Leistung · Stand 3. August 2026
Imagefilm erstellen lassen: Ablauf, Zulieferungen und Grenzen
Ein Imagefilm zeigt die Haltung Deines Unternehmens gegenüber Kunden und Markt. Diese Seite beschreibt, was dabei entsteht, welche Vorlagen und Einwilligungen wir dafür brauchen, in welcher Reihenfolge die Freigaben liegen und in welchen Fällen wir das falsche Haus sind. Marktpreise stehen bewusst nicht hier, sondern auf der Kostenseite.

Ein Imagefilm zeigt, wofür ein Unternehmen steht, und richtet sich dabei an Kunden und Markt. Er erklärt kein Produkt, löst keinen Kauf aus und wirbt nicht um Bewerber; für diese drei Aufgaben gibt es eigene Formate. Bei uns entsteht ein Imagefilm auf drei Wegen: klassisch gedreht, hybrid aus Realaufnahmen und generierten Szenen oder vollständig ohne Dreh. Welcher Weg passt, hängt davon ab, ob es einen Ort und Menschen zu zeigen gibt und wie viele Fassungen gebraucht werden; die Preise der drei Wege stehen auf Imagefilm Kosten. Der Einstieg für einen vollständigen Film liegt bei 8.000 Euro netto, die Regel-Produktionszeit bei 14 Tagen ab Kickoff. Was wir dafür von Dir brauchen, steht in Abschnitt drei — der wichtigste Punkt darin sind die schriftlichen Einwilligungen der Menschen, die im Film zu sehen sind.
Die meisten Imagefilme scheitern nicht an der Produktion, sondern an einer fehlenden Entscheidung davor. „Wir bräuchten mal einen Film über uns“ ist kein Auftrag, sondern ein Wunsch, und aus einem Wunsch entsteht ein Film, der alles ein wenig zeigt und nichts vollständig. Die brauchbare Vorarbeit ist eine Aussage, die man in einem Satz sagen kann, und eine zweite Entscheidung, die noch seltener getroffen wird: was der Film ausdrücklich nicht leisten soll. Ob dafür überhaupt ein Imagefilm das richtige Format ist, sortiert Videoproduktion Agentur nach Zielen.
Damit klar ist, aus welcher Perspektive das hier geschrieben ist: Wir drehen selbst und setzen generierte Szenen dort ein, wo sie das Ergebnis tragen. Unter allen Formaten hat der Imagefilm bei uns die längste Nutzungsdauer, weil er meist nicht an eine Kampagne hängt und jahrelang auf der Startseite bleibt. Welche Formate daneben stehen, zeigt die Leistungsübersicht.
Was ein Imagefilm leistet und wo er aufhört
Ein Imagefilm löst drei Aufgaben, die eine Website mit Text und Bildern nicht löst. Erstens Vertrauen vor dem ersten Gespräch: Wer sehen kann, in welcher Halle gearbeitet wird und wer dort arbeitet, kommt mit weniger Grundmisstrauen in den Termin. Zweitens Unterscheidung, wo die Datenblätter gleich aussehen: In gesättigten Märkten entscheidet nicht das Produktmerkmal, sondern der Eindruck, mit wem man es zu tun bekommt. Drittens Bindung nach innen, als Nebenwirkung: Ein Film, in dem die eigene Belegschaft vorkommt, wird von ihr geteilt. Alle drei Wirkungen setzen voraus, dass es etwas zu zeigen gibt. Bei einem Bauvorhaben, das noch Planung ist, ist das nicht der Fall; wie dann trotzdem ein Film entsteht, steht auf Imagefilm für Immobilien.
Genauso wichtig ist die Grenze. Ein Imagefilm belegt keine technische Funktion und erklärt keinen Ablauf — sobald jemand nach der Vorführung fragt, wie das Produkt eigentlich funktioniert, war das Format falsch gewählt. Er löst außerdem keine unmittelbare Handlung aus: Wer eine messbare Reaktion auf eine Kampagne braucht, braucht einen Werbespot mit Aufforderung und Zielseite. Und er ersetzt keine Positionierung. Wenn intern nicht geklärt ist, wofür das Unternehmen steht, entsteht im Film ein Kompromiss aus allen Abteilungsinteressen, und den erkennt der Zuschauer.
| Format | Wer angesprochen wird | Aufgabe | Wo es hier steht |
|---|---|---|---|
| Imagefilm | Kunden und Markt | Haltung zeigen, Vertrauen aufbauen | diese Seite |
| Produktvideo | Interessent mit konkretem Bedarf | ein Produkt zeigen und belegen | Produktvideo Kosten |
| Erklärvideo | wer einen Sachverhalt verstehen muss | einen Ablauf verständlich machen | Erklärfilm Kosten |
| Werbespot | Käufer innerhalb einer Kampagne | eine Handlung auslösen | Werbespot Kosten |
| Recruitingvideo | Bewerber | den Arbeitsplatz zeigen | Recruitingvideo |
Zum Wortpaar Imagefilm und Unternehmensfilm: Im Markt werden beide Begriffe synonym ausgeschrieben, und in vielen Angeboten steht dasselbe dahinter. Wenn man sie trennt, dann sinnvoll nach Adressat und Dichte. Der Imagefilm ist kürzer, arbeitet mit Bildsprache und richtet sich an Kunden. Der Unternehmensfilm ist länger, faktenhaltiger und richtet sich an gemischte Gruppen: Bewerber, Partner, Banken, Kommunen. Wer beides gleichzeitig will, bekommt in der Regel zwei Fassungen aus einer Produktion, nicht zwei Produktionen.
Vier Fassungen aus einer Produktion
Der häufigste Planungsfehler beim Imagefilm ist die Bestellung eines einzelnen Films. Was gebraucht wird, sind fast immer vier Dinge, und wer sie vorher benennt, bekommt sie aus einem Vorgang statt aus vier.
Die Hauptfassung. 90 bis 150 Sekunden, die vollständige Aussage, mit Anfang und Ende. Sie läuft auf der Startseite, im Vertriebstermin und in der Bewerbermappe. Länger als zweieinhalb Minuten trägt sie nur, wenn eine echte Geschichte darin steckt und nicht eine Aufzählung von Abteilungen.
Die Kurzfassung für den Feed. 20 bis 40 Sekunden im Hochformat, stumm lesbar, Aussage in den ersten drei Sekunden. Das ist keine gekürzte Hauptfassung, sondern ein eigener Aufbau: Bildelemente, die im Breitbild nebeneinander liegen, wandern im Hochformat übereinander, und die Pointe gehört nach vorn, weil hinten niemand mehr zusieht.
Der stumme Loop. 15 bis 30 Sekunden ohne Ton, mit unsichtbarem Übergang vom Ende zum Anfang. Gebraucht für Empfangsbereich, Messebildschirm und als Bewegtbild im Kopfbereich der Website. Wer diesen Einsatz erst nach der Produktion anmeldet, bekommt einen Schnitt mit sichtbarem Sprung.
Die Sprachfassungen. Planbar, wenn sie vorher bekannt sind, teuer, wenn sie danach kommen. Der Grund ist praktisch: Deutsche Sätze sind länger als englische, das Timing der Schnitte hängt am Sprechertext, und Einblendungen müssen Platz für den längeren Satz haben. Sind zwei Sprachen von Anfang an vorgesehen, wird die Bildmontage entsprechend gebaut.

Was wir von Dir brauchen
Ein Imagefilm ist so gut wie seine Vorarbeit. Die folgenden sechs Zulieferungen bestimmen, wie viel Abstimmung nötig wird, und an der letzten hängen als einziger Rechtsfolgen.
| Zulieferung | Wozu sie dient, und was ohne sie geschieht |
|---|---|
| Eine Aussage in einem Satz | Was soll jemand nach 90 Sekunden über Dich denken? Steht dieser Satz, lässt sich jede Szene daran prüfen. Fehlt er, entsteht ein Film aus Abteilungswünschen, und die Abnahme wird eine Verhandlung statt einer Prüfung. |
| Eine Absage, also was der Film nicht leisten soll | Der wirksamste und günstigste Beitrag. Wer festlegt, dass der Film weder Produkte erklärt noch Bewerber anspricht, verhindert die Nachforderungen, die aus einer Hauptfassung eine Aufzählung machen. |
| Zugang zu Ort und Menschen, oder verwertbares Bildmaterial | Bestimmt den Produktionsweg. Gibt es eine sehenswerte Fertigung und Menschen, die sprechen wollen, trägt der Dreh. Gibt es beides nicht oder ist der Ort nicht zugänglich, ist der generierte Weg die realistischere Wahl. |
| Markenvorlagen: Logo als Vektordatei, Farbwerte, Schrift mit Lizenz für Bewegtbild | Ein PNG muss nachgezeichnet werden. Und viele Schriftlizenzen decken Desktop und Web ab, aber nicht die Verwendung in Video — das ist der am häufigsten übersehene Punkt bei einem Film, der jahrelang öffentlich abrufbar bleibt. |
| Eine Freigabekette mit einem Namen | Der häufigste Grund für Verzug ist nicht die Produktion, sondern eine Abnahme durch vier Personen ohne Reihenfolge. Wir brauchen eine Person, die entscheidet, und eine Frist, bis wann. |
| Schriftliche Einwilligungen der gezeigten Personen | Ohne sie darf der Film nicht veröffentlicht werden. Details und Rechtsgrundlage stehen im Absatz unter dieser Tabelle. Wir liefern eine Vorlage mit, die Einholung liegt bei Dir als Arbeitgeber. |
Zu den Einwilligungen im Einzelnen, weil dieser Punkt regelmäßig zu spät bedacht wird. Wer erkennbar im Bild ist, muss der Veröffentlichung zustimmen; § 22 des Kunsturhebergesetzes verlangt die Einwilligung der abgebildeten Person. Bei Beschäftigten kommt das Datenschutzrecht hinzu: Nach § 26 Absatz 2 des Bundesdatenschutzgesetzes hat die Einwilligung schriftlich oder elektronisch zu erfolgen, sofern nicht besondere Umstände eine andere Form angemessen machen, und der Arbeitgeber muss in Textform über den Zweck und über das Widerrufsrecht nach Artikel 7 Absatz 3 der Datenschutz-Grundverordnung aufklären. Die Einwilligung muss freiwillig sein, was bei einem Abhängigkeitsverhältnis heißt: Wer nicht mitmachen will, darf dadurch keinen Nachteil haben. Praktisch bedeutet das drei Dinge — die Einwilligung nennt die konkreten Kanäle, sie liegt vor dem Drehtag vor, und sie ist widerrufbar. Deshalb planen wir bei Filmen mit langer Nutzungsdauer die Montage so, dass einzelne Personen später austauschbar sind, ohne den ganzen Film neu zu schneiden.
Der Ablauf in fünf Schritten
Die Reihenfolge ist bei allen drei Produktionswegen dieselbe. Was sich unterscheidet, ist Schritt vier: dort steht entweder ein Drehtag oder eine Generierungsphase.
Schritt 1, Briefing und Abgrenzung. Aussage, Adressat, Kanäle, Sprachen, Termin — und die Absage, was der Film nicht leisten soll. In diesem Gespräch klären wir auch, ob es überhaupt ein Imagefilm werden sollte. Wenn die eigentliche Frage lautet „wie funktioniert unser Produkt“, ist die Antwort ein anderes Format, und das früh zu sagen spart die größten Beträge.
Schritt 2, Kernaussage und Storyboard. Aus der Aussage wird eine Dramaturgie, aus der Dramaturgie ein Storyboard mit Szenenfolge, Sprechertext und Länge. Hier wird inhaltlich freigegeben, weil ein Storyboard schnell geändert ist und ein gedrehter Drehtag nicht.
Schritt 3, Vorbereitung und Freigabe. Beim Dreh: Drehplan, Motive, Termine, Ansprechpartner vor Ort, Einwilligungen. Beim generierten Weg: Szenenplan, Bildreferenzen, Stimmauswahl. In beiden Fällen endet der Schritt mit einer schriftlichen Freigabe, weil danach Kosten entstehen, die nicht zurückgeholt werden können.
Schritt 4, Produktion und Vertonung. Drehtag oder Generierung, dazu Sprecheraufnahme, Musikauswahl und Sounddesign. In diesem Schritt entsteht der größte Teil der Kosten, und genau darum liegen die Freigaben aus Schritt zwei und drei davor.
Schritt 5, Schnitt, Korrekturen und Fassungen. Rohschnitt, Feinschnitt, Farbkorrektur, dann die Fassungen aus Abschnitt zwei. Zwei Korrekturschleifen sind im Netto-Projektpreis enthalten, und bis zu drei Fassungen desselben Films in einer Sprache gehören dazu; jede weitere Fassung und jede weitere Sprache ist ein benannter Zusatzposten.
Die Gesamtdauer beträgt in der Regel 14 Tage ab Kickoff bis zum fertigen Master, beide Korrekturschleifen eingerechnet. Diese Zahl hängt an einer Bedingung, die nicht in unserer Hand liegt: Briefing und Freigaben müssen zu den vereinbarten Terminen vorliegen. Verzögert sich eine Abnahme um eine Woche, verschiebt sich die Lieferung um eine Woche, und das ist der Regelfall bei Filmen, deren Freigabekette nicht vorher festgelegt wurde.
Lieferformate und wo der Film danach läuft
Beim Imagefilm entscheidet das Lieferpaket darüber, ob der Film nach zwei Jahren noch nutzbar ist. Wer nur eine einzelne Breitbild-Datei abnimmt, hat Länge, Seitenverhältnis, Sprache und Einblendungen für die gesamte Laufzeit festgeschrieben.
| Was geliefert wird | Wofür es gebraucht wird |
|---|---|
| MP4 in H.264 oder H.265 | Die Abspielfassung für Website, Vertriebstermin und Versand. Gering im Datenvolumen, überall lauffähig, nachträglich nicht mehr veränderbar. |
| ProRes- oder DNxHD-Master | Die verlustarme Fassung als Archiv und Grundlage für spätere Umschnitte. Ohne Master ist jede Änderung nach zwei Jahren eine Neuproduktion. |
| Fassungen in 9:16, 1:1 und 4:5 | Feed und Stories. Aus der Hauptfassung heraus geschnitten, mit eigener Bildkomposition und eigenen Einblendungen. |
| Stumme Loop-Fassung | Empfang, Messebildschirm, Bewegtbild im Kopfbereich der Website. Ohne Ton, mit unsichtbarem Übergang. |
| Untertiteldatei als SRT oder VTT | Als eigene Datei und nicht ins Bild gebrannt. So bleibt ein Tippfehler nachträglich korrigierbar, und Plattformen können den Text auslesen. |
| Sprecherfassung und Musik mit Lizenznachweis | Damit bei einer späteren Prüfung belegbar ist, welche Rechte für welchen Kanal und welchen Zeitraum eingeholt wurden. |
Zum Einsatzort gehören drei Punkte, die im Angebot oft fehlen. Erstens der stumme Start: Im Feed ist Ton aus der Normalfall, die Aussage muss also ohne Ton verstanden werden, sonst ist der Betrachter weg, bevor er ihn einschaltet. Zweitens die Startseite: Ein eingebettetes Video mit Autoplay und Ton schadet mehr als es hilft, und ein großes MP4 im Kopfbereich kostet Ladezeit, die auf die Bewertung der Seite durchschlägt. Drittens Zugänglichkeit: Untertitel für aufgezeichnete Videos sind Erfolgskriterium 1.2.2 der Web-Content-Zugänglichkeitsrichtlinien, und für rein bildlich vermittelte Information kommt nach Kriterium 1.2.3 eine Audiodeskription oder eine Textalternative hinzu.
Zur Kennzeichnung: Ein klassisch gedrehter Imagefilm ist kein KI-generierter Inhalt und braucht keinen Hinweis. Sobald generiertes Bildmaterial, eine synthetische Stimme oder eine generierte Person vorkommt, gilt die Transparenzpflicht nach Artikel 50 der KI-Verordnung ab dem 2. August 2026 für diesen Anteil. Im Angebot ist ausgewiesen, welche Szenen betroffen sind, denn der Hinweis gehört an die Szene und nicht als Vorwarnung über den gesamten Film.
Wo wir nicht der richtige Partner sind
Zu einer Leistungsbeschreibung gehört die Gegenprobe. In den folgenden vier Lagen ist ein anderer Anbieter die bessere Wahl, und wir sagen das im Erstgespräch statt im Nachhinein.

Ein Kamerateam für einen Tag. Wenn Konzept, Aussage und Schnittplan schon stehen und nur noch jemand drehen soll, bist Du mit einem Freelancer deutlich günstiger dran. Bei uns laufen Konzeption, Regie, Steuerung und die Freigaben für mehrere Fassungen mit, und die brauchst Du in diesem Fall nicht. Was Dienstleister für einzelne Leistungen verlangen, steht auf Imagefilm Kosten.
Ein Spot mit Mediaplanung. Wenn der Film Teil einer gebuchten Kampagne mit Reichweitenzielen, Zielgruppen-Aussteuerung und Erfolgsmessung ist, gehört die Planung in eine Werbeagentur oder Mediaagentur. Wir produzieren solche Spots als Gewerk, wir verantworten aber keine Mediastrategie.
Ein Film, der ein Produkt erklären soll. Kommt im Briefing die Frage auf, wie das Produkt funktioniert, ist der Imagefilm das falsche Format. Dann führt der Weg zum Produktvideo oder zum Erklärfilm, und die Kosten liegen anders.
Positionierung. Wir setzen eine bestehende Aussage in Bild und Ton um. Wenn intern noch nicht entschieden ist, wofür das Unternehmen steht, ist das eine Strategiearbeit vor dem Film. Wir sagen das im Erstgespräch, statt eine Positionierung nebenbei zu erfinden — sie hielte der ersten internen Runde nicht stand.
Umgekehrt trägt ein Imagefilm bei uns, sobald zwei der folgenden Punkte zusammenkommen. Es gibt eine Aussage, die entschieden ist. Es werden mehrere Fassungen für Website, Feed und Messe gebraucht. Der Film soll in mehreren Sprachen laufen. Die Nutzungsdauer ist auf Jahre angelegt, nicht auf eine Kampagne. Oder es sollen gedrehte und generierte Szenen zusammengehen. Der Einstieg liegt dann bei 8.000 Euro netto für einen vollständigen Film einschließlich Konzept, Storyboard, Produktion, Schnitt, Vertonung und zwei Korrekturschleifen; ein typisches Projekt liegt bei 8.000 bis 15.000 Euro netto. Wie sich das zu den Marktpreisen der drei Wege verhält, steht auf Imagefilm Kosten; wie ein Film ohne Dreh entsteht, auf KI-Imagefilm erstellen lassen.
Take-aways
- Ein Imagefilm zeigt Haltung gegenüber Kunden und Markt. Er erklärt kein Produkt, löst keinen Kauf aus und wirbt nicht um Bewerber — für diese Aufgaben gibt es eigene Formate mit eigener Kostenstruktur.
- Die wirksamste Vorarbeit sind zwei Sätze: die Aussage, die hängen bleiben soll, und die Absage, was der Film nicht leisten soll. Ohne die Absage wird die Hauptfassung eine Aufzählung von Abteilungen.
- Aus einer Produktion entstehen vier Dinge: Hauptfassung, Kurzfassung für den Feed, stummer Loop und Sprachfassungen. Wer sie vorher benennt, bekommt sie aus einem Vorgang.
- Die Kurzfassung ist keine gekürzte Hauptfassung. Im Hochformat ändert sich der Bildaufbau, und der Schlusssatz muss vorne stehen.
- Schriftliche Einwilligungen der gezeigten Personen liegen vor dem Drehtag vor, nennen die konkreten Kanäle und sind widerrufbar. Bei Beschäftigten verlangt § 26 Absatz 2 des Bundesdatenschutzgesetzes die Schrift- oder elektronische Form.
- Die Regel-Produktionszeit von 14 Tagen ab Kickoff hängt an einer Bedingung, die nicht bei uns liegt: eine Freigabekette mit einem Namen und einer Frist.
- Ohne ProRes-Master ist jede Änderung nach zwei Jahren eine Neuproduktion. Untertitel gehören als getrennte Datei geliefert, nicht eingebrannt.
- Für einen einzelnen Drehtag nach fertigem Konzept ist ein Freelancer die wirtschaftlichere Wahl. Wir tragen dort, wo ein zusammenhängender Film mit mehreren Fassungen entsteht; der Einstieg liegt bei 8.000 Euro netto.
Häufige Fragen zum Imagefilm
Was ist der Unterschied zwischen Imagefilm und Unternehmensfilm?
Im Markt werden die Begriffe synonym verwendet, und in vielen Angeboten steht dasselbe dahinter. Sinnvoll unterscheiden lassen sie sich nach Adressat und Dichte: Der Imagefilm richtet sich an Kunden, ist kürzer und arbeitet mit Bildsprache. Der Unternehmensfilm richtet sich an gemischte Gruppen — Bewerber, Partner, Banken, Kommunen —, ist länger und faktenhaltiger, mit Standorten, Zahlen und Menschen. Wer beides braucht, bekommt in der Regel zwei Fassungen aus einer Produktion und nicht zwei Produktionen.
Wie lang sollte ein Imagefilm sein?
Die Hauptfassung liegt bei 90 bis 150 Sekunden. Länger trägt sie nur, wenn eine echte Geschichte darin steckt; eine Aufzählung von Abteilungen wird bei drei Minuten nicht besser, sondern länger. Für den Feed braucht es zusätzlich 20 bis 40 Sekunden im Hochformat, für Empfang und Messe einen stummen Loop von 15 bis 30 Sekunden. Die Länge folgt also dem Einsatzort und nicht dem Budget.
Müssen Mitarbeiter zustimmen, wenn sie im Film zu sehen sind?
Ja, und zwar vor dem Drehtag. § 22 des Kunsturhebergesetzes verlangt die Einwilligung der abgebildeten Person. Bei Beschäftigten hat die Einwilligung nach § 26 Absatz 2 des Bundesdatenschutzgesetzes schriftlich oder elektronisch zu erfolgen, und der Arbeitgeber muss in Textform über Zweck und Widerrufsrecht aufklären. Sie muss freiwillig sein: Wer nicht mitmachen möchte, darf dadurch keinen Nachteil haben. Wir liefern eine Vorlage mit, in der die konkreten Kanäle benannt sind; die Einholung liegt beim Arbeitgeber.
Was passiert, wenn eine gezeigte Person das Unternehmen verlässt oder widerruft?
Die Einwilligung ist widerrufbar, deshalb planen wir bei Filmen mit langer Nutzungsdauer die Montage so, dass einzelne Personen austauschbar sind, ohne den ganzen Film neu zu schneiden. Praktisch heißt das: keine tragende Aussage auf einer einzigen Person aufbauen, Interviewpassagen so schneiden, dass sie ersetzbar sind, und den ProRes-Master behalten. Ohne diese Vorsorge ist ein Widerruf nach zwei Jahren eine Neuproduktion.
Brauchen wir Menschen vor der Kamera, oder geht es auch ohne?
Es geht ohne, und in drei Lagen ist das die bessere Wahl: wenn der Ort nicht sehenswert oder nicht zugänglich ist, wenn niemand freiwillig sprechen möchte, oder wenn der Film in vielen Sprachfassungen laufen soll. Dann entstehen die Szenen generiert, und der Weg ist auf KI-Imagefilm erstellen lassen beschrieben. Gibt es dagegen eine beeindruckende Fertigung und Menschen, die gern erzählen, ist der Dreh das stärkere Mittel.
Wie lange dauert die Produktion?
In der Regel 14 Tage ab Kickoff bis zum fertigen Master, beide Korrekturschleifen eingerechnet. Diese Zahl gilt unter einer Bedingung: Briefing und Freigaben liegen zu den vereinbarten Terminen vor. Der häufigste Grund für Verzug ist keine Produktionsfrage, sondern eine Abnahme durch mehrere Personen ohne festgelegte Reihenfolge. Deshalb vereinbaren wir vor dem Start eine Person, die entscheidet, und eine Frist.
Was kostet ein Imagefilm bei Euch?
Der Einstieg für einen vollständigen Film liegt bei 8.000 Euro netto, einschließlich Konzept, Storyboard, Produktion, Schnitt, Vertonung und zwei Korrekturschleifen. Ein typisches Projekt liegt bei 8.000 bis 15.000 Euro netto. Den Aufwand bestimmt dabei die Zahl der Szenen und Fassungen, nicht die Laufzeit. Was klassischer Dreh, hybride Produktion und rein generierte Fassung am Markt kosten, steht mit Quellen auf Imagefilm Kosten.
Wem gehört der Film, und darf ich ihn überall einsetzen?
Du erhältst ein zeitlich unbegrenztes, einfaches Nutzungsrecht für die vertraglich vereinbarten Kanäle, ohne laufende Lizenzgebühren. Weitergabe an Dritte und Bearbeitung brauchen eine schriftliche Zustimmung, und das Recht bezieht sich auf die konkret erstellten Endprodukte. Zwei Dinge sind davon zu trennen: die Musiklizenz, die eigene Kanäle und Zeiträume nennt, und die Einwilligungen der gezeigten Personen, die genau die Kanäle abdecken müssen, auf denen der Film läuft.
In welchen Formaten wird geliefert?
Immer dabei sind eine MP4-Abspielfassung und ein verlustarmer Master als ProRes oder DNxHD fürs Archiv. Je nach Einsatzort kommen die Seitenverhältnisse 9:16, 1:1 und 4:5 hinzu, eine tonlose Loop-Fassung für Empfang und Messe, die Untertitel als eigene Datei und die Lizenznachweise für Musik und Sprecher. Welche davon Du brauchst, legen die Kanäle fest, und diese Liste steht vor dem Produktionsstart und nicht danach.
Muss ein Imagefilm als KI-Inhalt gekennzeichnet werden?
Ein klassisch gedrehter Film nicht. Sobald generiertes Bildmaterial, eine synthetische Stimme oder eine generierte Person vorkommt, gilt die Transparenzpflicht nach Artikel 50 der KI-Verordnung ab dem 2. August 2026 für diesen Anteil. Gekennzeichnet wird dann die betroffene Szene und nicht der Film als Ganzes. Welche Bestandteile das sind, ist im Angebot ausgewiesen.
Quellen und Stand der Zahlen
- Einstieg 8.000 Euro netto, typisches Projekt 8.000 bis 15.000 Euro netto, zwei Korrekturschleifen und bis zu drei Fassungen desselben Films in einer Sprache im Netto-Projektpreis, in der Regel 14 Tage Produktionszeit ab Kickoff bis zum fertigen Master: KI-Video-Preisreport 2026 der KI Video Manufaktur, Datenbasis 76 abgeschlossene Kundenprojekte mit über 5.000 produzierten Videominuten, Stand Juli 2026.
- Marktpreise der drei Produktionswege für Imagefilme, mit Anbietern, Herausgebern und Abrufdaten: Imagefilm Kosten. Diese Seite führt bewusst keine eigene Preistabelle fremder Anbieter.
- Nutzungsrechte nach den Allgemeinen Geschäftsbedingungen: einfaches, nicht übertragbares, nicht ausschließliches und zeitlich unbegrenztes Nutzungsrecht im vertraglich vereinbarten Rahmen, Weitergabe und Bearbeitung mit schriftlicher Zustimmung, AGB §7, abgerufen am 30.07.2026.
- Einwilligung der abgebildeten Person: § 22 Gesetz betreffend das Urheberrecht an Werken der bildenden Künste und der Photographie (Kunsturhebergesetz).
- Form und Freiwilligkeit der Einwilligung von Beschäftigten, Aufklärung in Textform über Zweck und Widerrufsrecht: § 26 Absatz 2 Bundesdatenschutzgesetz in Verbindung mit Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe a und Artikel 7 Absatz 3 der Verordnung (EU) 2016/679, abgerufen am 03.08.2026.
- Transparenzpflicht für KI-generierte Inhalte ab dem 2. August 2026: Artikel 50 der Verordnung (EU) 2024/1689 über künstliche Intelligenz.
- Untertitel für aufgezeichnete Videos und Audiodeskription: Erfolgskriterien 1.2.2 und 1.2.3 der Web Content Accessibility Guidelines 2.1, W3C.
Projektanfrage stellen
Beschreib kurz, wofür der Imagefilm eingesetzt werden soll und was schon vorliegt. Du bekommst in der Regel innerhalb eines Werktags eine Einschätzung mit Preisrahmen.
Termin vereinbaren
Wähl Dir einen freien Slot. Unverbindlich, 30 Minuten, zu Deinem Imagefilm.
Transparenz: Die Bilder und das Videobeispiel auf dieser Seite wurden mit KI erstellt und gemäß Art. 50 EU AI Act gekennzeichnet. Fremde Preisangaben sind mit Quelle und Abrufdatum genannt, eigene Angebotsvergleiche als solche gekennzeichnet, eigene Preise sind Netto-Projektpreise; Stand 31.07.2026.
