor parallel zum Dreh arbeitet. Ein Anbieter weist diesen On-Event-Schnitt mit 1.000 Euro netto als eigenen Posten aus. In 48 Stunden liefern mehrere Häuser gegen Aufpreis, beziffert mit 300 Euro pauschal oder 30 Prozent. Ohne Aufpreis liegt der Standard bei fünf bis zehn Werktagen für einen Aftermovie und bei vierzehn bis einundzwanzig Werktagen für eine Kongress- oder Gala-Produktion mit mehreren Kameras.

Was kostet ein Kamerateam für eine Veranstaltung pro Tag?

Ein Berliner Anbieter weist 1.000 Euro netto für das Filmteam vor Ort aus, gültig bis acht Stunden, ab der neunten Stunde 150 Euro pro Stunde und ab dreizehn Stunden ein zweiter voller Tagessatz. Die Umfrage des Bundesverbands der Fernsehkameraleute nennt rund 795 Euro netto für einen Einzeleinsatz und rund 1.100 Euro netto für ein Team, bezieht sich dabei aber auf Sender und Produktionsfirmen und bezeichnet sich selbst als nicht repräsentativ. Die Spannweite der Einzelnennungen dort reichte von 300 bis 1.839 Euro netto.

Warum ist ein Eventfilm teurer als ein Erklärvideo gleicher Länge?

Weil der Termin nicht wiederholbar ist. Ein Erklärvideo entsteht am Schreibtisch und kann in jeder Phase korrigiert werden. Bei einer Veranstaltung gibt es einen einzigen Versuch, und deshalb steht mehr Technik und mehr Personal bereit, als für den fertigen Film rechnerisch nötig wäre: eine zweite Kamera als Absicherung, ein zweites Mikrofon, ein Ersatzakku für jede Position. Diese Redundanz ist der eigentliche Preisunterschied.

Was kostet ein Livestream für ein Firmenevent?

Ein einfacher Stream mit einer Kamera beginnt bei 125 Euro pro Event-Tag als Mindestpreis, mehrere Kameras ab 600 Euro. Sobald eine Bildregie live zwischen Perspektiven schneidet, Bauchbinden einblendet und externe Zuspieler einbindet, liegen die Tagespakete bei 2.500 bis 6.000 Euro. Beide Anbieter machen zu diesen Produktpreisen keine Steuerangabe, Du solltest netto oder brutto also erfragen. Das Personal wird bei einem Anbieter mit 500 Euro netto pro Tag und 300 Euro netto pro Halbtag berechnet, wobei Aufbau sowie An- und Abreise zur Einsatzdauer zählen.

Brauche ich für Drohnenaufnahmen bei einer Veranstaltung eine Genehmigung?

In aller Regel ja. Die Deutsche Flugsicherung nennt einen Abstand von weniger als 150 Metern zu Menschenansammlungen als einen der Auslöser, und der ist bei einer Veranstaltung praktisch immer erfüllt. Zuständig ist die jeweilige Landesluftfahrtbehörde. Die Gebühren liegen bei 200 Euro für eine zweijährige Allgemeinerlaubnis in Baden-Württemberg, bei in der Regel 250 Euro für eine Einzelerlaubnis und bei 50 bis 3.500 Euro in Mecklenburg-Vorpommern je nach Aufwand. Wichtiger als der Betrag ist der Vorlauf: Eine Einzelerlaubnis braucht zwei bis sechs Wochen, eine Betriebsgenehmigung vier bis sechzehn Wochen.

Ist die Musik im Aftermovie mit einem Stock-Abo abgedeckt?

Nicht zwingend. Bei einem der großen Abo-Anbieter deckt der Pro-Plan Kundenarbeit ab, interne Veranstaltungen erst der Business-Plan und externe Veranstaltungen ausdrücklich erst der Enterprise-Plan, dessen Preis nicht veröffentlicht ist. Wird der Aftermovie also auf der nächsten Veranstaltung vor Publikum gezeigt, kann das außerhalb des Standard-Abos liegen. Kommt bekannte Musik zum Einsatz, greift zusätzlich die GEMA, für die eigene Website im Tarif VR-OD 10 und für den Livestream im Tarif VR-OD 15.

Produziert die KI Video Manufaktur Eventfilme?

Nicht als reinen Rückblick. Ein Aftermovie mit einer Kamera liegt vollständig unter unserem Einstieg von 8.000 Euro netto, dafür ist ein lokaler Eventfilmer die günstigere und passendere Wahl. Wir kommen ins Spiel, wenn aus dem Termin mehr entstehen soll: Szenen, die am Eventtag niemand filmen konnte, mehrere Sprachfassungen, ein Teaser vor der Veranstaltung oder ein Unternehmensfilm, der auf dem Drehmaterial aufbaut. Dieser hybride Weg aus Realtermin und generativen Szenen liegt bei 15.000 bis 20.000 Euro netto und wird zwei bis drei Wochen nach dem Termin geliefert.

Wie unterscheidet sich ein Eventfilm von einem Messefilm oder Imagefilm?

Über den Bezugspunkt. Ein Eventfilm dokumentiert ein Ereignis mit Datum, das nicht wiederholbar ist. Ein Messefilm läuft am Stand im Loop, muss ohne Ton verständlich sein und ist an das Produkt gebunden, nicht an einen Termin; dazu steht mehr unter Messefilm erstellen lassen. Ein Imagefilm trägt die Markenaussage ohne jeden Ereignisbezug und steht deshalb am längsten, Preise dazu unter Imagefilm Kosten. Die drei Formate konkurrieren nicht miteinander, sie haben verschiedene Standzeiten.

Quellen und Stand der Zahlen

  • Paketpreise deutscher, österreichischer und Schweizer Anbieter: öffentliche Preisseiten von film-produktion.tv, Schwarzekreide Media, Aero Timelapse Studio, nanoware media, Viennamotion, eventfilme.ch und bf-movies, jeweils direkt abgerufen am 31.07.2026. Übernommen wurden nur Werte, die am Abruftag auf der Anbieterseite selbst standen.
  • Drehtag 1.000 Euro netto, Überstundensatz 150 Euro, Reisekostenpauschale 100 Euro, Übernachtung 120 Euro, Tontechnik 800 Euro, Drohne 250 Euro, On-Event-Schnitt 1.000 Euro und die Komplexitätsfaktoren 1,0 bis 1,5: veröffentlichte Kalkulationsposten von Hill Productions, Berlin, abgerufen am 31.07.2026.
  • Livestream-Preise von 125, 600, 2.500 und 6.000 Euro pro Event-Tag sowie der Personal-Tagessatz von 500 Euro netto, der Halbtagessatz von 300 Euro netto und der Stundensatz von 75 Euro netto: öffentliche Preisseiten von EasyLivestream und livestream-anbieter.com, abgerufen am 31.07.2026. Beide Häuser kennzeichnen ihre Produktpreise nicht nach Steuer; bei EasyLivestream sind ausdrücklich nur die Personalsätze als netto ausgewiesen.
  • Tagessätze für Kameraarbeit: Umfrage des Bundesverbands der Fernsehkameraleute 2025/26 unter rund 150 Kameraleuten, referiert bei VIDEOAKTIV, abgerufen am 31.07.2026. Die Quelle bezeichnet die Umfrage selbst als nicht repräsentativ; Bezugsrahmen sind Sender und Produktionsfirmen, nicht Firmenveranstaltungen.
  • Plattformwerte 666, 762, 688 und 579 Euro: Malt Tarifbarometer für Ton- und Bildexperten, abgerufen am 31.07.2026. Die Werte sind rollierend über drei Monate und ändern sich laufend; die Plattform führt für einzelne Städte selbst den Hinweis auf weniger als zehn Freelancer.
  • Amtliche Gebühren und Bearbeitungsdauern für Drohnen-Aufstiegsgenehmigungen: Gebührenverzeichnisse der Regierungspräsidien Baden-Württemberg und des MV-Serviceportals sowie das Antragsformular des Landesbetriebs Mobilität Rheinland-Pfalz (Rev. 12, Stand 02/2026), abgerufen am 31.07.2026. Genehmigungsauslöser laut Deutsche Flugsicherung, abgerufen am 31.07.2026.
  • Abo-Stufen und Geltungsbereiche für lizenzfreie Musik: redaktionelle Darstellung von Epidemic Sound, abgerufen am 31.07.2026. Preise in US-Dollar wie von der Quelle ausgewiesen, nicht umgerechnet. GEMA-Tarifzuordnung VR-OD 10, VR-OD 15, U-V, M-V und T-W-AV sowie der Gemeinwohlnachlass von 15 Prozent: Tarifübersicht der GEMA, abgerufen am 31.07.2026; die Vergütungssätze selbst stehen in Tarifblättern und sind hier bewusst nicht beziffert.
  • Einstiegspreis von 8.000 Euro netto, Regel-Produktionszeit von 14 Tagen ab Kickoff und zwei enthaltene Korrekturschleifen: KI-Video-Preisreport 2026 der KI Video Manufaktur, Datenbasis 76 abgeschlossene Kundenprojekte mit über 5.000 produzierten Videominuten, Stand Juli 2026.
  • Rahmen von 15.000 bis 20.000 Euro netto für den hybriden Weg mit Realdrehtermin, Lieferung zwei bis drei Wochen nach dem Termin und bis zu drei Fassungen desselben Films in einer Sprache: Kalkulationsrahmen der KI Video Manufaktur, Stand Juli 2026. Der Vergleichswert von vier bis acht Wochen für eine klassische Produktion stammt aus dem Video-Preisreport 2026 von That Works Media, zitiert im KI-Video-Preisreport 2026, abgerufen am 28.07.2026.
Beispiel aus einer KI-Videoproduktion der KI Video Manufaktur.

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Transparenz: Die Bilder und das Videobeispiel auf dieser Seite wurden mit KI erstellt und gemäß Art. 50 EU AI Act gekennzeichnet. Fremde Preisangaben sind mit Quelle und Abrufdatum genannt, eigene Angebotsvergleiche als solche gekennzeichnet, eigene Preise sind Netto-Projektpreise; Stand 31.07.2026.