Preisvergleich · Stand 29. Juli 2026
Imagefilm Kosten 2026: klassisch, hybrid oder rein KI im Vergleich
Ein professionell gedrehter Imagefilm kostet 25.000 bis 80.000 Euro netto. Derselbe Film mit KI produziert beginnt bei 8.000 Euro netto. Diese Seite stellt die drei Produktionswege mit Preisen, Zeitbedarf und Grenzen nebeneinander und zeigt, welcher Weg zu welchem Vorhaben passt.

Ein Imagefilm kostet 2026 je nach Produktionsweg sehr unterschiedlich viel. Eine vollständige klassische Produktion mit Kamerateam, Studio oder Location liegt bei 25.000 bis 80.000 Euro netto und braucht vier bis acht Wochen. Eine hybride Produktion aus einem Drehtermin im eigenen Haus und KI-Szenen liegt bei 15.000 bis 20.000 Euro netto und wird zwei bis drei Wochen nach dem Realtermin geliefert. Ein rein KI-produzierter Imagefilm startet bei 8.000 Euro netto und wird in der Regel 14 Tage nach dem Kickoff geliefert, sofern Briefing und Freigaben vorliegen, weil Drehtag, Crew, Location und Reisekosten entfallen. Den Preisunterschied macht fast allein der Drehtag mit allem, was daran hängt.
Die Frage nach den Kosten eines Imagefilms bekommt fast nie eine Antwort, mit der sich ein Budget planen lässt. Auf der einen Seite stehen Angebote ab wenigen tausend Euro netto, auf der anderen Rechnungen im fünfstelligen Bereich, und beide sprechen von einem Imagefilm. Der Abstand entsteht nur selten an der Marge. Er entsteht daran, dass hinter dem Wort Imagefilm drei Produktionswege mit sehr unterschiedlichem Umfang stecken: ein vollständiger Dreh mit Crew, ein hybrider Weg aus einem kurzen Drehtermin im eigenen Haus und generierten Szenen, und eine Produktion ganz ohne Drehtag. Diese Seite stellt die drei Wege mit Preisen, Zeitbedarf und ihren Grenzen nebeneinander.
Zur Einordnung vorab: Die KI Video Manufaktur produziert beim Imagefilm den hybriden und den rein KI-basierten Weg. Den vollständigen Dreh mit eigener Crew bieten wir nicht als eigenständige Leistung an. Wir beschreiben ihn hier trotzdem mit Marktzahlen, weil es Unternehmensfilme gibt, für die er die richtige Wahl bleibt.
Imagefilm Kosten 2026: die drei Produktionswege im Preisvergleich
Die Tabelle stellt Preis, Lieferzeit, Stärke und Grenze der drei Wege nebeneinander. Alle Beträge sind Netto-Projektpreise für einen fertigen Imagefilm inklusive Konzept, Produktion und Schnitt.
| Produktionsweg | Preis netto | Zeit bis Lieferung | Stärke | Grenze |
|---|---|---|---|---|
| Weg 1 Klassischer Dreh |
25.000 bis 80.000 € | 4 bis 8 Wochen | Mehrere Standorte, mehrere Drehtage, durchgehend Realaufnahmen | Ein neuer Standort oder ein neuer Kopf braucht einen neuen Drehtag |
| Weg 2 Hybrid aus Realfilm und KI |
15.000 bis 20.000 € | Realtermin plus 2 bis 3 Wochen | Ein Drehtermin trägt bis zu drei Fassungen desselben Films, etwa für Startseite, Recruiting und Vertrieb | Der Termin mit der Mannschaft bleibt ein Fixpunkt |
| Weg 3 Rein KI produziert |
ab 8.000 € | in der Regel 14 Tage ab Kickoff | Kein Drehtag, keine Crew, kein Eingriff in den Betriebsablauf | Ohne Referenzmaterial keine erkennbaren eigenen Gesichter im Bild |
Zwei Pflichten stehen nicht in der Tabelle, weil sie wegunabhängig gelten: Jede erkennbare Person braucht eine schriftliche Einwilligung, auf allen drei Wegen. Und die Kennzeichnung nach Art. 50 EU AI Act betrifft jede KI-generierte Szene, also den hybriden und den rein KI-produzierten Weg gleichermaßen.
Die Reihenfolge ist eindeutig, und der Abstand entsteht fast vollständig an einer Stelle: am Drehtag im Unternehmen, mit Crew, Technik, Standortfreigabe und den Menschen, die dafür aus dem Betrieb genommen werden. Formatübergreifend, also für Imagefilm, Erklärfilm und Produktvideo zusammen, stehen dieselben drei Wege in der Übersicht Videoproduktion Kosten 2026. Die nächsten drei Abschnitte gehen die Wege einzeln durch.
Weg 1: klassische Filmproduktion mit Drehteam, 25.000 bis 80.000 Euro netto
Der klassische Weg ist der bekannte: Konzept, Drehbuch, ein oder mehrere Drehtage mit Kamera, Licht, Ton und Regie, danach Schnitt, Farbkorrektur, Musik und Sprecher. Bezahlt werden im Kern Menschen und Zeit vor Ort, und zwar auf beiden Seiten: die Crew und die eigenen Leute, die für den Dreh aus ihrer Schicht genommen werden.
Eine vollständige Produktion mit Studio oder Location, professioneller Crew und mehreren Drehtagen liegt in Deutschland bei 25.000 bis 80.000 Euro netto. Diese Spanne entspricht dem, was in Angebotsvergleichen für Imagefilme mit erkennbarem Produktionswert tatsächlich aufgerufen wird. Am unteren Ende steht ein Drehtag an einem Standort mit kleiner, aber vollständiger Crew, der den kompletten Film aus Realaufnahmen trägt. Am oberen Ende stehen mehrere Drehtage in mehreren Werken, mit Regie, Ausstattung, Kran oder Drohne, Schauspielern neben der eigenen Mannschaft und aufwendiger Nachbearbeitung.
Innerhalb dieser Spanne bestimmen wenige Posten den Preis: Zahl der Drehtage, Größe der Crew, Zahl der Standorte, Anfahrt und Übernachtung, Schauspieler oder Mitarbeitende vor der Kamera, Sprecher und Musiklizenz, Länge und Dichte des Schnitts.
Dieser Weg ist die richtige Wahl, wenn der Realanteil größer ist, als ein einzelner Drehtermin im eigenen Haus tragen kann: wenn an mehreren Standorten gedreht wird, wenn ein Betriebsablauf über mehrere Szenen hinweg dokumentiert werden soll oder wenn ein Auftraggeber vertraglich verlangt, dass der komplette Film aus Realaufnahmen besteht. Schwierig wird er, sobald sich innerhalb eines Jahres etwas ändert. Ein zusätzlicher Standort, eine umgebaute Fertigung oder ein Wechsel in der Geschäftsführung bedeutet einen zweiten Drehtag mit denselben Menschen am selben Ort, und genau daran scheitern viele Unternehmensfilme im zweiten Jahr.
Weg 2: hybrid aus Realaufnahmen und KI, 15.000 bis 20.000 Euro netto
Beim Imagefilm ist der hybride Weg der Kompromiss, nach dem in unseren Erstgesprächen am häufigsten gefragt wird: Geschäftsführung, Halle und Mannschaft werden real gedreht, alles andere entsteht in der KI-Produktion. Ein halber bis ganzer Drehtermin im eigenen Haus reicht dafür meistens, weil nur die Aufnahmen wirklich vor der Kamera entstehen müssen, in denen erkennbare Gesichter und erkennbare Räume den Film tragen. Standorte, die im laufenden Betrieb nicht zugänglich sind, Anlagen im Rohbau und weitere Fassungen für Recruiting und Vertrieb entstehen danach am Schnittplatz, ohne zweiten Drehtermin.

Mit 15.000 bis 20.000 Euro netto liegt dieser Weg zwischen den beiden anderen, und geliefert wird in der Regel zwei bis drei Wochen nach dem Realtermin. Der Drehtermin wird bezahlt, fällt aber kürzer und schlanker besetzt aus als bei einer vollständigen klassischen Produktion. Der eigentliche Gewinn liegt darin, dass aus diesem einen Termin bis zu drei Fassungen desselben Films in einer Sprache mit denselben erkennbaren Gesichtern entstehen: gleiche Bildbasis, andere Länge, anderer Schnitt oder andere Beschriftung, etwa für Startseite, Recruiting und Vertrieb.
Rechnerisch trägt der Weg dort, wo ein einziger Drehtermin über Jahre mehrere Auftritte bedienen soll. Der hybride Rahmen von 15.000 bis 20.000 Euro netto deckt den Realtermin und bis zu drei Fassungen desselben Films in einer Sprache ab. Klassisch liegt allein die Erstproduktion bei 25.000 bis 80.000 Euro netto, und jede Änderung an Standort, Halle oder Geschäftsführung führt zu einem weiteren Drehtag mit denselben Menschen am selben Ort. Jede weitere Fassung und jede weitere Sprachfassung ist ein benannter Zusatzposten zum Netto-Projektpreis, braucht aber ebenfalls keinen zweiten Drehtermin. Ein weiteres Format aus demselben Material, also ein eigener Film mit eigener Dramaturgie, ist dagegen ein eigenes Projekt und beginnt bei 8.000 Euro netto.
Die Grenze dieses Weges ist der Drehtermin selbst. Er muss in den Betriebsablauf passen, die Standortleitung muss ihn freigeben, und jede Person vor der Kamera braucht eine schriftliche Einwilligung. Wer genau diese Terminkette vermeiden will, ist auf Weg 3 besser aufgehoben.
Weg 3: rein KI produziert, ab 8.000 Euro netto und in der Regel 14 Tage bis zur Lieferung
Auf dem dritten Weg gibt es keinen Drehtag im Unternehmen. Konzept und Storyboard entstehen wie sonst auch, danach werden die Szenen generiert, kuratiert, geschnitten und vertont. Der Einstieg liegt bei 8.000 Euro netto für einen vollständigen Imagefilm mit Konzept, Storyboard, Generierung, Schnitt, Sound und zwei Korrekturschleifen. Der Einstiegsumfang deckt eine Szenenzahl ab, wie sie ein Film von rund 90 Sekunden braucht. Vom Kickoff bis zur Lieferung vergehen bei vollständigem Briefing und zeitnahen Freigaben in der Regel 14 Tage. Dazu kommt ein Vorteil, der sich nicht in Geld ausdrücken lässt: Standorte und Anlagen, die real gar nicht zu filmen wären, lassen sich zeigen, von der Werkshalle im Rohbau bis zur Fertigungslinie, die noch als CAD-Datei existiert. Wenn nicht das Unternehmen, sondern der Standort selbst der Inhalt ist, wird daraus ein eigenes Format mit eigener Preislogik: virtueller Rundgang und virtuelle Werksführung.

Gespart wird die Zeit nicht in der Software. Sie fällt weg, weil die Terminkette entfällt: kein Kamerateam, keine Location, kein Wetterrisiko, keine Abstimmung mit Produktion, Betriebsrat und Standortleitung über einen Drehtermin. Einstiegspreis und Regel-Produktionszeit auf diesem Weg stammen aus 76 abgeschlossenen Projekten der KI Video Manufaktur mit über 5.000 produzierten Videominuten, dokumentiert im KI-Video-Preisreport 2026.
Warum der Einstieg bei 8.000 Euro netto liegt und nicht bei 800, erklärt der Aufwand, der bleibt: Konzept, Storyboard, Szenenregie, die Auswahl aus vielen Generierungen, Schnitt, Sound und Freigaben machen den Großteil der Arbeit aus. Ausführlich beschrieben ist das im Beitrag warum professionelles KI-Video seinen Preis hat. Wie sich derselbe Einstiegspreis über andere Videoformate hinweg verhält, ist im Preisratgeber Was kostet ein KI-Video aufgeschlüsselt. Wie Weg 3 beim Imagefilm konkret abläuft, welche Formate abgedeckt sind und was in der Lieferung enthalten ist, steht auf der Seite Imagefilm rein mit KI produzieren.
Auch dieser Weg hat klare Grenzen, und beim Imagefilm liegen sie näher als bei anderen Formaten. Mitarbeitende und Geschäftsführung erscheinen nur mit schriftlicher Einwilligung und passendem Referenzmaterial, sonst bleibt der Film ohne die Gesichter, für die er beauftragt wurde. Der fertige Film trägt die Kennzeichnung als KI-generierter Inhalt nach Art. 50 EU AI Act. Und es gibt Vorhaben, bei denen ein echter Drehtag durch nichts zu ersetzen ist, etwa wenn eine Maschine im Betrieb dokumentiert werden soll.
Warum im Netz Preise ab wenigen tausend Euro stehen
Wer nach Imagefilm-Kosten sucht, findet öffentlich ausgewiesene Einstiegspreise ab etwa 3.000 Euro netto; in unseren eigenen Angebotsvergleichen liegt der Marktrand bei 2.500 Euro netto. Solche Angebote existieren, und unseriös sind sie nicht. Beschrieben ist damit nur ein anderer Umfang: ein halber oder ganzer Drehtag mit einer Kamera, ohne eigene Lichtsetzung, ohne Regie, mit kurzem Schnitt und ohne Sprecher. Für einen Messe-Rückblick oder ein Stimmungsvideo vom Sommerfest kann das genau richtig sein.
Was Unternehmen meinen, wenn sie von einem Imagefilm sprechen, ist etwas anderes: eine erzählte Geschichte über das eigene Haus, gedreht an mehreren Standorten, mit Ausstattung, Regie, eigenen Leuten vor der Kamera, Sprecher und Musik. Diese Produktion liegt bei 25.000 bis 80.000 Euro netto. Zwischen beiden Zahlen steht kein Aufschlag. Dahinter stehen zwei unterschiedliche Produkte, die denselben Namen tragen. Wohin das Geld beim Imagefilm tatsächlich geht, zeigt die folgende Tabelle.
| Was den Preis treibt | Wirkung auf das Budget |
|---|---|
| Drehtage und Crewgröße | Größter Einzelposten auf Weg 1 und 2. Ein Drehtag mit Crew aus Kamera, Licht und Ton liegt bei 2.500 bis 6.000 Euro netto (Video-Preisreport 2026, That Works Media), dazu kommen Ausstattung, Regie und Anfahrt. |
| Zahl der Standorte und Hallen | Zwei Werke bedeuten Reise, Aufbau und Abbau doppelt, dazu je Standort eine eigene Drehfreigabe und eine Sicherheitseinweisung für die Crew. |
| Menschen vor der Kamera | Jede erkennbare Person braucht eine Einwilligung und Zeit außerhalb ihrer eigentlichen Aufgabe. Fällt die Geschäftsführung am Drehtag aus, verschiebt sich der ganze Termin. |
| Laufzeit der Nutzungsrechte | Ein Imagefilm steht typischerweise zwei Jahre und länger auf der Startseite. Rechte, die nur zwölf Monate laufen, sind ein Kostenpunkt, der beim Vergleich regelmäßig übersehen wird. |
| Personalwechsel nach dem Dreh | Verlässt eine gefilmte Person das Unternehmen, ist die Szene entweder zu ersetzen oder der Film veraltet sichtbar. Auf Weg 2 und 3 ist der Ersatz eine Szene, auf Weg 1 ein Drehtag. |
| Musiklizenz und Sprecher | Beim Imagefilm zählt die Lizenzlaufzeit doppelt, weil der Film länger läuft als jede Kampagne. Weltweite unbefristete Rechte kosten ein Vielfaches der Ein-Jahres-Lizenz. |
| Korrekturschleifen | Beim Imagefilm reden mehr Stellen mit als bei jedem anderen Format: Marketing, Geschäftsführung, Personal, Betriebsrat. Zwei feste Schleifen mit benannten Freigebern gehören ins Angebot. |
Auffällig ist, welcher Posten in den Angeboten fehlt, die uns aus Vergleichen vorliegen: die Laufzeit der Nutzungsrechte. Rechnerisch heißt das: Läuft die Nutzung nach zwölf Monaten aus, wird sie zweimal verlängert, bevor der Film im dritten Jahr von der Startseite geht. Liegt jede Verlängerung im fünfstelligen Bereich, ist der Film für 30.000 Euro netto am Ende teurer als einer für 40.000 Euro netto mit unbefristeten Rechten. Wer Angebote vergleicht, liest deshalb zuerst die Rechteklausel und lässt sich die Verlängerungskonditionen schriftlich geben.
Welcher Weg passt: vier Fragen zur Entscheidung
Vier Fragen grenzen die Auswahl beim Imagefilm in den meisten Fällen auf einen Weg ein.
- Müssen Deine eigenen Leute erkennbar im Bild sein? Beim Imagefilm entscheidet vor allem diese Frage, weil ein Unternehmensfilm ohne erkennbare eigene Menschen selten die Wirkung erzielt, für die er beauftragt wurde. Sollen Geschäftsführung und Mannschaft zu sehen sein und sind sie dazu bereit, führt der Weg über einen Drehtermin, also über Weg 1 oder Weg 2. Steht dagegen fest, dass niemand aus dem Haus vor die Kamera geht oder gehen will, fällt der Drehtermin als Bedingung weg und Weg 3 ist der schnellste Weg zum fertigen Film. Zwischen Weg 1 und Weg 2 entscheidet der Umfang des Realanteils: Reicht ein Drehtermin im eigenen Haus für Geschäftsführung, Halle und Mannschaft, trägt Weg 2. Braucht der Film mehrere Standorte, mehrere Drehtage oder durchgehend Realaufnahmen, ist es Weg 1.
- Stimmt der Film in zwölf Monaten noch? Kommt ein Standort dazu, wird eine Halle umgebaut oder wechselt die Geschäftsführung, sind Weg 2 und 3 im Vorteil, weil sich einzelne Szenen ohne zweiten Drehtag ersetzen lassen.
- Brauchst Du eine Fassung oder mehrere? Bei einer einzigen Fassung ohne Folgebedarf ist der klassische Dreh eine saubere Lösung. Ab drei Fassungen desselben Films, etwa für Startseite, Recruiting und Vertrieb, oder ab mehreren Sprachen rechnen sich Weg 2 und Weg 3 deutlich.
- Wann muss Dein Film stehen? Unter vier Wochen ist ein Drehtermin mit Crew, Standortfreigabe und verfügbarer Geschäftsführung schwer planbar. Weg 3 liefert in der Regel in 14 Tagen, sofern das Briefing steht.
Bleiben am Ende zwei Wege übrig, hilft der Vergleich KI-Video oder klassische Videoproduktion, der die Entscheidung ohne Formatbezug durchspielt.
Was beim Imagefilm im Preis enthalten sein muss
Beim Imagefilm entscheiden vor allem zwei Punkte darüber, ob eine Summe hält: die Personenrechte der gefilmten Mitarbeitenden und die Laufzeit der Nutzungsrechte, weil ein Imagefilm typischerweise zwei Jahre und länger auf der Startseite steht. Die folgenden Punkte gehören unabhängig vom Produktionsweg in jedes Angebot, und erst mit ihnen ist eine Summe vergleichbar.
- Nutzungsrechte nach Dauer, Gebiet und Kanälen, schriftlich benannt. Ein Imagefilm, der nur zwölf Monate laufen darf, ist ein anderes Produkt als einer mit unbefristeten Rechten, und beim Unternehmensfilm fällt der Unterschied früher auf als bei einer Kampagne.
- Personenrechte für jede erkennbare Person im Bild, mit unterschriebener Einwilligung und einer Regelung für den Fall, dass jemand das Unternehmen verlässt. Für KI-generierte Darstellungen realer Mitarbeitender gilt dasselbe.
- Musiklizenz mit Nachweis, deren Laufzeit zur geplanten Standzeit des Films passt und nicht nur zum Erscheinungsjahr.
- Kennzeichnung nach Art. 50 EU AI Act für alle KI-generierten Szenen, sichtbar oder in den Metadaten je nach Einsatzkanal.
- Auftragsverarbeitungsvertrag, sobald Personalaufnahmen, Werksmaterial oder internes Bildmaterial verarbeitet werden.
- Korrekturschleifen mit fester Anzahl, definiertem Umfang und benannten Freigebern aus Marketing, Geschäftsführung und Personal, dazu ein schriftliches Freigabeprotokoll.
- Lieferformate für Startseite, Messe, Recruiting-Kanäle und Social, inklusive Untertiteldatei.
Fehlt einer dieser Punkte, ist die genannte Summe kein Endpreis. Beim Imagefilm zeigt sich das meist im zweiten Jahr, wenn die Rechte auslaufen oder eine gefilmte Person nicht mehr im Haus ist. Wie die Produktion abläuft, welche Vorlagen und Einwilligungen vorher vorliegen müssen und in welcher Reihenfolge die Freigaben stehen, beschreibt Imagefilm erstellen lassen. Welche Leistungen die KI Video Manufaktur mit welchem Lieferumfang anbietet, steht in der Leistungsübersicht.
Take-aways
- Ein vollständig gedrehter Imagefilm liegt bei 25.000 bis 80.000 Euro netto und braucht vier bis acht Wochen.
- Der hybride Weg aus einem Drehtermin im eigenen Haus und KI-Szenen liegt bei 15.000 bis 20.000 Euro netto, wird zwei bis drei Wochen nach dem Realtermin geliefert und trägt bis zu drei Fassungen desselben Films aus einem einzigen Termin.
- Ein rein KI-produzierter Imagefilm beginnt bei 8.000 Euro netto und wird in der Regel 14 Tage nach dem Kickoff geliefert, sofern Briefing und Freigaben vorliegen.
- Der Preisunterschied entsteht am Drehtag, nicht an der Filmlänge. Minutenpreise taugen beim Imagefilm nicht als Vergleichsmaßstab.
- Vergleichbar wird ein Angebot erst über die Laufzeit der Nutzungsrechte, die Einwilligungen der gefilmten Mitarbeitenden, die Musiklizenz, die KI-Kennzeichnung und die Zahl der Korrekturschleifen.
Häufige Fragen zu Imagefilm-Kosten
Was kostet ein Imagefilm 2026 im Durchschnitt?
Einen belastbaren Durchschnitt gibt es beim Imagefilm nicht, weil drei Produktionswege denselben Namen tragen. Eine vollständige klassische Produktion mit Drehteam liegt bei 25.000 bis 80.000 Euro netto, eine hybride Produktion aus Realfilm und KI bei 15.000 bis 20.000 Euro netto, ein rein KI-produzierter Film ab 8.000 Euro netto. Alle Angaben sind Netto-Projektpreise für Geschäftskunden. Vergleichen lohnt sich nur innerhalb eines Weges.
Warum gehen die Preisangaben für Imagefilme so weit auseinander?
Weil sich der Lieferumfang unterscheidet. Ein Angebot am unteren Marktrand, nach unseren eigenen Angebotsvergleichen ab 2.500 Euro netto, umfasst meist einen kurzen Drehtag mit einer Kamera und einen einfachen Schnitt. Eine erzählte Unternehmensgeschichte mit mehreren Drehtagen, mehreren Standorten, Regie, Ausstattung, Sprecher und Musiklizenz liegt bei 25.000 bis 80.000 Euro netto. Vergleichbar werden zwei Angebote erst, wenn Lieferumfang und Rechtelaufzeit nebeneinander stehen.
Was kostet ein Imagefilm pro Minute?
Die Rechnung pro Minute führt beim Imagefilm in die Irre. Konzept, Storyboard, Drehplanung und Freigaben fallen einmalig an, unabhängig davon, ob der Film 90 Sekunden oder vier Minuten lang wird. Ein 90-Sekunden-Film kostet deshalb selten halb so viel wie ein Dreiminüter. Aussagekräftig sind Netto-Projektpreise mit festgelegtem Lieferumfang.
Was kostet ein Imagefilm von 90 Sekunden?
Für 90 Sekunden reicht auf dem rein KI-produzierten Weg 3 der Einstiegsumfang ab 8.000 Euro netto; den Aufwand bestimmt dabei die Zahl der Szenen, nicht die Laufzeit, bei 90 Sekunden erfahrungsgemäß rund zwölf bis fünfzehn. Klassisch gedreht bleibt derselbe Umfang bei 25.000 bis 80.000 Euro netto, weil Drehtag und Crew unabhängig von der Endlänge anfallen. Eine kürzere Laufzeit senkt den Preis erst, wenn mit ihr auch die Zahl der Szenen sinkt.
Was darf ein Kamerateam für einen Imagefilm kosten?
Ein Drehtag mit Crew aus Kamera, Licht und Ton liegt in Deutschland bei 2.500 bis 6.000 Euro netto (Quelle: Video-Preisreport 2026, That Works Media, zitiert im KI-Video-Preisreport 2026, abgerufen am 28.07.2026). Dazu kommen Studio oder Location, Ausstattung, Regie, die Zeit der Mitarbeitenden vor der Kamera, Anfahrt und die Nachbearbeitung. Deshalb landet eine vollständige Imagefilm-Produktion selten bei einem einzigen Drehtag und selten unter 25.000 Euro netto.
Ist ein KI-Imagefilm günstiger als ein klassischer Dreh?
Gegenüber einer vollständigen klassischen Produktion ja: 8.000 Euro netto Einstieg gegenüber 25.000 bis 80.000 Euro netto, weil Drehtag, Crew, Location und Reisekosten entfallen. Gegenüber dem unteren Marktrand gilt das nicht, dort liegen die Einstiegspreise nach unseren eigenen Angebotsvergleichen bei etwa 2.500 Euro netto, dahinter steht aber ein anderer Lieferumfang: ein kurzer Drehtag mit einer Kamera und ein einfacher Schnitt. Und es gibt Vorhaben, bei denen der Realanteil größer ist, als ein einzelner Drehtermin tragen kann: mehrere Standorte, ein Betriebsablauf über mehrere Szenen hinweg, ein Auftraggeber, der vertraglich durchgehend Realaufnahmen verlangt. Dafür bleibt der klassische Dreh mit Kamerateam bei 25.000 bis 80.000 Euro netto die Antwort. Reicht dagegen ein Drehtermin für Geschäftsführung, Halle und Mannschaft, trägt der hybride Weg aus Realaufnahmen und KI zu 15.000 bis 20.000 Euro netto.
Wie rechtfertige ich die Kosten für einen Imagefilm vor der Geschäftsführung?
Über die Standzeit und die Zahl der abgeleiteten Fassungen. Ein Imagefilm, der 24 Monate auf der Startseite läuft und zusätzlich in Recruiting, Vertrieb und auf der Messe ausgespielt wird, rechnet sich pro Kontakt anders als ein einmalig genutzter Messefilm. Hilfreich ist außerdem die Gegenrechnung: ein veralteter Unternehmensfilm mit Menschen, die längst nicht mehr im Haus sind, arbeitet gegen die Marke.
Kann ein bestehender Imagefilm ohne neues Filmteam aktualisiert werden?
In vielen Fällen ja. Vorhandenes Drehmaterial lässt sich mit KI-generierten Szenen ergänzen, neu vertonen und als aktualisierte Fassung ausspielen, solange die Personen im Bild dieselben bleiben und die Rechte am Ausgangsmaterial vorliegen. Weil kein neuer Drehtermin nötig ist, bleibt eine solche Aktualisierung unter dem Rahmen einer hybriden Neuproduktion von 15.000 bis 20.000 Euro netto. Bleibt es derselbe Film mit anderer Länge, anderem Schnitt oder anderer Beschriftung, ist die Aktualisierung ein benannter Zusatzposten zum Netto-Projektpreis. Entsteht daraus ein eigener Film mit eigener Dramaturgie, ist es ein eigenes Projekt und beginnt bei 8.000 Euro netto. Ein neuer Drehtermin wird erst nötig, wenn Gesichter oder Räume dazukommen, die es im Material nicht gibt.
Was kostet eine englische oder französische Fassung des Imagefilms?
Auf dem klassischen Weg entsteht eine neue Tonspur mit Sprecher, dazu Anpassungen bei Einblendungen und Bauchbinden. Auf dem hybriden und dem rein KI-basierten Weg ist jede Sprachfassung ein benannter Zusatzposten zum Netto-Projektpreis, weil Sprache und Einblendungen ohne zweiten Drehtermin ersetzt werden. Im hybriden Rahmen von 15.000 bis 20.000 Euro netto stecken bis zu drei Fassungen desselben Films in einer Sprache, jede weitere Sprache steht im Angebot als eigener Posten.
Welche der drei Wege bietet die KI Video Manufaktur an?
Die Wege 2 und 3, also den hybriden Imagefilm aus Realaufnahmen und KI sowie die rein KI-basierte Produktion. Den vollständigen klassischen Dreh bieten wir nicht als eigenständige Leistung an. Wenn ein Vorhaben ihn braucht, sagen wir das im Erstgespräch.
Quellen und Stand der Zahlen
- Preiskorridor 25.000 bis 80.000 Euro netto für vollständige klassische Imagefilm-Produktionen: Angebotsvergleiche der KI Video Manufaktur aus Kundenprojekten und Wettbewerbsangeboten, Stand Juli 2026.
- Drehtagssatz 2.500 bis 6.000 Euro netto für eine Crew aus Kamera, Licht und Ton: Video-Preisreport 2026, That Works Media, zitiert im KI-Video-Preisreport 2026, abgerufen am 28.07.2026.
- Einstiegsangebote mit reduziertem Umfang: öffentliche Preisangaben deutscher Filmproduktionen, abgerufen am 28.07.2026. rislinger.de nennt „ab 3.000 Euro“, welf-online.de und eigenart-filmproduktion.de nennen Einstiegswerte bis 4.000 Euro; alle drei Angaben ohne Steuerangabe, im Geschäftskundenverkehr also netto. Den Ankerwert von 2.500 Euro netto setzen wir aus eigenen Angebotsvergleichen an, Stand Juli 2026.
- Einstiegspreis von 8.000 Euro netto und Regel-Produktionszeit von 14 Tagen auf Weg 3: KI-Video-Preisreport 2026 der KI Video Manufaktur, Datenbasis 76 abgeschlossene Imagefilm- und Videoprojekte mit über 5.000 produzierten Videominuten, Stand Juli 2026.
- Preisangabe hybride Produktion, Leistungsumfang von bis zu drei Fassungen desselben Films und Lieferzeit von zwei bis drei Wochen nach dem Realtermin: Kalkulationsrahmen der KI Video Manufaktur, Stand Juli 2026.
Projektanfrage stellen
Klassisch, hybrid oder rein KI? Kurz beschreiben, welchen Imagefilm Du brauchst. Du bekommst in der Regel innerhalb eines Werktags eine Einschätzung mit Preisrahmen.
Termin vereinbaren
Wähl Dir einen freien Slot. Unverbindlich, 30 Minuten, zu Deinem Imagefilm.
Transparenz: Die Bilder und das Videobeispiel auf dieser Seite wurden mit KI erstellt und gemäß Art. 50 EU AI Act gekennzeichnet. Fremde Preisangaben sind mit Quelle und Abrufdatum genannt, eigene Angebotsvergleiche als solche gekennzeichnet, eigene Preise sind Netto-Projektpreise; Stand 29.07.2026.
