Werkzeug · Stand 10. August 2026
Imagefilm-Budgetrechner: Aufwand und Preisrahmen für Dein Vorhaben
Der Rechner nimmt die elf Angaben, die den Preis eines Imagefilms in der Praxis bestimmen, und gibt einen Rahmen samt Lieferzeit und aufgeschlüsselten Posten aus. Darunter steht, woher die Werte stammen, welche fünf Posten den Preis wirklich bewegen und was eine Schätzung grundsätzlich nicht sehen kann.
Aufwand schätzen
Elf Angaben, ein Preisrahmen mit Lieferzeit und aufgeschlüsselten Posten. Gerechnet wird im Browser, mit den Werten, die bei der KI Video Manufaktur im Angebot stehen: netto für Geschäftskunden, gerundet auf 500 Euro. Die Eingaben werden dabei weder übertragen noch gespeichert, eine Auftragsverarbeitung findet nicht statt. Das Ergebnis ist eine Schätzung, kein Angebot, denn drei Dinge kennt kein Rechner.
15.000 bis 19.500 Euro netto
Lieferung 2 bis 3 Wochen nach dem Drehtermin
Grundlage sind die Rahmen aus Imagefilm Kosten und der Drehtagssatz von 2.500 bis 6.000 Euro netto aus dem Video-Preisreport 2026 (That Works Media), zitiert im KI-Video-Preisreport 2026. Was der Rechner nicht sehen kann, steht weiter unten unter Grenzen.
Der Budgetrechner schätzt den Preisrahmen eines Imagefilms aus elf Angaben: Produktionsweg, Länge, Drehtage, Orte, Musik, Sprache, Schnittfassungen, Rechte, Sprecherstimme, Untertitel und Barrierefreiheit. Die Grundwerte folgen den Marktrahmen, die auch auf der Kostenseite stehen: klassisch mit Drehteam 25.000 bis 80.000 Euro netto, hybrid 15.000 bis 20.000 Euro netto, vollständig erzeugt ab 8.000 Euro netto. Jeder weitere Drehtag schlägt mit rund 6.000 Euro zu Buche, jeder weitere Ort mit 1.800 Euro, unbefristete Rechte mit acht Prozent. Ausgegeben wird eine Spanne und keine Zahl, weil Entscheidungsweg, Zugang und vorhandenes Material den Aufwand mitbestimmen.
Die Frage nach dem Budget kommt fast immer vor der Frage nach dem Film. Das ist vernünftig, denn ohne Rahmen lässt sich kein Konzept schreiben, das am Ende bezahlbar bleibt. Nur ist der Rahmen schwer zu setzen, solange unklar ist, welche Posten überhaupt anfallen und welcher davon der größte ist.
Der Rechner oben nimmt die elf Angaben, die den Preis in der Praxis bestimmen, und legt sie offen nebeneinander. Was darunter steht, erklärt die Werte: woher sie stammen, welche Posten unterschätzt werden und wo ein Rechner an seine Grenze kommt, weil er die Lage im Haus nicht kennt.
Woher die Werte stammen
Ein Rechner ist nur so gut wie die Zahlen, die in ihm stecken, und die stammen hier aus zwei Quellen statt aus dem Bauch. Die KI Video Manufaktur legt sie deshalb offen: den eigenen Angebotsvergleich aus Kundenprojekten und Wettbewerbsangeboten, dazu einen veröffentlichten Marktreport für den Drehtagssatz.
Die drei Grundwerte entsprechen den Rahmen, die auch auf Imagefilm Kosten stehen: eine vollständige klassische Produktion mit Drehteam liegt bei 25.000 bis 80.000 Euro netto, der hybride Weg aus einem Drehtermin und erzeugten Szenen bei 15.000 bis 20.000 Euro netto, ein vollständig erzeugter Film beginnt bei 8.000 Euro netto.
Der Aufschlag je zusätzlichem Drehtag folgt dem Marktsatz für eine Crew aus Kamera, Licht und Ton, der bei 2.500 bis 6.000 Euro netto liegt (Quelle: Video-Preisreport 2026 von That Works Media, zitiert im KI-Video-Preisreport 2026, abgerufen am 28.07.2026). Dazu kommen Regie, Ausstattung und Anfahrt, weshalb der Rechner mit 6.000 Euro je weiterem Tag arbeitet und nicht mit dem unteren Rand.
Dass eine solche Aufstellung überhaupt gebraucht wird, zeigt eine Zahl aus der Branchenerhebung: 17 % der befragten Fachleute wissen nicht, was ihr Haus 2026 überhaupt für Video ausgibt (Quelle: Wyzowl, State of Video Marketing 2026, 266 Befragte). Wer die Posten nicht kennt, kann auch kein Angebot beurteilen.
Die fünf Posten, die den Preis wirklich bewegen
Zwischen einem Angebot über 12.000 Euro und einem über 40.000 Euro liegen selten Kamera und Schnitt, sondern fünf Posten, die im Angebot oft in einer einzigen Zeile verschwinden. Die KI Video Manufaktur zieht sie deshalb einzeln aus, damit zwei Angebote überhaupt vergleichbar werden.
Der größte ist der Drehtag. Er kostet unabhängig davon, wie lang der Film am Ende wird, denn Crew, Licht und Ton stehen einen Tag lang bereit, ob daraus 60 oder 180 Sekunden werden. Deshalb verändert die Filmlänge auf dem klassischen Weg den Preis viel weniger als die meisten erwarten, während sie beim erzeugten Film direkt durchschlägt: dort zählt die Zahl der Szenen.
Der zweite ist der Ort. Jeder weitere Standort bringt Anfahrt, Aufbau, oft eine Genehmigung und fast immer eine verlorene Stunde. Der dritte sind die Fassungen: Untertitel, Social-Schnitte, eine zweite Sprache. Einzeln kosten sie wenig, zusammen bilden sie schnell ein Fünftel des Projekts.
Der vierte ist die Musik, sobald sie eigens komponiert wird statt aus der Bibliothek zu kommen. Der fünfte sind die Rechte, und der wird am häufigsten übersehen, weshalb er unten einen eigenen Abschnitt hat.
Was ein Rechner nicht sehen kann
Ein Rechner kennt die Posten, aber nicht das Haus, in dem der Film entsteht, und genau daran scheitert jede Schätzung, die sich für ein Angebot hält. Die KI Video Manufaktur nennt die drei Stellen deshalb lieber vorher, an denen ein Projekt regelmäßig teurer wird, statt sie im dritten Gespräch als Nachtrag einzuräumen.
„Die teuerste Zeile in einem Filmprojekt steht in keinem Angebot. Sie heißt: niemand hatte entschieden, wer entscheidet.“David Rudolph, Produzent, KI Video Manufaktur
Drei Dinge bleiben unsichtbar. Erstens der Entscheidungsweg: Ein Projekt mit einer verantwortlichen Person läuft in der kalkulierten Zeit, ein Projekt mit einem Gremium braucht zwei Schleifen mehr, und die dritte Schleife kostet regelmäßig mehr als die zweite gebracht hat. Wie sich das eingrenzen lässt, steht auf Korrekturschleifen in der Videoproduktion.
Zweitens der Zugang. Ob ein Drehtag glatt läuft, hängt an Dingen, die niemand ins Formular schreibt: ob die Halle an dem Tag steht, ob die Leute mitmachen, ob der Betriebsrat vorher gefragt wurde. Drittens das Material, das schon da ist. Manchmal liegen brauchbare Aufnahmen im Haus und ersetzen einen halben Drehtag, manchmal sind sie unbrauchbar und kosten trotzdem einen Sichtungstag.
Deshalb gibt der Rechner eine Spanne aus und keine Zahl. Die Spanne von minus acht bis plus achtzehn Prozent ist kein Sicherheitspuffer, sondern die Erfahrung, wie weit ein Projekt zwischen Briefing und Abnahme wandert.
Rechte und Laufzeit, der Posten mit der langen Wirkung
Zwei Angebote können identisch aussehen und trotzdem um ein Drittel auseinanderliegen, wenn eines die Nutzung nach zwei Jahren neu berechnet. Die KI Video Manufaktur rechnet unbefristete Rechte deshalb standardmäßig ein und weist sie als eigene Zeile aus, statt sie später nachzuschieben.

Die Rechnung ist einfach. Ein Film läuft üblicherweise drei Jahre auf der Startseite. Ist die Nutzung auf zwei Jahre befristet, fällt im dritten Jahr eine Verlängerung an, und die liegt selten im dreistelligen Bereich. Der Aufschlag von acht Prozent für die unbefristete Fassung ist gegen eine solche Verlängerung fast immer die günstigere Variante.
Zwei Punkte gehören dazu. Musik hat oft eine eigene Laufzeit, unabhängig vom Film, und läuft deshalb früher aus als der Rest. Und Personen im Bild haben eine eigene Einwilligung nach § 22 Kunsturhebergesetz, die endet, wenn jemand das Haus verlässt und widerruft. Beides steht im Angebot besser als in der Erinnerung.
Vom Schätzwert zum Angebot
Der Rechner liefert einen Rahmen, ein Angebot liefert er nicht, und der Unterschied zwischen beiden ist ungefähr ein halbstündiges Gespräch. Die KI Video Manufaktur braucht dafür drei Angaben, die kein Formular zuverlässig abfragt, weil sie im Haus geklärt werden müssen.
Die erste: Welche Entscheidung soll der Zuschauer nach dem Film treffen? Davon hängen Länge und Form ab, und damit die Hälfte der Posten oben. Die zweite: Wer gibt frei? Eine Person, eine Abteilung oder ein Gremium, das ist der Unterschied zwischen zwei und vier Schleifen. Die dritte: Was gibt es schon? Bildmaterial, Marke, Sprachregelung, eine bestehende Filmreihe.
Mit diesen drei Antworten wird aus der Spanne eine Zahl mit Lieferumfang, und zwar meist innerhalb eines Werktags. Wer sie vorher im Haus sammeln will, kann die Briefing-Checkliste als PDF nehmen; sie fragt dieselben Punkte ab. Und wer den Rahmen gegen die eigene Jahresplanung halten will, findet die Aufteilung auf Video-Marketing-Budget planen.
Imagefilm-Produktion: alle drei Wege aus einem Haus
Der Rechner lässt die Wahl des Produktionswegs offen, weil sie sich seriös erst beantworten lässt, wenn Ziel, Zugang und Zeitplan auf dem Tisch liegen. Da bei der KI Video Manufaktur der klassische Dreh, die gemischte Form und der vollständig erzeugte Film aus derselben Werkstatt kommen, kostet ein Wechsel nichts als eine Entscheidung.
In der Praxis fällt sie oft anders aus als gedacht. Wer mit dem klassischen Weg rechnet, stellt im Gespräch fest, dass zwei der vier Motive niemand betreten darf, und landet beim hybriden Zuschnitt. Wer mit dem erzeugten Weg rechnet, merkt, dass die Geschäftsführung selbst sprechen soll, und braucht einen halben Drehtag dafür.
Wenn Du den geschätzten Rahmen gegen ein konkretes Vorhaben halten willst, schreib die drei Angaben von oben unten ins Formular oder buch Dir eine halbe Stunde im Kalender. Zurück kommt eine Einschätzung mit Preisrahmen, Lieferumfang und dem Weg, der für dieses Vorhaben trägt. Falls ein Film das falsche Mittel ist, sagen wir auch das.
Take-aways
Kurz erklärt: Der Preis eines Imagefilms entsteht aus wenigen großen Posten und vielen kleinen, und die kleinen summieren sich schneller, als es beim Lesen eines Angebots wirkt. Die folgenden Punkte fassen zusammen, welche Zeilen den Ausschlag geben und worauf beim Vergleich zweier Angebote zu achten ist. Belegt ist jeder Wert oben im jeweiligen Abschnitt.
- Die drei Rahmen: klassisch mit Drehteam 25.000 bis 80.000 Euro netto, hybrid 15.000 bis 20.000 Euro netto, vollständig erzeugt ab 8.000 Euro netto.
- Der Drehtag ist der größte Einzelposten und fällt unabhängig von der Filmlänge an. Beim erzeugten Film zählt dagegen die Zahl der Szenen.
- Jeder weitere Ort kostet Anfahrt, Umbau und meist eine Genehmigung, im Rechner mit 1.800 Euro angesetzt.
- Fassungen wirken einzeln klein und bilden zusammen häufig ein Fünftel des Projekts: Untertitel, Social-Schnitte, zweite Sprache, barrierefreie Version.
- Unbefristete Rechte kosten rund acht Prozent Aufschlag und sind gegen eine Verlängerung im dritten Jahr meist die günstigere Variante.
- 17 Prozent der befragten Fachleute können ihre Videoausgaben nicht beziffern (Wyzowl, State of Video Marketing 2026, 266 Befragte).
Häufige Fragen zum Budgetrechner
Wie genau ist die Schätzung?
In den meisten Fällen trifft das spätere Angebot die ausgegebene Spanne. Sie ist bewusst als Spanne von minus acht bis plus achtzehn Prozent angelegt, weil Entscheidungsweg, Zugang zu Räumen und vorhandenes Material den Aufwand verschieben. Eine feste Zahl entsteht erst mit dem Lieferumfang im Angebot.
Warum ändert die Filmlänge den Preis so wenig?
Weil auf dem klassischen und dem hybriden Weg der Drehtag den Preis bestimmt, und der kostet gleich viel, ob daraus 60 oder 180 Sekunden werden. Anders beim vollständig erzeugten Film: Dort hängt der Aufwand an der Zahl der Szenen, und die steigt mit der Länge fast linear.
Sind die Beträge netto oder brutto?
Alle Angaben sind Netto-Projektpreise für Geschäftskunden, ohne Umsatzsteuer. Gerundet wird auf 500 Euro. Reisekosten weisen wir im Angebot getrennt aus, weil sie vom Ort abhängen und nicht vom Film; im Rechner stecken sie pauschal im Posten für den weiteren Ort.
Warum kostet ein zweiter Drehtag so viel?
Weil die gesamte Kette noch einmal anfällt: Crew aus Kamera, Licht und Ton, Regie, Ausstattung, Anfahrt und die Stunden, die Ihre Leute vor der Kamera stehen. Der Marktsatz für die Crew allein liegt bei 2.500 bis 6.000 Euro netto, alles Übrige kommt dazu.
Was ist mit den Nutzungsrechten gemeint?
Wie lange und wo der Film verwendet werden darf. Befristete Angebote laufen oft nach zwei Jahren aus und werden dann kostenpflichtig verlängert. Der Aufschlag von acht Prozent für die unbefristete Fassung ist gegen eine solche Verlängerung fast immer günstiger. Musiklizenzen haben zusätzlich eine eigene Laufzeit.
Der Rechner warnt, dass mein Zuschnitt über dem Rahmen liegt. Was heißt das?
Dass die gewählte Kombination mehr verlangt, als der Produktionsweg üblicherweise trägt. In der Regel ist dann entweder ein anderer Weg der günstigere oder es stecken zwei Projekte in einem, etwa ein Imagefilm und eine Recruiting-Fassung mit eigener Dramaturgie. Das lässt sich im Gespräch in zehn Minuten trennen.
Bekomme ich zum Schätzwert auch ein verbindliches Angebot?
Ja, in der Regel innerhalb eines Werktags, sobald drei Dinge geklärt sind: welche Entscheidung der Film auslösen soll, wer im Haus freigibt und welches Material bereits vorliegt. Das Angebot nennt dann einen festen Netto-Projektpreis mit Lieferumfang, Fassungen und Rechtelaufzeit.
Werden meine Eingaben gespeichert?
Nein. Die Rechnung läuft vollständig im Browser, es wird nichts übertragen und nichts gespeichert. Erst wenn Du das Formular weiter unten ausfüllst oder einen Termin buchst, erreichen uns Angaben, und dann nur die, die Du selbst hineinschreibst.
Projektanfrage stellen
Schreib kurz, welche Entscheidung der Film auslösen soll, wer im Haus freigibt und was an Material schon vorliegt. Aus dem geschätzten Rahmen wird damit eine Zahl mit Lieferumfang. Rückmeldung gibt es in aller Regel innerhalb eines Werktags, mit Produktionsweg, Fassungen und Rechtelaufzeit.
Termin vereinbaren
Eine halbe Stunde reicht, um aus der Spanne eine Zahl zu machen, unverbindlich. Wir gehen die drei Angaben durch, die kein Rechner kennt: das Ziel des Films, den Freigabeweg im Haus und das vorhandene Material. Danach kennst Du den passenden Produktionsweg, den Lieferumfang und den Preisrahmen.
Transparenz: Das Bild und der Kurzfilm „Der Zopf" auf dieser Seite wurden mit KI erstellt und sind nach Artikel 50 der KI-Verordnung der Europäischen Union gekennzeichnet. Sie zeigen kein bestehendes Unternehmen und kein reales Projekt; alle Personen sind synthetisch und stellen keine realen Menschen dar. Die Rechnung im Browser ist eine Schätzung und kein Angebot.
Imagefilm klassisch, hybrid oder vollständig erzeugt.Alle drei Wege im eigenen Haus. Aus der Schätzung wird binnen eines Werktags ein Angebot.
