Preisvergleich · Stand 29. Juli 2026
Produktvideo Kosten 2026: klassisch, hybrid oder rein KI im Vergleich
Ein im Studio gedrehtes Produktvideo kostet oft 20.000 bis 70.000 Euro netto. Dasselbe Produktvideo rein mit KI produziert beginnt bei 8.000 Euro netto. Diese Seite stellt die drei Produktionswege mit Preisen, Zeitbedarf und der Grenze der Produkttreue nebeneinander.

Ein Produktvideo kostet 2026 je nach Produktionsweg sehr unterschiedlich viel. Ein vollständiger klassischer Studiodreh liegt bei 20.000 bis 70.000 Euro netto und braucht vier bis acht Wochen, weil Studiotag, Lichtsetzung für Oberflächen, Bemusterung und Retusche zusammenkommen. Der hybride Weg nimmt nur das Bauteil selbst auf und leitet Umgebungen, Fassungen und Varianten mit KI ab: 15.000 bis 20.000 Euro netto einschließlich Realtermin und bis zu drei Fassungen desselben Films, Lieferung nach dem Realtermin plus zwei bis drei Wochen. Rein KI produziert startet ein Produktvideo bei 8.000 Euro netto und ist in der Regel 14 Tage nach dem Kickoff fertig, sofern Briefing und Referenzmaterial vollständig vorliegen. Über die Wahl zwischen den Wegen entscheidet meist die Produkttreue und nicht der Preis: Je genauer das Serienteil im Bild stimmen muss, desto mehr Realanteil braucht der Film.
Wer nach dem Preis für ein Produktvideo fragt, bekommt Angebote zwischen 2.500 und 70.000 Euro netto. Das liegt selten an der Marge und fast immer daran, dass drei Produktionswege denselben Namen tragen: der Studiodreh mit Kamerateam und Musterteil, der hybride Weg aus kurzem Realtermin und KI-Ableitung, und die rein KI-produzierte Fassung aus CAD-Daten und Referenzbildern. Diese Seite rechnet die drei Wege für ein Produktvideo durch, mit Preisen, Zeitbedarf und der Frage, wie genau jeder Weg das echte Produkt trifft.
Eine Einordnung vorab: Die Wege 2 und 3 produziert die KI Video Manufaktur selbst, den klassischen Studiodreh bieten wir nicht als eigenständige Leistung an. Wir beschreiben ihn hier trotzdem vollständig und mit Marktzahlen, weil er für Produkte mit hohem Anspruch an Oberfläche und Haptik die richtige Wahl bleibt. Womit wir selbst arbeiten, steht in der Leistungsübersicht der KI Video Manufaktur.
Die drei Produktionswege für ein Produktvideo im Preisvergleich
Die Tabelle stellt Preis, Zeitbedarf, Stärke und Grenze der drei Wege nebeneinander. Alle Zahlen sind Netto-Projektpreise für ein fertiges Produktvideo inklusive Konzept, Produktion, Schnitt und Vertonung.
| Produktionsweg | Preis netto | Zeit bis Lieferung | Stärke | Grenze |
|---|---|---|---|---|
| Weg 1 Klassischer Studiodreh |
20.000 bis 70.000 € | 4 bis 8 Wochen | Echte Oberfläche, echtes Material, echter Maßstab | Jede weitere Produktvariante braucht einen neuen Studiotag |
| Weg 2 Hybrid aus Realfilm und KI |
15.000 bis 20.000 € | Realtermin plus 2 bis 3 Wochen | Ein Studiotag am Serienteil deckt bis zu drei Fassungen desselben Films ab, Varianten kommen ohne zweiten Termin dazu | Das Musterteil muss zum Termin bereitstehen |
| Weg 3 Rein KI produziert |
ab 8.000 € | in der Regel 14 Tage ab Kickoff | Kein Studiotag, kein Musterversand, keine Bemusterung | Produkttreue nur mit CAD oder Referenzbildern, Kennzeichnungspflicht |
Die Staffelung ist eindeutig, und der Abstand entsteht fast vollständig durch den Realaufwand, also durch den Studiotag mit Team, Lichtaufbau und Musterteilen. Wer nur eine Budgetzahl braucht, liest die Tabelle. Wer das Budget intern verteidigen muss, findet die Begründung in den drei Abschnitten darunter.
Weg 1: klassischer Studiodreh mit Kamerateam, 20.000 bis 70.000 Euro netto
Der klassische Weg beginnt mit Konzept und Storyboard. Danach folgt der Studiotag mit Kamera, Lichtsetzung für Oberflächen, Makro-Optik und Drehteller, anschließend Schnitt, Farbkorrektur, Retusche, Musik und Sprecher. Bezahlt werden im Kern Menschen, Studiozeit und Technik. Ein Drehtag mit Kamera, Licht und Ton kostet in Deutschland 2.500 bis 6.000 Euro netto (Auswertung veröffentlichter Anbieterpreise im Video-Preisreport 2026 von That Works Media, zitiert im KI-Video-Preisreport 2026, abgerufen am 28.07.2026); beim Produktvideo kommen Studiomiete, Makro-Optik, Bemusterung und Retusche hinzu.
Eine vollständige Produktion liegt in Deutschland bei 20.000 bis 70.000 Euro netto. Diese Spanne deckt sich mit den Angeboten, die für Produktvideos mit erkennbarem Produktionswert tatsächlich aufgerufen werden. Am unteren Ende steht ein Studiotag mit einem Produkt, einem Lichtsetup und einer Schnittfassung. Am oberen Ende stehen mehrere Studiotage, ein Set um das Bauteil herum, Kamerabewegung auf Slider oder Kran, Makroaufnahmen von Funktionsflächen und Beschriftungen sowie eine aufwendige Retusche.
Was den Preis innerhalb der Spanne bestimmt, ist überschaubar: Anzahl der Studiotage, Größe der Crew, Zahl der Produktvarianten und Szenen, Aufwand für Produktmuster und Bemusterung, Sprecher und Musiklizenz, Länge und Dichte des Schnitts.
Der Studiodreh ist die richtige Wahl, wenn Oberfläche, Materialwirkung und Maßstab am echten Serienteil gezeigt werden müssen, oder wenn ein Auftraggeber eine Realproduktion vertraglich verlangt. Er ist die teure Wahl, sobald das Produkt in Varianten kommt oder im nächsten Modelljahr anders aussieht: Jede Variante bringt Aufbau, Lichtsetzung und Retusche erneut mit. Genau daran scheitern viele Produktfilme im zweiten Jahr, obwohl der Film handwerklich gut ist.
Weg 2: hybrid aus Realaufnahmen und KI, 15.000 bis 20.000 Euro netto
Der hybride Weg kombiniert beides. Aufgenommen wird nur, was am echten Produkt hängt: Oberfläche, Material, Maßstab, das Bauteil in Bewegung. Umgebungen, Varianten, Explosionsdarstellungen und Sprachfassungen entstehen anschließend in der KI-Produktion.

Der hybride Weg liegt mit 15.000 bis 20.000 Euro netto zwischen den beiden anderen. Bezahlt wird ein Realtermin, der auf das Bauteil beschränkt bleibt: ein halber oder ein ganzer Studiotag mit dem Serienteil statt einer vollen Drehplanung mit Set, Statisten und Location. Nach dem Realtermin liegen in der Regel zwei bis drei Wochen Produktion vor der Lieferung.
Über den Preis entscheidet der Unterschied zwischen Fassung und Format. Für 15.000 bis 20.000 Euro netto sind der Realtermin und bis zu drei Fassungen desselben Films abgedeckt: gleiche Aufnahmen vom Serienteil, anders geschnitten, vertont und beschriftet, etwa für Produktseite, Vertriebspräsentation und Messe-Loop. Jede weitere Fassung, Farbvariante und Sprache steht als eigener Posten im Angebot und kommt ohne zweiten Studiotag aus. Ein zweiter Film mit eigener Dramaturgie aus demselben Material zählt als eigenes Projekt und beginnt bei 8.000 Euro netto.
Rechnerisch lohnt sich dieser Weg dort, wo klassisch jede Produktvariante ihren eigenen Studiotag braucht. Drei Varianten bringen auf Weg 1 drei Aufbauten, drei Lichtsetzungen und drei Retusche-Durchgänge mit und schieben ein Projekt an das obere Ende der Weg-1-Spanne, also in Richtung 70.000 Euro netto. Ein hybrider Ansatz mit einem Studiotag und drei daraus abgeleiteten Fassungen bleibt bei 15.000 bis 20.000 Euro netto.
Die Grenze dieses Weges ist der Realtermin selbst. Das Musterteil muss existieren, es muss versandfähig oder am Standort zugänglich sein, es braucht eine Freigabe für Aufnahmen, und es sollte dem Serienstand entsprechen, damit der Film nach dem Marktstart noch stimmt. Bei einem Prototyp unter Geheimhaltung oder einem Bauteil, das noch in der Konstruktion steckt, ist Weg 3 der praktikablere Einstieg.
Weg 3: rein KI produziert, ab 8.000 Euro netto und in der Regel 14 Tage bis zur Lieferung
Auf dem dritten Weg gibt es keinen Studiotag und keinen Musterversand. Grundlage sind CAD-Daten, Renderings oder eine Fotoserie des Produkts aus mehreren Winkeln. Daraus entstehen Ansichten, Kamerafahrten und Umgebungen, die kuratiert, geschnitten und vertont werden. Der Einstieg liegt bei 8.000 Euro netto für ein vollständiges Produktvideo inklusive Konzept, Storyboard, Generierung, Schnitt, Sound und zwei Korrekturschleifen. Vom Kickoff bis zur Lieferung vergehen in der Regel 14 Tage, und wie schnell Freigaben zurückkommen, bestimmt den genauen Termin mit.

Der Zeitgewinn entsteht durch die Terminkette, die entfällt, und nicht durch schnellere Software: kein Studio, keine Bemusterung, kein Musterteil im Versand, keine Abstimmung über einen Drehtermin quer durch drei Abteilungen. Am stärksten trägt dieser Weg, wenn ein Produkt in vielen Farb- oder Ausstattungsvarianten verkauft wird: Die Varianten entstehen aus demselben Setup, ohne dass jedes Teil einzeln vor die Kamera muss. Die Zahlen stammen aus 76 abgeschlossenen Projekten der KI Video Manufaktur mit über 5.000 produzierten Videominuten, dokumentiert im Preisreport.
Warum der Einstieg bei 8.000 Euro netto liegt und nicht bei 800, erklärt der Aufwand, der bleibt: Konzept, Storyboard, Szenenregie, der Abgleich jeder Szene gegen die Produktvorgaben, Auswahl aus vielen Generierungen, Schnitt, Sound und Freigaben. Ausführlich beschrieben ist das im Beitrag warum professionelles KI-Video seinen Preis hat. Wie Weg 3 Schritt für Schritt abläuft, steht auf der Seite Produktfilm rein mit KI produzieren.
Auch dieser Weg hat klare Grenzen. Die wichtigste ist die Produkttreue: Ein KI-produziertes Produktvideo trifft das reale Produkt nur so genau, wie das Referenzmaterial es hergibt. Mit CAD-Daten, Renderings oder einer vollständigen Fotoserie aus mehreren Winkeln sind Form, Proportion und Oberfläche belastbar darstellbar. Ohne dieses Material bleiben Details wie Typenschild, Beschriftung, Nahtbild oder Materialglanz eine Annäherung. Wo ein Bauteil exakt stimmen muss, etwa in einer technischen Dokumentation oder bei einem sicherheitsrelevanten Detail, gehört ein Realanteil nach Weg 2 dazu. Geht es weniger um die Ansicht des Produkts als um seine Funktion, also um Schnittansicht, Explosionsdarstellung oder Montageablauf, rechnet 3D-Animation Kosten die Preisstufen dieses Formats durch. Personen im Bild erscheinen nur mit schriftlicher Einwilligung, und der fertige Film wird nach Art. 50 EU AI Act als KI-generiert gekennzeichnet.
Warum die Preisangaben so weit auseinandergehen
Wer nach Produktvideo-Kosten sucht, findet am unteren Marktrand Angebote ab etwa 2.500 Euro netto. Diese Angebote existieren, und sie sind nicht unseriös. Dahinter steht ein anderer Umfang: ein kurzer Packshot-Dreh mit einer Kamera, einem Lichtsetup und einfachem Schnitt, meist im Halbtagesrahmen. Der Betrag entspricht etwa dem unteren Rand eines einzigen Drehtagssatzes, und genau darauf ist die Leistung zugeschnitten. Für einen Shop-Clip nahe am Produktfoto kann das genau richtig sein.
Was Unternehmen im B2B dagegen meinen, wenn sie von einem Produktvideo sprechen, ist eine erzählte Produktdarstellung: das Bauteil im Betrieb, Makroaufnahmen der Funktionsflächen, eine Explosionsdarstellung des Aufbaus, mehrere Varianten, Sprecher und Musik. Diese Produktion liegt bei 20.000 bis 70.000 Euro netto. Die beiden Zahlen stehen für zwei verschiedene Produkte mit demselben Namen und nicht für zwei Preise derselben Leistung. Die Tabelle zeigt, welche Posten den Unterschied tragen.
| Was den Preis treibt | Wirkung auf das Budget |
|---|---|
| Studiotage und Größe der Crew | Größter Einzelposten auf Weg 1 und 2. Jeder zusätzliche Studiotag bringt Aufbau, Lichtsetzung und Team erneut mit. |
| Produktmuster und Bemusterung | Musterteil beschaffen, versenden, reinigen und im Serienstand bereitstellen: Aufwand, der vor dem ersten Bild anfällt und in Angeboten häufig fehlt. |
| Zahl der Produkt- und Farbvarianten | Auf Weg 1 pro Variante ein eigenes Setup. Auf Weg 2 und 3 Ableitungen aus einem Setup: jede weitere Farb- oder Ausstattungsvariante ein benannter Zusatzposten zum Netto-Projektpreis, ohne zweiten Studiotag. |
| Makro-Optik und Packshot-Setup | Dichtflächen, Gewinde, Beschriftungen und Materialglanz brauchen eigenes Licht und eigene Optik, nicht nur eine zweite Einstellung. |
| Retusche und Beschriftungstreue | Typenschild, Seriennummer, Logo-Position und Gebrauchsspuren am Musterteil werden nachgearbeitet. Dieser Posten wird regelmäßig unterschätzt. |
| Sprachfassungen | Auf Weg 1 eine neue Tonspur samt Anpassung der Einblendungen am Produkt. Auf Weg 2 und 3 ein eigener Posten im Angebot, netto zum Projektpreis und ohne zweiten Studiotag. |
| Musik- und Bildlizenzen | Bei Produktvideos entscheidet die Laufzeit: Ein Messe-Loop läuft Jahre, eine Kampagnenfassung Monate. Unbefristete weltweite Rechte kosten ein Vielfaches der Ein-Jahres-Lizenz für den deutschsprachigen Raum. |
| Korrekturschleifen | Offen gehaltene Schleifen sind der häufigste Grund für Nachforderungen. Zwei feste Schleifen mit ausdrücklicher Prüfung der Produkttreue gehören ins Angebot. |
Zur Frage nach dem Minutenpreis: Bei Produktvideos führt sie besonders weit in die Irre. Konzept, Bemusterung und Freigaben fallen einmalig an, und ein 40-Sekunden-Packshot kann mehr Makroarbeit enthalten als ein dreiminütiger Überblicksfilm. Vergleichbar sind Angebote über den Lieferumfang, nicht über die Laufzeit.
Wer die Frage technikbezogen statt formatbezogen stellt, findet die Antwort unter was ein KI-Video kostet. Dort geht es um den Preis KI-produzierter Videos über alle Formate hinweg, hier um das Format Produktvideo über alle drei Produktionswege.
Welcher Weg passt: vier Fragen zur Entscheidung
Vier Fragen grenzen die Auswahl in den meisten Produktvideo-Projekten auf einen Weg ein.
- Muss das physische Produkt im Bild sein, oder reichen CAD und Referenzen? Wenn Oberfläche, Haptik oder das Bauteil im Betrieb zwingend echt gezeigt werden müssen, führt der Weg über einen Realanteil, also über Weg 1 oder 2. Liegen belastbare Konstruktionsdaten vor, trägt Weg 3.
- Wie gut ist Dein Referenzmaterial? Ein CAD-Datensatz, aktuelle Renderings oder eine Fotoserie aus mehreren Winkeln machen Weg 3 belastbar. Gibt es nur ein altes Katalogfoto und eine Zeichnung ohne Maße, wird Produkttreue zur Wette. Dann ist ein halber Studiotag auf Weg 2 die sichere Variante: Er kostet mehr als Weg 3 und verlängert den Zeitplan um den Realtermin, nimmt aber das Risiko aus der Produkttreue.
- Brauchst Du eine Fassung oder mehrere Varianten? Für ein Produkt in einer Fassung ohne Folgebedarf ist der Studiodreh eine saubere Lösung. Ab drei Fassungen, mehreren Farbversionen oder zwei Sprachen rechnen sich Weg 2 und 3 deutlich, weil jede weitere Fassung aus demselben Setup kommt und keinen zweiten Studiotag braucht.
- Wann muss der Film fertig sein, und steht das Musterteil bereit? Unter vier Wochen ist ein Studiodreh mit Terminkette und Bemusterung schwer planbar. Weg 2 braucht den Realtermin plus zwei bis drei Wochen, Weg 3 liefert in der Regel 14 Tage nach dem Kickoff.
Bleibt es zwischen zwei Wegen eng, ordnet der Vergleich KI-Video oder klassische Videoproduktion die beiden Ansätze ohne Formatbezug ein.
Was im Preis enthalten sein muss, egal welcher Weg
Ein Angebot für ein Produktvideo wird erst vergleichbar, wenn neben Preis und Laufzeit auch Material, Freigaben und Rechte geklärt sind. Diese Punkte gehören in jedes Angebot, unabhängig vom Produktionsweg.
- Referenzmaterial und Zuständigkeit: CAD-Datensatz, Renderings, Fotoserie oder Musterteil, jeweils mit Format und Liefertermin benannt. Fehlt diese Zeile, verschiebt sich der Aufwand später auf Dein Team.
- Produkttreue und Freigabestufe: welche Details verbindlich stimmen müssen, also Geometrie, Farbe, Typenschild und Beschriftung, und welche gestalterisch frei bleiben.
- Serienstand: ob Prototyp oder Serienteil gezeigt wird, und was passiert, wenn sich das Bauteil bis zum Marktstart ändert.
- Nutzungsrechte: nach Dauer, Gebiet und Kanälen schriftlich benannt, ausdrücklich einschließlich Messe und Vertriebspräsentation.
- Varianten und Sprachfassungen: mit der Zahl der Fassungen, die im Grundpreis stecken, und mit dem Preis pro weiterer Fassung, damit die zweite Farbvariante kein neues Projekt wird.
- Personenrechte: für alle Menschen im Bild, auch für Hände am Produkt, mit unterschriebener Einwilligung. Für KI-generierte Darstellungen realer Personen gilt das genauso.
- Musiklizenz: mit Nachweis, passend zu Laufzeit und Gebiet, gerade bei Messe-Loops im Dauerbetrieb.
- Kennzeichnung: nach Art. 50 EU AI Act für alle KI-generierten Szenen.
- Auftragsverarbeitungsvertrag: sobald Personendaten oder internes Material wie Konstruktionsdaten verarbeitet werden.
- Korrekturschleifen: mit fester Anzahl und definiertem Umfang, dazu ein Freigabeprotokoll, das die Produkttreue mit abnimmt.
- Lieferformate: für Website, Social, Messe-Loop und Vertrieb, inklusive Untertiteldatei.
Fehlt einer dieser Punkte, ist der genannte Preis kein Endpreis. Bei Produktvideos laufen fast immer zwei Posten nachträglich auf: das Referenzmaterial, das doch beschafft oder neu fotografiert werden muss, und die Variante, die im Angebot nicht mitgedacht war. Welches Muster und welche Belege wir brauchen, damit beides nicht auftritt, steht auf Produktvideo erstellen lassen.
Take-aways
- Ein vollständiger klassischer Studiodreh für ein Produktvideo liegt bei 20.000 bis 70.000 Euro netto und braucht vier bis acht Wochen.
- Der hybride Weg aus kurzem Studiotag mit dem Serienteil und KI-Ableitungen liegt bei 15.000 bis 20.000 Euro netto, geliefert wird nach dem Realtermin plus zwei bis drei Wochen. Bis zu drei Fassungen desselben Films stecken darin, jede weitere ist ein benannter Zusatzposten.
- Rein KI produziert startet ein Produktvideo bei 8.000 Euro netto und ist in der Regel 14 Tage nach dem Kickoff fertig, sofern Briefing und Referenzmaterial vorliegen.
- Die Entscheidung fällt an der Produkttreue: Ohne CAD-Daten, Renderings oder Fotoserie bleibt ein Realanteil die sichere Wahl.
- Am unteren Marktrand gibt es Packshot-Angebote ab etwa 2.500 Euro netto. Dahinter steht ein anderer Lieferumfang, kein Rabatt auf dieselbe Leistung.
- Vergleichbar werden Angebote über Lieferumfang, Zahl der Fassungen, Varianten und Rechte.
Häufige Fragen zu Produktvideo-Kosten
Was kostet ein Produktvideo 2026?
Das hängt am Produktionsweg, nicht an der Laufzeit. Ein vollständiger Studiodreh liegt bei 20.000 bis 70.000 Euro netto, der hybride Weg aus kurzem Realtermin und KI-Ableitung bei 15.000 bis 20.000 Euro netto, ein rein KI-produziertes Produktvideo ab 8.000 Euro netto. Einen Durchschnitt über alle drei Wege zu bilden ergibt keine planbare Zahl, sinnvoll ist der Vergleich innerhalb eines Weges.
Warum gehen die Preisangaben so weit auseinander?
Weil der Lieferumfang variiert. Ein Angebot ab 2.500 Euro netto umfasst meist einen kurzen Packshot-Dreh mit einer Kamera und einfachem Schnitt. Eine erzählte Produktdarstellung mit Makroaufnahmen, Varianten, Sprecher und Musik liegt bei 20.000 bis 70.000 Euro netto. Vergleichbar werden Angebote erst über Lieferumfang, Zahl der Varianten und Rechte.
Kann ich ein Produktvideo produzieren, bevor das Produkt physisch existiert?
Ja, wenn belastbares Referenzmaterial vorliegt. Aus CAD-Daten, Renderings oder Konstruktionszeichnungen entsteht ein Film, bevor die erste Serie vom Band läuft. Wie genau das Ergebnis das spätere Serienteil trifft, hängt an der Qualität dieser Vorlagen: Geometrie und Proportion sind aus CAD verlässlich, Oberflächen, Beschriftungen und Materialwirkung prüfen wir in den zwei Korrekturschleifen gegen Deine Vorgaben. Ohne belastbare Vorlage sagen wir keine verbindliche Produkttreue zu. Beim klassischen Studiodreh ist eine Produktion ohne physisches Produkt kaum möglich.
Wie genau trifft ein KI-produziertes Produktvideo mein echtes Produkt?
So genau, wie das Referenzmaterial es hergibt. Mit CAD-Datensatz oder einer Fotoserie aus mehreren Winkeln sind Form, Proportion und Oberfläche belastbar darstellbar. Feindetails wie Typenschild, Seriennummer, Nahtbild oder Materialglanz prüfen wir in den zwei Korrekturschleifen ausdrücklich gegen Deine Vorgaben. Muss ein Bauteil exakt stimmen, etwa für eine technische Dokumentation, planen wir einen kurzen Realanteil im Studio ein, also den hybriden Weg, und sagen das vorher.
Ist ein KI-Produktvideo günstiger als ein klassischer Studiodreh?
Gegenüber einem vollständigen Studiodreh ja: 8.000 Euro netto Einstieg gegenüber 20.000 bis 70.000 Euro netto. Gegenüber dem unteren Marktrand gilt das nicht, dort gibt es Angebote ab etwa 2.500 Euro netto, dahinter steht aber ein anderer Lieferumfang, meist ein kurzer Packshot-Dreh ohne aufwendige Lichtsetzung. Günstiger heißt außerdem nicht automatisch passender. Wenn Materialwirkung und Haptik am echten Serienteil den Kaufausschlag geben, ist der Realanteil sein Geld wert, und dann ist der hybride Weg bei 15.000 bis 20.000 Euro netto die passende Antwort.
Was kostet eine zweite Produkt- oder Farbvariante?
Beim klassischen Studiodreh im Grunde ein neues Projekt, weil Aufbau, Lichtsetzung und Retusche erneut anfallen. Beim hybriden Weg für 15.000 bis 20.000 Euro netto stecken bis zu drei Fassungen desselben Films in einer Sprache schon im Preis, also dieselben Aufnahmen des Serienteils in anderer Schnittlänge oder mit anderer Einblendung. Jede weitere Fassung, Farbvariante und Sprache ist danach ein benannter Zusatzposten zum Netto-Projektpreis ohne zweiten Studiotag; beim rein KI-produzierten Weg ab 8.000 Euro netto gilt dasselbe. Ein eigener zweiter Film mit eigener Dramaturgie aus demselben Material ist ein eigenes Projekt und beginnt bei 8.000 Euro netto. Deshalb lohnt es sich, alle geplanten Varianten schon im Briefing zu nennen statt nach der Freigabe.
Welches Material brauche ich für den rein KI-produzierten Weg?
Am besten einen CAD-Datensatz oder aktuelle Renderings, alternativ eine Fotoserie des Produkts aus mehreren Winkeln bei gleichmäßigem Licht, dazu Angaben zu Farbe, Material und Beschriftung sowie ein Muster des Typenschilds. Je vollständiger diese Vorlagen sind, desto weniger Korrekturschleifen braucht die Produkttreue. Fehlt das Material vollständig, ist ein halber Studiotag mit dem Musterteil der verlässlichere Weg. Er liegt preislich über der rein KI-produzierten Variante und verlängert die Produktion um den Realtermin, dafür stimmt die Produkttreue ohne Vorlagen.
Wie rechtfertige ich die Kosten vor der Geschäftsführung?
Über die Zahl der Verwendungen pro Produktion. Ein Produktvideo, das im Shop, in der Vertriebspräsentation, im Messe-Loop und in zwei Sprachen läuft, verteilt die Kosten anders als ein Film für eine einzelne Kampagne. Bei Produkten mit Varianten kommt ein zweites Argument dazu: Auf dem hybriden und dem rein KI-produzierten Weg kostet die nächste Variante einen benannten Zusatzposten zum Netto-Projektpreis ohne zweiten Studiotag, beim klassischen Studiodreh einen neuen Studiotag.
Kann ein bestehendes Produktvideo aktualisiert werden, wenn sich das Bauteil ändert?
In vielen Fällen ja. Vorhandene Realaufnahmen lassen sich mit KI-generierten Szenen ergänzen, geänderte Ansichten aus aktualisierten CAD-Daten nachziehen und der Film neu vertonen. Voraussetzung sind die Rechte am Ausgangsmaterial und ein aktueller Datensatz des geänderten Teils. Ein kompletter Neudreh ist dafür in der Regel nicht nötig.
Welche der drei Wege bietet die KI Video Manufaktur an?
Weg 2 und Weg 3, also die hybride Produktion aus Realaufnahmen und KI sowie die rein KI-basierte Produktion. Den klassischen Studiodreh bieten wir nicht als eigenständige Leistung an. Wenn ein Produktvideo ihn erfordert, weil Oberfläche und Haptik nicht anders zu zeigen sind, sagen wir das im Erstgespräch.
Quellen und Stand der Zahlen
- Preiskorridor 20.000 bis 70.000 Euro netto für vollständige Produktvideos mit Studiotag, Lichtsetzung für Oberflächen und Retusche: Angebotsvergleiche der KI Video Manufaktur, Stand Juli 2026.
- Marktsatz für einen Drehtag mit Kamera, Licht und Ton, 2.500 bis 6.000 Euro netto: Auswertung veröffentlichter Anbieterpreise im Video-Preisreport 2026 von That Works Media, zitiert im KI-Video-Preisreport 2026, abgerufen am 28.07.2026.
- Einstiegsangebote ab etwa 2.500 Euro netto mit reduziertem Umfang (Packshot, kurze Schnittfassung): Angebotsvergleiche der KI Video Manufaktur, Stand Juli 2026. Anbieternamen nennen wir nicht, weil diese Angebote projektbezogen vorlagen und nicht dauerhaft öffentlich abrufbar sind.
- Einstieg 8.000 Euro netto und in der Regel 14 Tage Produktionszeit für KI-Produktionen: KI-Video-Preisreport 2026 der KI Video Manufaktur, Datenbasis 76 abgeschlossene Projekte mit über 5.000 Videominuten, Stand Juli 2026.
- Preisspanne 15.000 bis 20.000 Euro netto für den hybriden Weg einschließlich Realtermin und bis zu drei Fassungen desselben Films, Lieferzeit Realtermin plus zwei bis drei Wochen; jede weitere Fassung als benannter Zusatzposten, ein eigener zweiter Film aus demselben Material bei 8.000 Euro netto: Kalkulationsrahmen der KI Video Manufaktur, Stand Juli 2026.
Projektanfrage stellen
Klassisch, hybrid oder rein KI? Kurz beschreiben, welches Produktvideo Du brauchst. Du bekommst in der Regel innerhalb eines Werktags eine Einschätzung mit Preisrahmen.
Termin vereinbaren
Wähl Dir einen freien Slot. Unverbindlich, 30 Minuten, zu Deinem Produktvideo.
Transparenz: Die Bilder und das Videobeispiel auf dieser Seite wurden mit KI erstellt und gemäß Art. 50 EU AI Act gekennzeichnet. Fremde Preisangaben sind mit Quelle und Abrufdatum genannt, eigene Angebotsvergleiche als solche gekennzeichnet, eigene Preise sind Netto-Projektpreise; Stand 29.07.2026.
