Branche · Stand 8. August 2026

Imagefilm für Immobilien: Der Vermarktungsfilm vor der Fertigstellung

Ein Neubau muss verkauft oder vermietet sein, lange bevor jemand ihn betreten kann. Diese Seite beschreibt, was ein Imagefilm in diesem Zeitfenster leistet, was er gegenüber dem Rendering ergänzt, welche acht Szenen hineingehören und welche Rechte an Deinen Visualisierungen dafür vorliegen müssen. Wie ein Projekt Phase für Phase abläuft, steht bewusst nicht hier, sondern im Anwendungsbeispiel.

DRDavid Rudolph · Produzent, KI Video Manufaktur·16 Min. Lesezeit·Aktualisiert: 08.08.2026
Vermarktungsfilm für eine Projektentwicklung, entstanden aus Bauplan, Entwurf und Fotos des unbebauten Grundstücks (Film und Bilder: mit KI erstellt, gekennzeichnet nach Art. 50 EU AI Act)

Kurzantwort

Ein Imagefilm für Immobilien entsteht in dem Zeitfenster, in dem das Gebäude noch nicht existiert, also zwischen Baugenehmigung und Übergabe. Als Material dient, was ohnehin vorliegt: Renderings, Grundrisse, Lagepläne und Fotos vom Grundstück. Der Unterschied zum Rendering liegt im Gegenstand der Darstellung. Ein Rendering hält einen Zustand fest, aus einem Blickwinkel und zu einer Tageszeit, während ein Film die Annäherung, den Maßstab zur Nachbarbebauung, den Tagesverlauf und die spätere Nutzung mitzeigt. Bei der KI Video Manufaktur beginnt ein vollständiger Projektfilm bei 8.000 Euro netto, die Regel-Produktionszeit liegt bei 14 Tagen ab Kickoff.

Der häufigste Satz in einem Erstgespräch zu einem Bauvorhaben lautet, man habe doch schon Renderings. Das stimmt fast immer, und es ist der Grund, warum sich ein Film überhaupt rechnet: Das teuerste Stück Arbeit, nämlich die Entscheidung, wie das Gebäude aussieht, ist bereits bezahlt. Was fehlt, ist die Bewegung, und die entsteht aus demselben Material.

Damit klar ist, aus welcher Richtung das hier geschrieben ist: Wir produzieren Filme, in denen Szenen erzeugt statt gedreht werden, und wir setzen Realaufnahmen dort ein, wo es sie gibt. Bei einem Bauvorhaben gibt es sie am Anfang genau für zwei Dinge, das Grundstück und die Umgebung. Alles andere muss entstehen.

Drei Filme heißen Imagefilm, gemeint ist meistens nur einer

Wer einen Imagefilm für eine Immobilie anfragt, meint eines von drei Formaten, und die drei sprechen unterschiedliche Menschen an. Die Verwechslung ist teuer, weil sie erst im Schnitt auffällt, wenn die Szenen längst stehen. Die KI Video Manufaktur legt das Format deshalb vor dem Angebot fest und nicht danach.

Format Was gezeigt wird Wer angesprochen wird Wann es entsteht
Projektfilm ein einzelnes Bauvorhaben, vom Grundstück bis zur Nutzung Käufer, Mieter, Kapitalanleger, Ankermieter, Nachbarschaft vor Baubeginn oder während der Bauzeit, also diese Seite
Objektfilm, auch Video-Exposé eine bestehende, begehbare Immobilie einzelne Kaufinteressenten im laufenden Verkauf nach Fertigstellung, meist gedreht
Unternehmensfilm des Entwicklers das Haus hinter den Projekten, Haltung und Referenzen Grundstückseigentümer, Kommunen, Banken, Bewerber unabhängig von einem einzelnen Vorhaben

Für den Objektfilm einer fertigen Wohnung ist ein Drehtag der direktere Weg, weil das Objekt begehbar ist und die Kamera dort in zwei Stunden mehr zeigt als jede Nachbildung. Für den Unternehmensfilm gilt der allgemeine Weg, den wir auf Imagefilm erstellen lassen beschrieben haben. Diese Seite behandelt ausschließlich den Projektfilm.

Zum Preis, damit die Zahl früh im Raum steht und nicht am Ende überrascht: Ein vollständiger Projektfilm beginnt bei uns bei 8.000 Euro netto, ein typisches Vorhaben liegt bei 8.000 bis 15.000 Euro netto, einschließlich Konzept, Szenenplanung, Produktion, Schnitt, Vertonung und zwei Korrekturschleifen. Was klassischer Dreh, hybride Produktion und rein erzeugte Fassung am Markt kosten, steht mit Quellen auf Imagefilm Kosten.

Warum der Film entsteht, bevor es etwas zu filmen gibt

Ein Neubau braucht Bilder in dem Zeitraum, in dem es nichts zu fotografieren gibt. Zwischen Vertriebsstart und Übergabe liegen bei einem Quartier zwei bis vier Jahre, und in dieser Zeit muss verkauft, vermietet und finanziert werden. Wer wartet, bis das Gebäude steht, produziert einen Film für ein bereits vergebenes Objekt. Die KI Video Manufaktur setzt deshalb vorher an.

Vier Anlässe fallen in dieses Fenster, und sie sind der eigentliche Grund für die Produktion:

  • Vorverkauf und Vorvermietung. In der Projektfinanzierung ist eine Vorverkaufsquote als Auszahlungsvoraussetzung üblich. Bis diese Quote steht, ist das Einzige, was ein Interessent zu sehen bekommt, eine Darstellung.
  • Investorenrunde und Ankermieter. Ein Gremium, das über eine Beteiligung entscheidet, sitzt selten am Ort. Ein Film läuft im Termin, in der Unterlage und danach noch einmal, wenn intern nachbesprochen wird.
  • Bauzaun, Portal und Projektwebsite. Drei Flächen, die vom Vertriebsstart bis zur Übergabe bespielt werden. Ein stummer Loop am Bauzaun erreicht die Nachbarschaft, ein Portal-Inserat erreicht die Suchenden.
  • Beteiligung und Genehmigung. Wo Anwohner oder eine Kommune eingebunden werden, entscheidet oft die Frage nach dem Maßstab: Wie hoch wirkt das neben dem Bestand, was passiert im Erdgeschoss. Diese Frage beantwortet ein Standbild schlecht und eine Kamerafahrt gut.
14 TageRegel-Produktionszeit ab Kickoff bis zum fertigen Master (KI-Video-Preisreport 2026)
ab 8.000 €Netto-Einstieg für einen vollständigen Projektfilm, zwei Korrekturschleifen inklusive
5.000+Produzierte Videominuten als Datenbasis der Angaben auf dieser Seite

Dass die Branche in diese Richtung geht, ist keine Behauptung von uns. Künstliche Intelligenz gilt 90 % der Befragten als Schlüsseltechnologie, erhoben 2025 von ZIA und EY Parthenon unter rund 150 Unternehmen der Immobilienwirtschaft (Quelle: ZIA und EY Parthenon, Digitalisierungsstudie 2025). Über Vermarktungserfolg sagt diese Zahl nichts. Über die Erwartungshaltung derer, die im Investorentermin gegenübersitzen, sagt sie einiges.

„Bei einem Neubau ist die teuerste Entscheidung längst bezahlt, bevor der erste Film entsteht: wie das Gebäude aussieht. Wir holen die Bewegung aus demselben Material, das dafür ohnehin schon produziert wurde.“David Rudolph, Produzent bei der KI Video Manufaktur

Ein Punkt wird dabei regelmäßig unterschätzt: Der Film überlebt die Bauphase. Weil die Szenen erzeugt und nicht gedreht sind, lässt sich derselbe Master später fortschreiben, wenn aus dem Rohbau ein Gebäude geworden ist. Wer die Produktion von vornherein darauf anlegt, bekommt aus einem Vorgang eine Vermarktungsfassung für heute und eine Referenzfassung für die Zeit nach der Übergabe.

Ausgangsmaterial: der reale Ort

Unbebautes innerstädtisches Grundstück mit angrenzender Bestandsbebauung als Ausgangsmaterial für einen Imagefilm der KI Video Manufaktur, KI-generiert
Das GrundstückWas zum Vertriebsstart tatsächlich vorhanden ist.
Dasselbe Grundstück aus der Vogelperspektive mit umgebendem Straßenraster, KI-generiert
Die Lage von obenUmgebung und Anbindung, die Grundlage jeder Maßstabsfrage.

Rendering und Film zeigen unterschiedliche Dinge

Ein Rendering und ein Film beantworten verschiedene Fragen, und das Rendering ist dabei das Ausgangsmaterial des Films. Der Gegensatz, der in Verkaufsgesprächen gern aufgemacht wird, existiert in der Produktion nicht. Die KI Video Manufaktur arbeitet mit den vorhandenen Visualisierungen weiter, statt sie zu ersetzen.

Ein Rendering ist eine Entscheidung: für einen Standpunkt, einen Sonnenstand, eine Jahreszeit, einen Zustand. Genau diese Festlegung macht es stark, wo eine einzelne verbindliche Ansicht gebraucht wird, also im Genehmigungsverfahren, im Wettbewerb und auf der ersten Seite des Exposés. Vier Fragen bleiben dabei offen, und es sind die vier, die ein Kaufinteressent als Nächstes stellt.

Frage des Interessenten Was das Standbild dazu leistet Was der Film ergänzt
Wie komme ich dorthin? zeigt den Endpunkt aus einer festgelegten Distanz zeigt die Annäherung, von der Straße zum Eingang, und damit den Weg, den Bewohner täglich gehen
Wie groß ist das im Verhältnis? Maßstab ist aus einem Blickwinkel schwer zu lesen, gerade bei Weitwinkel-Ansichten eine Bewegung durch den Raum stellt die Höhe zur Nachbarbebauung ins Verhältnis
Wie ist das abends? eine Tageszeit, meist der günstigste Sonnenstand Morgen, blaue Stunde und Nacht aus demselben Modell, ohne zweiten Auftrag
Was passiert da unten? Erdgeschosszonen wirken im Standbild oft leer Nutzung wird sichtbar, Gastronomie, Handel, Aufenthalt zwischen den Häusern
Wie wird daraus gebaut? zeigt den Endzustand zeigt den Verlauf von Aushub über Rohbau bis zur Fertigstellung, was Bauherren gegenüber Anwohnern hilft
Wo läuft das später? Print, PDF, Portal, Plakat zusätzlich Feed, Bauzaun-Loop, Investorentermin und Projektwebsite, aus einem Master

Dasselbe Motiv, links festgehalten, rechts in Bewegung

Architektonisches Rendering des geplanten Gebäudes als Standbild, KI-generiert
Der Entwurf als RenderingEin Standpunkt, ein Sonnenstand, ein Zustand.
Derselbe Baukörper in BewegungDie Kamera geht auf Augenhöhe an dieselbe Ecke, hier am Abend.

Fertiggestelltes Quartier als Standbild bei Tageslicht, KI-generiert
Das Quartier als StandbildDie Architektur, vollständig, aber unbewohnt.
Das Quartier in BewegungHöhe, Abstände und Wege werden lesbar.

Dachterrasse des Projekts zur blauen Stunde als Standbild, KI-generiert
Eine TageszeitDie blaue Stunde, als Einzelansicht beauftragt.
Der TagesverlaufAus demselben Modell entstehen weitere Lichtstimmungen.

Der wirtschaftliche Punkt daran ist weniger die Produktion selbst als die Änderung danach. Wird eine Fassade umgeplant, ist bei einer beauftragten Einzelansicht jede Ansicht ein neuer Posten. Bei einer aufgebauten Szenenwelt wird die Änderung einmal eingepflegt und wirkt in allen Einstellungen. Wie ein Film ohne Drehtag technisch entsteht, steht auf KI-Imagefilm erstellen lassen.

Die acht Szenen, die ein Projektfilm beantworten muss

Ein Projektfilm trägt, wenn er acht Fragen beantwortet, die ein Interessent ohnehin stellt. Die Reihenfolge ist dabei nicht beliebig, sie folgt der Annäherung von außen nach innen und endet dort, wo die Kaufentscheidung fällt. Die KI Video Manufaktur legt sie im Szenenplan fest, den Du vor der Produktion abnimmst.

  1. Die Lage. Wo liegt das Vorhaben, was ist in Gehweite, wie ist die Anbindung. Ohne diese Verankerung bleibt jedes weitere Bild ortlos.
  2. Die Annäherung. Der Weg von der Straße zum Eingang. Diese Szene entscheidet über den ersten Eindruck stärker als jede Fassadenansicht.
  3. Der Baukörper im Kontext. Höhe und Abstand zur Nachbarbebauung. Die Szene, die in Beteiligungsverfahren am häufigsten verlangt wird.
  4. Die Erschließung. Eingang, Treppenhaus, Aufzug, Tiefgarage. Unspektakulär, aber die erste Frage jedes Käufers mit Kinderwagen oder Rollator.
  5. Die Innenräume. Zuschnitt, Lichtführung, Ausblick aus dem Fenster. Der Ausblick ist dabei der Teil, den ein Grundriss nicht transportiert.
  6. Die Außenanlagen. Hof, Grün, Spielfläche, Aufenthaltsqualität zwischen den Häusern.
  7. Die Tageszeiten. Morgen, Abend und Nacht. Ein Gebäude, das nur mittags gezeigt wird, wirkt wie ein Prospekt.
  8. Die Nutzung. Erdgeschosszone, Gastronomie, Handel, Menschen im Bild. Der Punkt, an dem aus Architektur ein Ort wird.

Der Szenenkanon eines Quartiers, als Standbilder

Baugrube mit Aushub und ersten Kränen auf dem Grundstück, KI-generiert
Aushub Der Bauverlauf beginnt.
Wachsender Rohbau des Quartiers mit Baugerüst, KI-generiert
Rohbau Der Baukörper wird lesbar.
Fortgeschrittener Bau, Fassaden werden geschlossen, KI-generiert
Aufbau Die Fassade schließt sich.
Fertiggestellte Architektur des Quartiers im Kontext der Nachbarbebauung, KI-generiert
Der Baukörper Maßstab zur Umgebung.
Begrünter Platz zwischen den Gebäuden mit Sitzgelegenheiten, KI-generiert
Außenanlagen Aufenthalt zwischen den Häusern.
Erdgeschosszone mit Handel und Gastronomie, Menschen auf dem Gehweg, KI-generiert
Nutzung Die Erdgeschosszone lebt.
Dachterrasse des Quartiers zur blauen Stunde mit Blick über die Stadt, KI-generiert
Tageszeit Blaue Stunde über den Dächern.
Bauplan der Projektentwicklung auf einem Arbeitstisch, KI-generiert
Die Quelle Plan, Entwurf, Lagebild.

Dieselben Motive als bewegte Szenen, die Bausteine des Films

1Der Plan
2Der Entwurf
3Der Ort
4Erste Arbeiten
5Der Bau
6Das Quartier
7Das Leben
8Am Abend
9Bei Nacht

Alle Szenen dieses Beispiels stammen aus einer Projektentwicklung und wurden mit KI erstellt, gekennzeichnet nach Art. 50 EU AI Act. Die Kacheln laden erst, wenn sie im Sichtfeld stehen.

Dieselben neun Szenen, montiert: der fertige Film

Was oben als neun einzelne Kacheln liegt, ergibt in dieser Reihenfolge, mit Schnitt und Ton, den Film, der in die Vermarktung geht. Dauer und Seitenverhältnis richten sich nach dem Kanal, die Fassungen dazu stehen weiter unten. Film und Szenen wurden mit KI erstellt, gekennzeichnet nach Art. 50 EU AI Act.

Wie diese Bausteine in einer konkreten Produktion nacheinander entstehen, ist an zwei Stellen ausgeschrieben. Der Weg in Bildern, von der Skizze über die Bildwelt bis zum Schnitt, steht auf So entsteht ein Vermarktungsfilm. Der Weg mit Zeitplan, Sprachfassungen und Lieferumfang steht im Anwendungsbeispiel aus der Immobilienbranche.

Was wir von Dir brauchen

Für einen Projektfilm brauchen wir sechs Dinge, und an einem davon hängen Rechte, die häufig nicht beim Bauherrn liegen. Die ersten fünf liegen in aller Regel bereits vor, weil sie für Genehmigung und Exposé ohnehin erstellt wurden. Was fehlt, benennt die KI Video Manufaktur im Erstgespräch, bevor ein Angebot geschrieben wird.

Zulieferung Wofür wir sie brauchen, und was ohne sie geschieht
Visualisierungen in Originalauflösung, dazu das Nutzungsrecht dafür Sie legen Materialität, Farbigkeit und Proportion fest. Ohne sie erfindet die Produktion ein Gebäude, das dem geplanten ähnelt, statt es zu zeigen. Ob die Verwendung in Bewegtbild vom Vertrag mit dem Visualisierungsbüro gedeckt ist, fragen wir im Kickoff ab, bevor Produktionskosten entstehen.
Pläne: Lageplan, Grundrisse, Schnitte, Ansichten Aus ihnen entstehen Maßstab, Blickachsen und die Wege, die die Kamera nimmt. Fehlen sie, stimmen Geschosshöhen und Abstände im Film nicht mit der Planung überein, und das fällt genau den Menschen auf, die entscheiden.
Fotos oder Drohnenmaterial vom Grundstück und der Umgebung Verankern das Vorhaben am realen Ort. Dieser eine reale Bezug macht den Unterschied zwischen einem Film über ein Gebäude und einem Film über ein Gebäude an einer bestimmten Straße.
Der Planungsstand mit Datum Was ist genehmigt, was ist in Abstimmung, was ist noch offen. Diese Angabe steuert, welche Ausstattung gezeigt werden darf, und sie gehört später als Einblendung in den Film. Warum, steht in Abschnitt sieben.
Die Vermarktungsaussage in einem Satz und die Zielgruppe Ein Film für Kapitalanleger betont Lage, Anbindung und Erdgeschossnutzung. Ein Film für Eigennutzer betont Grundriss, Licht und Außenanlagen. Beides zugleich ergibt eine Aufzählung ohne Haltung.
Eine Freigabekette mit einem Namen Bei Bauvorhaben sitzen Entwickler, Architekturbüro und Vertrieb am Tisch, oft dazu ein Investor. Ohne eine Person, die entscheidet, und eine Frist verschiebt sich die Lieferung um genau die Zeit, die die Abstimmung braucht.

Wo der Film danach läuft

Aus einer Produktion der KI Video Manufaktur entstehen die Fassungen, die die Kanäle der Immobilienvermarktung verlangen, und die Liste dafür steht vor dem Start. Wer eine einzelne Breitbild-Datei abnimmt, hat Länge, Seitenverhältnis und Einblendungen für die gesamte Vermarktungsdauer festgeschrieben, und die dauert bei einem Quartier Jahre.

Wo der Film läuft Welche Fassung dort trägt
Projektwebsite und Landingpage Hauptfassung, 90 bis 150 Sekunden, mit Ton und vollständiger Aussage
Immobilienportal gekürzte Fassung; das Startbild muss allein tragen, weil es als Vorschau erscheint
Exposé und Unterlage Standbild aus dem Film mit Verweis, denn ein PDF spielt kein Video ab
Feed und Anzeigen 20 bis 40 Sekunden im Hochformat, stumm lesbar, Aussage in den ersten drei Sekunden
Vertriebstermin und Investorenrunde Hauptfassung, mit einer Tonspur, die gesprochene Erläuterung nicht überdeckt
Bauzaun, Musterwohnung, Messe stummer Loop, 15 bis 30 Sekunden, mit unsichtbarem Übergang
Internationale Käufer weitere Sprachfassung; planbar, wenn sie vor der Montage bekannt ist

Welche Dateiformate dabei geliefert werden, vom Abspielformat bis zum verlustarmen Master fürs Archiv, ist auf Imagefilm erstellen lassen ausgeschrieben und gilt hier unverändert. Zwei Korrekturschleifen und bis zu drei Fassungen desselben Films in einer Sprache sind im Netto-Projektpreis enthalten.

Grenzen: ein Vermarktungsfilm ist keine Baubeschreibung

Werbung für ein Gebäude, das noch nicht steht, hat zwei rechtliche Kanten, und beide lassen sich in der Produktion berücksichtigen statt hinterher.

Die erste ist das Wettbewerbsrecht. Nach § 5 des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb ist eine geschäftliche Handlung irreführend, wenn sie unwahre oder zur Täuschung geeignete Angaben über wesentliche Merkmale der Ware enthält. Ein Film, der eine Ausstattung zeigt, die in der Baubeschreibung nicht steht, oder eine Umgebung, die so nicht kommt, fällt darunter. Das betrifft in der Praxis selten die Architektur und häufig das Beiwerk: die Bäume auf dem Nachbargrundstück, der Spielplatz, der noch im Bebauungsplan steht, die Möblierung, die als Serienausstattung gelesen wird.

Die zweite ist das Kaufrecht. Nach § 434 des Bürgerlichen Gesetzbuchs gehören zur vereinbarten Beschaffenheit auch Eigenschaften, die der Käufer nach den öffentlichen Äußerungen des Verkäufers erwarten kann, ausdrücklich einschließlich der Werbung. Ein Vermarktungsfilm ist eine solche öffentliche Äußerung. Beim Bauträgervertrag kann er damit zum Maßstab dessen werden, was geschuldet ist.

Daraus folgen vier Regeln, die wir bei Projektfilmen anwenden, wenn nichts anderes vereinbart ist: Der Planungsstand steht mit Datum im Abspann. Ausstattung wird nur gezeigt, wenn sie in der Baubeschreibung steht. Möblierung wird als Einrichtungsvorschlag gekennzeichnet. Und die Umgebung wird nach dem tatsächlichen Bestand aufgebaut, nicht nach dem Wunschbild. Das ist keine Rechtsberatung, sondern die Arbeitsweise; die Prüfung der Vermarktungsunterlagen bleibt bei Deinem Haus.

Hinzu kommt die Kennzeichnung. Sobald Szenen erzeugt sind, gilt die Transparenzpflicht nach Artikel 50 der KI-Verordnung der Europäischen Union, seit dem 2. August 2026 verbindlich. Wie wir das umsetzen, steht auf Kennzeichnungspflicht nach dem EU AI Act.

Take-aways

  • Der Projektfilm entsteht im Zeitfenster zwischen Baugenehmigung und Übergabe, also genau dann, wenn es nichts zu fotografieren gibt und trotzdem verkauft werden muss.
  • Das Rendering ist das Ausgangsmaterial, nicht der Gegenspieler. Der Film ergänzt Annäherung, Maßstab, Tagesverlauf und Nutzung, also die vier Fragen, die nach dem ersten Bild kommen.
  • Acht Szenen tragen einen Projektfilm: Lage, Annäherung, Baukörper im Kontext, Erschließung, Innenräume, Außenanlagen, Tageszeiten und Nutzung.
  • Ein Vermarktungsfilm kann nach § 434 BGB zur vereinbarten Beschaffenheit werden. Planungsstand mit Datum, Ausstattung nur laut Baubeschreibung, Möblierung als Vorschlag gekennzeichnet.
  • Einstieg 8.000 Euro netto, typisches Vorhaben 8.000 bis 15.000 Euro netto, in der Regel 14 Tage Produktionszeit ab Kickoff, zwei Korrekturschleifen enthalten.

Häufige Fragen zum Imagefilm für Immobilien

Ab wann kann ein Imagefilm für ein Bauvorhaben produziert werden?

Sobald der Entwurf steht und Visualisierungen vorliegen, also in der Regel nach der Entwurfsplanung. Früher geht es auch, dann arbeitet die KI Video Manufaktur aus Plänen und Massenmodell, das Ergebnis ist stimmungsvoller und weniger verbindlich. Der übliche Zeitpunkt ist wenige Wochen vor dem Vertriebsstart, weil der Film dann zusammen mit Projektwebsite und Exposé ausgeliefert wird.

Was kostet ein Imagefilm für ein Immobilienprojekt?

Der Einstieg für einen vollständigen Projektfilm liegt bei 8.000 Euro netto, ein typisches Vorhaben bei 8.000 bis 15.000 Euro netto, einschließlich Konzept, Szenenplanung, Produktion, Schnitt, Vertonung und zwei Korrekturschleifen. Den Aufwand bestimmt die Zahl der Szenen und Fassungen, nicht die Laufzeit des Films. Was klassischer Dreh, hybride Produktion und rein erzeugte Fassung am Markt kosten, steht mit Quellen auf Imagefilm Kosten.

Brauchen wir Renderings, oder reichen Pläne?

Pläne reichen, um zu beginnen, aber das Ergebnis wird anders. Mit Visualisierungen zeigt der Film das geplante Gebäude mit seiner Materialität und Farbigkeit. Nur aus Plänen entsteht eine Interpretation, die zur Kubatur passt und in der Oberfläche frei ist. Für die Vermarktung eines konkreten Objekts ist die erste Variante die belastbare, für eine frühe Standortbewerbung genügt oft die zweite.

Dürfen wir die Renderings unseres Architekturbüros im Film verwenden?

Das hängt am Vertrag mit dem Büro und ist häufiger offen als gedacht. Nach § 31 Absatz 5 des Urheberrechtsgesetzes richtet sich der Umfang der Rechte im Zweifel nach dem Vertragszweck; war dieser das Exposé, ist die Bearbeitung zu bewegten Szenen meist nicht eingeschlossen. Der Weg ist ein kurzer Nachtrag, der Bearbeitung und Bewegtbild ausdrücklich nennt. Wir fragen den Punkt im Kickoff ab, bevor Produktionskosten entstehen.

Was passiert, wenn sich die Planung nach der Produktion ändert?

Weil die Szenen aufgebaut und nicht gedreht sind, wird eine Änderung an der Quelle eingepflegt und wirkt in allen betroffenen Einstellungen. Der Aufwand richtet sich danach, wie viele Szenen das Motiv zeigen. Eine geänderte Fassadenfarbe ist ein kleiner Posten, ein zusätzliches Geschoss ist ein größerer, weil sich Proportionen und Blickachsen verschieben. Bei Vorhaben mit erwartbaren Änderungen legen wir die Szenenwelt von Anfang an darauf an.

Muss der Film gekennzeichnet werden, wenn Szenen mit KI entstanden sind?

Ja. Artikel 50 der KI-Verordnung der Europäischen Union verlangt für erzeugte oder bearbeitete Bild- und Videoinhalte eine erkennbare Offenlegung, seit dem 2. August 2026 verbindlich. Wir liefern die sichtbare Kennzeichnung mit und setzen die maschinenlesbare Markierung im Master. Der Hinweis gehört an die Stelle, an der erzeugtes Material läuft, und nicht als Vorwarnung über den gesamten Film. Einzelheiten stehen auf Kennzeichnungspflicht nach dem EU AI Act.

Wie lange dauert die Produktion?

In der Regel 14 Tage ab Kickoff bis zum fertigen Master, beide Korrekturschleifen eingerechnet. Diese Zahl gilt unter einer Bedingung, die nicht bei uns liegt: Briefing und Freigaben müssen zu den vereinbarten Terminen vorliegen. Bei Bauvorhaben ist das der häufigste Grund für Verzug, weil Entwickler, Architekturbüro und Vertrieb gemeinsam abnehmen. Deshalb vereinbaren wir vor dem Start eine Person, die entscheidet, und eine Frist.

Was ist der Unterschied zu einem Video-Exposé für eine bestehende Immobilie?

Das Video-Exposé zeigt ein Objekt, das es gibt, und lebt vom Rundgang durch reale Räume. Der Projektfilm zeigt ein Vorhaben, das entsteht, und muss Lage, Maßstab und Nutzung erst herstellen. Daraus folgen unterschiedliche Wege: Beim Bestandsobjekt ist ein Drehtag der direktere und günstigere, bei vielen Bestandsobjekten in Serie sind automatisierte Werkzeuge sinnvoll. Der Projektfilm lohnt dort, wo ein einzelnes Vorhaben über Jahre vermarktet wird.

Projektanfrage stellen

Beschreib kurz das Vorhaben, den geplanten Vertriebsstart und was an Visualisierungen und Plänen vorliegt. Du bekommst in der Regel innerhalb eines Werktags eine Einschätzung mit Preisrahmen.

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Transparenz: Der auf dieser Seite gezeigte Film sowie alle Standbilder und bewegten Szenen wurden mit KI erstellt und sind nach Artikel 50 der KI-Verordnung der Europäischen Union gekennzeichnet. Sie stammen aus einer Projektentwicklung und zeigen kein bestehendes Gebäude.