Leistung · Stand 30. Juli 2026

Technische 3D-Animation erstellen lassen: von der CAD-Baugruppe zum fertigen Film

Wir animieren, was eine Kamera nicht filmen kann: das Innenleben einer geschlossenen Maschine, einen Ablauf im Sekundenbereich, ein Bauteil, das noch gar nicht gebaut ist. Grundlage ist Deine CAD-Baugruppe, Ergebnis ist ein Film, der eine Funktion erklärt, statt ein Produkt zu bewerben.

DRDavid Rudolph · Produzent, KI Video Manufaktur·12 Min. Lesezeit·Aktualisiert: 29.07.2026
Geöffneter Schaltschrank mit Riemenantrieb und Getriebe in einer Werkshalle, daneben auf einer Werkbank ein Laptop mit derselben Baugruppe im Schnitt
Die Animation zeigt den Teil der Maschine, den im Betrieb niemand zu sehen bekommt (Bild: KI-generiert, gekennzeichnet nach Art. 50 EU AI Act)

Kurzantwort

Eine technische 3D-Animation entsteht bei uns aus Deiner CAD-Baugruppe und macht sichtbar, was im Betrieb verdeckt bleibt: Wirkprinzip, Kraftfluss, Schnittansicht, Explosionsdarstellung, Montagereihenfolge. Wir brauchen dafür die Baugruppe in STEP, IGES, JT oder einem nativen Format, eine Person aus der Konstruktion für die fachliche Freigabe und eine Aussage darüber, was der Betrachter danach verstanden haben soll. Bis zum fertigen Master einschließlich aller Sprachfassungen dauert es in der Regel 14 Tage ab Kickoff. Die Animation kommt als Teil eines vollständigen Films, mit Konzept, Sprecher, Schnitt und bis zu drei Fassungen für Vertrieb, Messe und Schulung.

Bei den meisten Videoformaten ist die Frage, wie etwas wirkt. Bei einer technischen Animation ist die Frage, ob etwas stimmt. Ein Bauteil, das im Bild plausibel aussieht, aber falsch sitzt, richtet in einer Montageanleitung mehr Schaden an als gar kein Bild. Deshalb beginnt der Weg bei uns an der Baugruppe. Und deshalb steht in unserem Ablauf eine Freigabe, die es bei Werbefilmen nicht gibt: die fachliche.

Was das kostet, steht ausführlich auf 3D-Animation Kosten, mit den Marktspannen aller fünf Preisstufen von der Einzeldatei bis zum Film. Diese Seite beantwortet die andere Hälfte: was entsteht, was wir dafür brauchen und wie der Weg dorthin aussieht.

Was eine technische Animation leistet

Den Unterschied zu einem Produktvideo macht die Aufgabe. Ein Produktvideo zeigt ein Produkt und weckt Interesse daran. Eine technische Animation beantwortet eine Frage, die im Vertriebsgespräch, in der Schulung oder in der Ausschreibung sonst offenbleibt: Wie funktioniert das, warum ist es besser gelöst als beim Wettbewerb, in welcher Reihenfolge wird es zusammengesetzt?

Drei Situationen bringen Unternehmen regelmäßig zu diesem Format, und in allen drei versagt die Kamera:

  • Das Entscheidende ist verdeckt. Eine geschlossene Pumpe, ein Getriebe im Gehäuse, ein Ventil im Rohrstrang. Aufsägen ist teuer, ein Schnittmodell aus Acryl noch teurer, und beides zeigt keine Bewegung.
  • Das Entscheidende ist zu schnell oder zu langsam. Ein Schaltvorgang in Millisekunden, ein Verschleißbild über zwei Jahre. Eine Animation kann die Zeitachse dehnen und stauchen, eine Kamera nicht.
  • Das Entscheidende existiert noch nicht. Eine Anlage in der Angebotsphase, eine Maschine als Prototyp, eine Erweiterung, die verkauft wird, bevor sie gebaut ist. Hier gibt es keine Alternative zur Animation.

Diese Seite beschreibt das Format als Leistung, für alle, die technische Animationen erstellen lassen wollen und dafür eine Agentur für 3D-Animation mit Maschinenbau-Erfahrung suchen. Wenn Dein Ziel eher Präsentation als Erklärung ist, also Optik, Material und Anmutung eines fertigen Produkts, ist Produktfilm rein mit KI der passende Weg. Beides lässt sich verbinden, sollte aber unterschieden werden, weil der Aufwand an völlig anderen Stellen entsteht.

Fünf Darstellungen aus einer Baugruppe

Aus einem einmal aufbereiteten Modell entstehen mehrere Darstellungsarten. Sie haben unterschiedliche Aussagen und unterschiedlichen Aufwand, und sie lassen sich in einem Film kombinieren. Die Tabelle hilft bei der Vorauswahl: Welche dieser Zeilen braucht Deine Frage wirklich?

Darstellung Was sie zeigt Wofür sie gebraucht wird Woran der Aufwand hängt
Funktionsprinzip Wirkweise im laufenden Betrieb, Kraftfluss, Medienweg, bewegte Mechanik Vertriebsgespräch, Website, Ausschreibungsunterlage Zahl der bewegten Teile und ihre Abhängigkeiten
Schnittansicht Blick ins geschlossene Gehäuse, mitlaufender Schnitt durch die Bewegung Erklärung des Aufbaus, Abgrenzung zum Wettbewerb Innenliegende Bauteile müssen modelliert sein, nicht nur die Hülle
Explosionsdarstellung Auseinandergezogene Baugruppe, Teile einzeln benannt und nummeriert Ersatzteilkatalog, Service, Schulung, Angebot Jedes sichtbare Teil zählt einzeln, dazu die Beschriftung
Montageablauf Reihenfolge, Werkzeug, Drehrichtung, Anzugspunkt, Prüfschritt Montageanleitung, Einweisung, Fernservice Fachliche Abstimmung mit Montage oder Service
Prozess- und Anlagenlauf Material- und Energiefluss über mehrere Stationen, Layout im Kontext Investitionsentscheidung, Kundentermin, Genehmigung Zahl der Stationen, Größe des Layouts, Simulationsanteil
14 TageRegel-Produktionszeit ab Kickoff bis zum Master einschließlich aller Sprachfassungen
76Abgeschlossene Kundenprojekte als Grundlage der Ablauf- und Zeitwerte
Über 5.000Produzierte Videominuten, dokumentiert im KI-Video-Preisreport 2026

In der Praxis reichen zwei bis drei dieser Zeilen für einen Film. Wer alle fünf bestellt, bekommt einen Film, der eine Viertelstunde läuft und den niemand zu Ende sieht. Die Auswahl treffen wir im Kickoff anhand der Frage, was der Betrachter danach entscheiden oder tun soll.

Was wir von Dir brauchen

Der größte Hebel auf Zeit und Budget ist die Datenlage. Eine saubere Baugruppe verkürzt die Aufbereitung um Tage, ein Konvolut aus Einzelteilen ohne Struktur verlängert sie um Tage. Deshalb klären wir das vor dem Angebot und nicht danach.

Konstrukteur zeigt am Monitor auf den Strukturbaum einer CAD-Baugruppe, daneben ein aufgeschlagenes Heft mit Handskizze und Notizen zur Baugruppe
Vor dem Angebot steht die Frage, was der Datensatz hergibt (Bild: KI-generiert, gekennzeichnet nach Art. 50 EU AI Act)

Was optimal ist: die vollständige Baugruppe als STEP oder IGES, gern auch native Dateien aus SolidWorks, Inventor, Creo, CATIA oder NX, mit erhaltener Struktur und sprechenden Teilenamen. Dazu ein Stücklistenauszug, wenn Teile im Film benannt werden sollen, und eine Angabe, welche Bauteile nicht gezeigt werden dürfen.

Was auch geht: ein reduzierter Datensatz, bei dem das Innenleben fehlt oder Zukaufteile als Blöcke vorliegen. Dann besprechen wir vorher, welche Darstellung damit belastbar bleibt. Eine Explosionsdarstellung braucht die Einzelteile, ein Funktionsprinzip kommt oft mit einer vereinfachten Mechanik aus.

Was ohne CAD möglich ist: Wir modellieren anhand von technischen Zeichnungen, Maßen, Fotos oder einem Musterteil nach. Das kostet mehr Zeit und bleibt bei Feindetails wie Beschriftungen, Nahtbildern und Oberflächenstruktur eine Annäherung. Wir sagen vorher, wo die Grenze liegt, statt eine Genauigkeit zuzusagen, die die Vorlagen nicht tragen.

Neben den Daten brauchen wir drei Angaben und eine Person:

  • Die Aussage. Ein Satz, der beschreibt, was der Betrachter am Ende verstanden haben soll. Aus diesem Satz entsteht die Auswahl der Darstellungen, nicht umgekehrt.
  • Den Kanal. Website, Messewand, Vertriebstablet, Schulungsplattform, Messestand im Dauerbetrieb. Das entscheidet über Länge, Format, Ton und Untertitel.
  • Die Sprachen. Welche Fassungen zum Start gebraucht werden und welche im Jahr darauf dazukommen. Wer das früh sagt, spart die Nachvertonung.
  • Eine Person aus der Konstruktion oder dem Service, die die technische Richtigkeit abnimmt. Ohne diese Rolle wird aus der Freigabe eine Geschmacksdiskussion, und der Termin verschiebt sich.

Bevor Konstruktionsdaten den Betrieb verlassen, unterschreiben wir eine Geheimhaltungsvereinbarung. Die Übergabe läuft über einen zugangsbeschränkten Speicherort in der EU, nicht über E-Mail-Anhänge. CAD-Daten sind in vielen Unternehmen das sensibelste Material, das überhaupt herausgegeben wird, und werden entsprechend behandelt.

Der Ablauf in fünf Schritten

Der Weg ist bei jedem Projekt derselbe, unabhängig davon, ob eine einzelne Baugruppe oder eine Fertigungslinie animiert wird. Nur die Dauer der Schritte verschiebt sich.

Schritt Was passiert Was Du dafür tust
1. Kickoff Aussage, Zielgruppe, Kanäle und Darstellungsarten werden festgelegt, die Datenlage geprüft, der Termin für die fachliche Freigabe gesetzt. 30 bis 60 Minuten mit einer Person aus Marketing und einer aus der Technik.
2. Aufbereitung Die Baugruppe wird importiert, auf das Nötige reduziert, mit Materialien und Beleuchtung versehen. Hier entsteht das Modell, mit dem danach alles gebaut wird. Datenübergabe, Rückfragen zu Teilen und Benennungen beantworten.
3. Blocking und Drehbuch Ablauf, Kamerawege und Texte stehen als grobe, unbeleuchtete Vorschau. In diesem Stadium sind Änderungen günstig. Erste Freigabe: Stimmt der Ablauf inhaltlich? Ist die Reihenfolge richtig?
4. Ausbau Bewegung, Licht, Beschriftung, Sprecher, Ton und Schnitt. Generative Anteile kommen bei Umgebung, Lichtstimmung und Varianten zum Einsatz, nicht an der Geometrie. Nichts, außer erreichbar zu sein.
5. Freigabe und Master Zwei Korrekturschleifen, dazu die fachliche Abnahme durch Deine Konstruktion. Danach Auslieferung in allen Formaten und Sprachfassungen. Beide Freigaben in der vereinbarten Frist, sonst verschiebt sich der Termin.

In der Regel liegen zwischen Kickoff und Master 14 Tage, einschließlich aller Sprachfassungen. Diese Zahl ist keine Hochrechnung. Sie stammt aus 76 abgeschlossenen Kundenprojekten mit über 5.000 produzierten Videominuten, dokumentiert im KI-Video-Preisreport 2026. Marktüblich sind für eine 60- bis 90-sekündige 3D-Animation drei bis acht Wochen.

Zwei Dinge verschieben den Termin in der Praxis fast immer, und beide liegen nicht in der Produktion: eine CAD-Übergabe, die später kommt als vereinbart, und eine fachliche Freigabe ohne benannte Person. Beides steht deshalb mit Datum im Angebot.

Was am Ende bei Dir liegt: der Master in den Formaten für Deine Kanäle, die Untertiteldatei, die Sprachfassungen, Einzelbilder aus dem Modell für Print und Datenblatt sowie bis zu drei Fassungen desselben Films in einer Sprache. Ob das aufbereitete 3D-Modell nach Projektende bei Dir liegt, halten wir im Angebot fest. Diese Frage entscheidet, ob das nächste Projekt wieder bei der Modellierung beginnt oder bei der Animation.

Wo die Animation danach läuft

Eine technische Animation ist selten für einen Kanal gedacht. Genau daraus entsteht ihr Wert, denn das Modell steht nach dem ersten Projekt und liefert weitere Fassungen zu einem Bruchteil des Erstaufwands.

Montagearbeitsplatz von oben, auf einem Tablet in einer Halterung läuft der animierte Montageablauf, davor liegen die Bauteile in Reihenfolge sortiert
Im Montageablauf zählt die Reihenfolge, nicht die Bildwirkung (Bild: KI-generiert, gekennzeichnet nach Art. 50 EU AI Act)
  • Vertrieb. Der Außendienst zeigt in zwei Minuten, was sonst zwanzig Minuten Erklärung braucht, und alle Kollegen erklären es auf dieselbe Weise. Das gilt besonders bei Produkten, deren Vorteil im Inneren steckt.
  • Messe. Ein Loop ohne Ton, der aus drei Metern Entfernung lesbar ist, hält Menschen am Stand und nimmt dem Standpersonal die ersten Sekunden ab.
  • Schulung und Einweisung. Montagereihenfolge, Werkzeug, Prüfschritt. Neue Mitarbeitende und Servicepartner sehen den Ablauf, statt ihn aus einer Zeichnung zu erschließen.
  • Service und Ersatzteil. Die Explosionsdarstellung aus dem Film wird zum Standbild im Ersatzteilkatalog, und Rückfragen an die Hotline lassen sich damit oft vorher beantworten.
  • Ausschreibung und Genehmigung. Ein Anlagenlauf zeigt Gutachtern und Entscheidern, was in der Textform des Angebots untergeht.
  • Vertretungen im Ausland. Eine weitere Sprachfassung ist ein Vertonungsvorgang, keine neue Produktion. Deshalb lohnt es sich, die Sprachen früh festzulegen.

Wenn zusätzlich echte Maschinen, Halle und Menschen im Film vorkommen sollen, kombinieren wir Realaufnahmen mit Animation. Das ist der Punkt, an dem sich unser Weg von dem eines reinen 3D-Studios unterscheidet: Der Drehtag in der Halle und die animierte Schnittansicht kommen aus einer Hand und werden im Schnitt zusammengeführt. Wie sich das in der Branche Maschinenbau konkret einsetzen lässt, steht auf KI-Video im Maschinenbau. Soll nicht eine einzelne Baugruppe, sondern der Weg durch den Betrieb im Mittelpunkt stehen, ist der virtuelle Rundgang das passende Format.

Alle generativ erzeugten Szenen kennzeichnen wir nach Artikel 50 der KI-Verordnung. Klassisch gerenderte 3D-Bilder aus Deinem Modell fallen nicht darunter, generierte Umgebungen und Personen schon. Die Kennzeichnung liefern wir mit, damit sie nicht bei Dir liegen bleibt.

Wo wir nicht der richtige Partner sind

Es gibt Anfragen, bei denen wir abraten. Das steht hier, weil es im Erstgespräch ohnehin gesagt wird und weil eine halbe Stunde Klarheit mehr wert ist als ein Angebot, das niemandem hilft.

Du brauchst nur ein einzelnes Asset. Ein 20- bis 40-sekündiger Funktionsclip für die Produktseite, eine Rotation für den Shop, eine Explosionsdarstellung als Standbild. Dafür gibt es bei spezialisierten 3D-Studios Pakete, die günstiger sind als unser Einstieg, weil bei uns Konzept, Sprecher, Dramaturgie und mehrere Fassungen mit im Preis stehen. Die Marktspannen dazu stehen auf 3D-Animation Kosten.

Es geht um Gebäude, Grundstücke oder Innenräume. Architekturvisualisierung, Immobilienrundgänge und private Bauvorhaben sind ein eigenes Fach mit eigenen Werkzeugen. Wir arbeiten an Maschinen, Anlagen und Produkten.

Du willst Software oder Schulung dafür. Wer selbst animieren will, braucht eine Lizenz und Einarbeitung und keine Produktion. Wir verkaufen kein Werkzeug und kein Training darauf.

Es soll ein 2D-Erklärvideo werden. Abstrakte Abläufe, Prozesse ohne Geometrie und Zahlenwerk erklärt eine flächige Animation oft besser und günstiger als ein 3D-Modell. Der passende Einstieg dafür ist Erklärfilm Kosten.

Bleibt es bei einer technischen Animation im Rahmen eines vollständigen Films, liegt der Einstieg bei 8.000 Euro netto, ein typisches Projekt bei 8.000 bis 15.000 Euro netto. Kommt ein Realdrehtermin in der Halle dazu, liegt dieser hybride Weg bei 15.000 bis 20.000 Euro netto. Ohne Drehtermin, aber mit mehreren Filmen, umfangreicher CAD-Aufbereitung und mehreren Sprachversionen liegt eine rein KI-basierte Produktion bei 15.000 bis 30.000 Euro netto. Was davon enthalten ist, steht vor dem Start im Angebot und nicht nach der ersten Freigabe.

Take-aways

  • Eine technische Animation erklärt eine Funktion, ein Produktvideo bewirbt ein Produkt. Die Entscheidung zwischen beidem fällt vor dem Angebot, nicht im Schnitt.
  • Grundlage ist die CAD-Baugruppe. Ohne Baugruppe wird nachmodelliert, das kostet Zeit und bleibt bei Feindetails eine Annäherung.
  • Aus einem aufbereiteten Modell entstehen fünf Darstellungsarten. Zwei bis drei davon tragen einen Film, alle fünf machen ihn zu lang.
  • Neben den Daten brauchen wir eine benannte Person aus der Konstruktion für die fachliche Freigabe. Ohne diese Rolle verschiebt sich der Termin.
  • Bis zum Master einschließlich aller Sprachfassungen sind es in der Regel 14 Tage ab Kickoff, gegenüber marktüblichen drei bis acht Wochen.
  • Die Frage nach dem Eigentum am aufbereiteten Modell entscheidet über die Kosten aller Folgeprojekte und gehört ins Angebot.
  • Für ein einzelnes Asset ohne Film ist ein spezialisiertes 3D-Studio wirtschaftlicher. Wir sagen das im Erstgespräch.

Häufige Fragen zur technischen 3D-Animation

Wie lasse ich eine technische 3D-Animation erstellen?

In vier Schritten. Du beschreibst, welche Funktion erklärt werden soll und welche Konstruktionsdaten vorliegen. Wir prüfen die Datenlage und nennen in der Regel innerhalb eines Werktags Preisrahmen und Termin. Nach der Geheimhaltungsvereinbarung übergibst Du die Baugruppe über einen zugangsbeschränkten Speicherort in der EU. Danach läuft die Produktion über Kickoff, Aufbereitung, Blocking, Ausbau und zwei Freigaben, gestalterisch und fachlich.

Welche CAD-Formate könnt Ihr verarbeiten?

STEP und IGES sind der Regelfall, JT und Parasolid funktionieren ebenso. Native Dateien aus SolidWorks, Inventor, Creo, CATIA und NX nehmen wir direkt. Wichtig ist weniger das Format als die Struktur: Eine Baugruppe mit erhaltener Hierarchie und sprechenden Teilenamen spart mehrere Tage gegenüber einer Sammlung einzelner Volumen ohne Zuordnung.

Was passiert, wenn wir keine CAD-Daten haben?

Dann modellieren wir anhand von technischen Zeichnungen, Maßen, Fotos oder einem Musterteil nach. Möglich ist das fast immer, es kostet aber zusätzliche Tage, und bei Feindetails wie Beschriftungen, Nahtbildern oder Oberflächenstruktur bleibt das Ergebnis eine Annäherung. Für geometrisch verbindliche Darstellungen wie eine Explosionsdarstellung oder eine Montagereihenfolge empfehlen wir, die Baugruppe zu beschaffen.

Wie lange dauert eine technische Animation?

In der Regel 14 Tage ab Kickoff bis zum fertigen Master einschließlich aller Sprachfassungen. Marktüblich sind für eine 60- bis 90-sekündige 3D-Animation drei bis acht Wochen. Den Termin bestimmen in der Praxis zwei Rückläufe auf Deiner Seite: die CAD-Übergabe und die fachliche Freigabe aus der Konstruktion. Beide stehen mit Datum im Angebot.

Wie stellt Ihr sicher, dass die Animation technisch richtig ist?

Über zwei getrennte Freigaben. Nach dem Blocking gibt es eine inhaltliche Abnahme, in der der Ablauf noch günstig zu ändern ist. Vor dem Master nimmt eine benannte Person aus Deiner Konstruktion oder dem Service die fachliche Richtigkeit ab. Geometrisch verbindliche Darstellungen entstehen aus Deiner Baugruppe und nicht aus einer Bildbeschreibung, weil aus einer Beschreibung keine prüfbare Geometrie hervorgeht.

Wo steckt bei Euch der KI-Anteil?

Bei Umgebung, Lichtstimmung, Kamerawegen, Varianten und Sprachfassungen. Dort verkürzt er den Aufwand deutlich und macht die 14 Tage möglich. An der Geometrie steckt er nicht: Explosionsdarstellung, Schnittansicht und Montageablauf sind technische Aussagen und entstehen aus dem Modell. Deshalb ist ein KI-Anteil bei diesem Format ein Zeitargument und kein Preisargument.

Können wir Realaufnahmen und Animation kombinieren?

Ja, und häufig ist genau das der Grund, warum Unternehmen zu uns kommen, statt zu einem reinen 3D-Studio. Ein Drehtermin in der Halle liefert Maschine, Menschen und Umgebung, die Animation liefert das Innenleben und den Ablauf. Beides kommt aus einer Hand und wird im Schnitt zusammengeführt. Dieser hybride Weg liegt bei 15.000 bis 20.000 Euro netto.

Wem gehört das aufbereitete 3D-Modell nach dem Projekt?

Das halten wir im Angebot fest, und es ist die Frage mit den größten Folgekosten. Bleibt das Modell beim Dienstleister, beginnt jede weitere Animation wieder bei der Aufbereitung. Liegt es bei Dir, kostet eine zusätzliche Szene, eine neue Perspektive oder eine weitere Baugröße einen Bruchteil. Frag das bei jedem Anbieter ausdrücklich ab, zusammen mit dem Dateiformat der Übergabe.

Wie viele Sprachfassungen sind enthalten?

Die zum Start vereinbarten Fassungen liegen im Master, weitere Sprachen sind ein Vertonungsvorgang und keine neue Produktion. Weil Bild, Beschriftung und Schnitt bestehen bleiben, ist der Aufwand je weiterer Fassung überschaubar. Nenn die geplanten Sprachen im Kickoff, auch die für das nächste Jahr, dann wird die Beschriftung von Anfang an dafür angelegt.

Was kostet eine technische 3D-Animation bei Euch?

Der Einstieg liegt bei 8.000 Euro netto für den vollständigen Film mit Konzept, Produktion, Schnitt, Vertonung, zwei Korrekturschleifen und bis zu drei Fassungen in einer Sprache. Ein typisches Projekt liegt bei 8.000 bis 15.000 Euro netto, der hybride Weg mit Realdrehtermin bei 15.000 bis 20.000 Euro netto, eine rein KI-basierte Produktion mit mehreren Filmen und mehreren Sprachversionen bei 15.000 bis 30.000 Euro netto. Die Marktspannen für einzelne Animationen als Asset und die Einordnung dazu stehen auf der Kostenseite zu diesem Format.

Quellen und Stand der Zahlen

  • Einstieg 8.000 Euro netto, typisches Projekt 8.000 bis 15.000 Euro netto, hybrider Weg mit Realdrehtermin 15.000 bis 20.000 Euro netto, aufwendige rein KI-basierte Produktion 15.000 bis 30.000 Euro netto, in der Regel 14 Tage Produktionszeit bis zum fertigen Master einschließlich Sprachfassungen: KI-Video-Preisreport 2026 der KI Video Manufaktur, Datenbasis 76 abgeschlossene Kundenprojekte mit über 5.000 produzierten Videominuten, Stand Juli 2026.
  • Marktübliche Lieferzeit drei bis acht Wochen für eine 60- bis 90-sekündige 3D-Animation: veröffentlichte Ratgeberangaben von 3DStory (3dstory.de), im Original abgerufen am 29.07.2026.
  • Marktspannen der fünf Preisstufen und die Einordnung des eigenen Einstiegs: 3D-Animation Kosten, mit Einzelnachweisen je Anbieter, Stand 29.07.2026.
  • Kennzeichnungspflicht für KI-generierte Inhalte: Artikel 50 der Verordnung (EU) 2024/1689 über künstliche Intelligenz, anwendbar ab dem 2. August 2026.
Beispiel aus einer KI-Videoproduktion der KI Video Manufaktur.

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Beschreib kurz, welche Funktion erklärt werden soll und welche Konstruktionsdaten vorliegen. Du bekommst in der Regel innerhalb eines Werktags eine Einschätzung mit Preisrahmen und Terminvorschlag.

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Transparenz: Die Bilder und das Videobeispiel auf dieser Seite wurden mit KI erstellt und gemäß Art. 50 EU AI Act gekennzeichnet. Fremde Preisangaben sind mit Quelle und Abrufdatum genannt, eigene Angebotsvergleiche als solche gekennzeichnet, eigene Preise sind Netto-Projektpreise; Stand 29.07.2026.